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Weitere Vorbereitungen am Stadthafen

28.07.2026  |  Rostocker Oval

Baustart für die Umverlegung der Regenwasserausläufe im Bereich Christinenhafen Ost

Lageplan mit Straßen, Gebäuden und Hafenbecken, markiert sind alter und neuer Regenwasserauslass mit farbigen Linien und Beschriftungen
Luftaufnahme eines Flussufers mit angrenzender Straße, Parkplätzen, Bäumen und Gebäuden

Im Rahmen der Entwicklung des Rostocker Stadthafens folgt nach dem Neubau der Rechtsabbiegerspur mit der Umverlegung der bestehenden Regenwasserausläufe 11 (Schnickmannstraße) und 12 (Wokrenterstraße) eine weitere vorbereitende Maßnahme. Die heutigen Regenwasserausläufe befinden sich im Bereich der geplanten Warnowbrücke sowie der künftigen Geländeauffüllung für die Plaza. Daher werden die beiden bestehenden Ausläufe zurückgebaut und in einem neuen, gemeinsamen Regenwasserauslauf zur Warnow zusammengeführt. 

Gleichzeitig werden bereits die Voraussetzungen für den zukünftigen Hochwasserschutz im Stadthafen geschaffen. Alle Ausläufe werden künftig über Schieberbauwerke gegen Hochwasser gesichert. Die erforderlichen Schieberbauwerke sowie die Anschlüsse an die geplante Hochwasserschutzwand werden im Zuge der Baumaßnahme hergestellt. Die Anlagen entstehen für den Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) unter Begleitung der Nordwasser GmbH.

Für den neuen Auslauf wird zunächst ein wasserseitiger Spundwandkasten errichtet. Dieser ist notwendig, um künftig einen Anschluss an die geplante Erneuerung der Kaikante herstellen zu können. Analog zum bereits entwickelten Bereich am Kempowski-Ufer wird auch der Uferbereich am Christinenhafen Ost langfristig verbreitert und städtebaulich aufgewertet. 

Die Arbeiten beginnen Mitte Juli 2026 mit der Herstellung des wasserseitigen Spundwandkastens. Nach Abschluss der Baumaßnahmen an der Kaikante am Kempowski-Ufer folgen ab Oktober 2026 die landseitigen Arbeiten. Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich rund ein Jahr. Verkehrliche Einschränkungen im Stadthafen sind geringfügig vorgesehen und werden rechtzeitig ausgeschildert. 

Die Bauarbeiten werden durch die Arbeitsgemeinschaft von Groth & Co. Bauunternehmung GmbH und Ed. Züblin AG ausgeführt. Die Planung der vorbereitenden Baumaßnahme erfolgte durch Inros Lackner SE. Die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau ist als Projektsteuerin im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock für die Neugestaltung des Stadthafens tätig.