

Copyright: Inros LaknerDas ROSTOCKER OVAL
Leben und Arbeiten an der Unterwarnow
Die ufernahen Bereiche nahe der Rostocker Innenstadt bieten jede Menge Potential, um prägende Impulse im Stadtzentrum zu setzen. Brachliegende Gebiete sollen für Erholung, Freizeit, Wohnen und Arbeiten belebt werden. Der alte Stadthafen mit seiner derzeit eher tristen Silhouette soll zum Wohnzimmer für die Rostocker werden. Und die Idee einer Brücke, die nicht nur Uferzonen, sondern Rostocker verbindet, soll nun endlich realisiert werden.
Das Rostocker Oval wird das Stadtbild und die Lebensqualität der Rostocker spürbar verändern. Also packen wir es an!
Wenn Du das Video ansehen willst, bitte Cookies akzeptieren!
Die Entwicklungen der Stadt Rostock sind verbunden mit vielen Herausforderungen und Strukturänderungen wie dem Klimawandel, Engpässe auf dem Wohnungsmarkt, Segregation, Fachkräftemangel, Inflation, neue Partizipationsbedarfe, Digitalisierung, etc.
Die Notwendigkeit des Ausbaus und die Stabilisierung als wichtige Hafenstadt und bedeutendes Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum im südlichen Ostseeraum geht einher mit dem Ziel, innenstadtnahe Flächen zu entwickeln und zu verbinden und in vorhandene Stadtstrukturen zu integrieren. Dabei gilt es, verschiedene Gebiete sowohl räumlich als auch sozial miteinander zu vernetzen. Die Entwicklung des Rostocker Ovals spielt hierbei die zentrale Rolle.
Rostock sieht hierin die einmalige Gelegenheit, die aktuellen Herausforderungen anzunehmen und diese modellhaft zu gestalten und zu bewältigen. Dazu möchte die Stadt anhand des Gebiets Rostocker Oval verdeutlichen, wie Gebiete unterschiedlichster Funktionen im Zusammenhang entwickelt werden können und dabei die Bedürfnisse der umgebenden Quartiere aufgreifen und vereinen.
Die Ansätze der Hanse- und Universitätsstadt Rostock folgend haben Bundes- wie auch Landesfördermittelgeber dazu bewogen, bereits jetzt mehrere Projekte des Rostocker Ovals finanziell zu unterstützen. Vier Projekte haben Förderbescheide erhalten, für ein fünftes stehen die Chancen gut.
Das Rostocker Oval setzt sich aus mehreren Projekten zusammen, die sich hinsichtlich ihrer Anforderungen, ihrer Umsetzung und ihrer städtebaulichen Bedeutung organisatorisch trennen lassen, aber gleichzeitig funktional und städtebaulich eng verzahnt sind. Alle Einzelprojekte des Rostocker Ovals tragen somit wesentlich zum Gelingen dieser modellhaften und zukunftsweisenden Stadtentwicklung bei.
Projekte des Rostocker Ovals
Das Rostocker Oval soll mit seinen Einzelprojekten Stadthafen, Warnowbrücke, WarnowQuartier und Teilen des Warnowrundwegs attraktive Orte für Begegnung, Freizeit und Verweilen schaffen. Damit können sich die Rostocker und Besucher dieser Stadt auf neue und abwechslungsreiche Erlebnisbereiche rund um die Unterwarnow im Innenstadtbereich freuen. Dazu zählt ebenfalls der Bau einer neuen Regattastrecke für den Wassersport und die dazugehörige Ausstattung am Gehlsdorfer Ufer.
Für weitere Bausteine wie den Fährberg und die Greifenbrücke wird die Entwicklung bis zum Abschluss der Planungen realisiert. Eine Umsetzung wird zum jetzigen Stand nicht fokussiert.
DIe Attraktivität und das Stadtbild an der Unterwarnow wird ebenfalls durch den Theaterneubau am Bussebart positiv beeinflusst.
Beschluss der Bürgerschaft vom 22. Juni 2022
SIEBEN PROJEKTBAUSTEINE
Warnowbrücke, Stadthafen, Greifenbrücke, WarnowQuartier, Stadtpark, Hechtgraben und Fährberg mussten als Stadtentwicklungsprojekte hinsichtlich ihrer Realisierung im Jahr 2022 neu bewertet werden. Mit dem Bürgerschaftsbeschluss vom 22. Juni 2022 fiel die Entscheidung, dass die Projektbausteine nach einer Gewichtung umgesetzt werden sollen. Die Einteilung erfolgte in die Kategorien A bis C.
A: umzusetzen
B: teilweise umzusetzen (Neubeplanung)
C: archiviert
| Nr. | Projektbaustein | Kategorie | Inhalte |
| 1 | Stadthafen | A | Mit Archäologischem Landesmuseum, Halle 625, Kempowski-Ufer (Kaikante, Freianlage), Plaza (Christinenhafen), Hochwasserschutz verbleibende Resteinzelprojekte -> Zuordnung zur Kategorie C → durch Hafenamt und RGS |
| 2 | Warnowbrücke | A | Fuß- und Radwegbrücke mit Anbindung an das Wegenetz |
| 3 | WarnowQuartier | A | Umsetzung aktuelles Exposé |
| 4 | Hechtgrabenniederung | B | Schöpfwerk -> durch Amt für Umwelt- und Klimaschutz |
| 5 | Stadtpark | B | Neuplanung als Parkanlage (ohne BUGA-Planungsbestandteile) |
| 6 | Fährberg | C | Kleingartenanlage (inkl. Wäldchen), Stadtstrand am Sattelplatz, Freianlage (Grundstück SSVR) |
| 7 | Greifenbrücke | C | Fuß- und Radwegbrücke zwischen der Holzhalbinsel und dem Osthafen, Komplettierung des WarnowRundes |
Der Beschluss zum Fährberg wurde zu einem späteren Zeitpunkt angepasst. Ebenfalls wurde die Regattastrecke zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Projekt Warnowbrücke herausgelöst und in ein Projekt der Kategorie A umgewandelt.
Finanzierung des Rostocker Ovals
Die Kosten für die Umsetzung der Teilprojekte Stadthafen, Warnowbrücke, WarnowQuartier und Regattastrecke sowie die Planungskosten für Fährberg und Greifenbrücke belaufen sich auf etwa 176,3 Mio. €. Dabei stellen Fördermittel einen wesentlichen Teil der Finanzierung der Vorhaben dar. Mehr als 58,3 Mio. € Fördermittel sichern die Finanzierung der Projekte. Die weiteren Mittel werden durch Stadt Rostock gestellt und wurden bereits in den Haushalt eingestellt. Der Warnowrundweg, der die Verbindung im Rostocker Oval darstellt, wird im Rahmen der jeweiligen Einzelprojekte erstellt und finanziert.
Die Kosten sind wie folgt aufgeteilt:
| Teilprojekt | Geplante Kosten | Bewilligte Fördermittel |
| Warnowbrücke | 62,8 Mio. € | 35,7 Mio. € |
| WarnowQuartier | 57,0 Mio. € | 21,3 Mio. € |
| Stadthafen | 50,8 Mio. € | - |
| Regattastrecke und Wassersportzentrum | 2,9 Mio. € | 1,3 Mio. € |
| Nördliches Warnowrund* | 7,2 Mio. € | 2,5 Mio. € |
| Fährberg | 2,0 Mio. € | - |
| Greifenbrücke | 0,8 Mio. € | - |
Die Hechtgrabenniederung wird als Projekt nicht weiterverfolgt. Deshalb entfallen hier die Kosten.
* Das nördliche Warnowrund ist Bestandteil des Stadtparks.
Historischer Kontext zum Rostocker Oval
Seit 2010 ist der Bereich um die Unterwarnow zwischen Stadthafen, Gehlsdorfer Ufer und Osthafen unter dem Begriff „Rostocker Oval“ zusammengefasst. 2012 gab es dazu einen Workshop, der die Potenziale der ufernahen Bereiche deutlich aufgezeigt hat. 2018 wurden die Ideen mit der Bewerbung um die BUGA weiterentwickelt und konkretisiert. Mit dem BUGA-Aus wurde mit dem Bürgerschaftsbeschluss vom 22. Juni 2022 entschieden, die Projektbausteine des Rostocker Ovals nach ihrer Gewichtung umzusetzen. Die Projektsteuerung für die Realisierung der Einzelprojekte wurden von der BUGA Rostock 2025 GmbH an die RGS übertragen.
Ziel des Rostocker Ovals ist nach wie vor, die Uferbereiche der Warnow als attraktives und wohnortnahes Freizeitziel besser zu erschließen und zu gestalten zu gestalten, um die umliegenden Stadtteile besser miteinander zu vernetzen.
Bürgerschaftsbeschluss
Masterplan zur BUGA 2025
Agenda 21-Rat: Masterplan Rostocker Oval
Oktober 2012: Agenda 21-Rat tagt zum Rostocker Oval
Planungsworkshop zur Entwicklung des Rostocker Ovals
Im Fokus: A-Projekte
Die Realisierung folgender Projekte steht derzeit im Fokus:
Berichterstattung zur Entwicklung des Rostocker Ovals
Wiederkehrend wird über den Stand der Entwicklung des Rostocker Ovals der Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock berichtet. Neben Erläuterungen zum jeweiligen Vorhaben beschreibt der Bericht den Planungs- und Ausführungsstand und die Kostenfinanzierung der einzelnen Projekte. Hier steht eine Auflistung der bisherigen Berichte zum Download bereit.
| 1. Quartal 2025 | Berichterstattung Rostocker Oval Q1-2025 | Mehr zum Q1-2025 |
| 4. Quartal 2024 | Berichterstattung Rostocker Oval Q4-2024 | Mehr zum Q4-2024 |
| 3. Quartal 2024 | Berichterstattung Rostocker Oval Q3-2024 | Mehr zum Q3-2024 |
| 2. Quartal 2024 | Berichterstattung Rostocker Oval Q2-2024 | Mehr zum Q2-2024 |











