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Historischer Kontext: Idee einer Brücke

Die Idee einer Brücke über die Warnow in Rostock ist nicht neu und hat eine lange und wechselvolle Geschichte, die eng mit der städtebaulichen Entwicklung und den Verkehrsbedürfnissen der Hanse- und Universitätsstadt verbunden sind.

Bereits im Mittelalter war Rostock ein bedeutender Handelsplatz der Hanse, wobei der Stadthafen an der Unterwarnow eine zentrale Rolle spielte. Damals existierten sogenannte „Kaufmannsbrücken“ – Landungsbrücken, die den Warenumschlag erleichterten. Eine feste Brücke über die Warnow im Stadtgebiet wurde jedoch bisher nie umgesetzt. Vielleicht auch weil die Warnow als wichtige Verkehrsader für Schiffe diente und eine Brücke den Schiffsverkehr hätte behindern können.

1970 stand die Umsetzung einer Brücke über die Warnow in den Startlöchern. Vom Kanonsberg bis zum Fährberg sollte sich die Anbindung erstrecken. Die ersten Pfähle wurden bereits gerammt. Doch das Projekt musste aus Kostengründen wieder gestoppt werden. 2012 flammt die Idee einer Brücke als Teil des Rostocker Ovals und eines Warnowrundweges erneut auf. Plan war die Brücke im Rahmen der BUGA 2025 zu realisieren. Nun soll im Jahr 2028 auch dank des großen Fördervolumens durch das Bundesministerium für Verkehr die neue Brücke fertiggestellt sein.