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Fördermittel für den Toitenwinkler Stern

01.04.2026  |  Toitenwinkel

Neustart für den Toitenwinkler Stern: Rostock erhält Fördermittel aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt

Zwei Personen in formeller Kleidung übergeben eine rote Urkunde vor einer Wand mit einem Wappen und einer Ziegelstein-Bogennische
Christian Pegel, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Inneres und Bau übergab im Rathaus der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den Fördermittelbescheid für die Umgestaltung des Toitenwinkler Sterns. (Bild: Joachim Kloock)
latz mit Bänken, Bäumen und mehreren Personen, darunter spielende Kinder und eine sitzende Person
Der Platz soll zukünftig grüner und mit mehr Aufenthaltsqualität gestaltet werden. (Visualiserung: UmweltPlan GmbH)

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat am Freitag, 27. März 2026, den Fördermittelbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die umfassende Umgestaltung des Toitenwinkler Sterns erhalten. Damit kann eines der letzten großen städtebaulichen Projekte im Fördergebiet Toitenwinkel realisiert werden – ein bedeutender Schritt für die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils.

„Die Neugestaltung des Toitenwinkler Sterns verbessert nicht nur das Lebensumfeld der Anwohner, sondern kommt auch den anliegenden Gewerbetreibenden zugute, insbesondere der Gastronomie sowie den Veranstaltern von Festen und Märkten“, betont Christian Pegel, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Inneres und Bau und ergänzt: „Um nicht an den Interessen der Nutzer vorbei zu agieren, sind der Planung mehrere Informations- und Beteiligungsveranstaltungen vorausgegangen. Ich hoffe, dass alle mit dem Ergebnis zufrieden sein werden, das als Ort der Begegnung dienen soll. Mir ist zudem wichtig, dass mit der geplanten Flächenentsiegelung und der Anlage von Tiefbeeten zur Verdunstung und Speicherung von Niederschlagswasser eine Verbesserung der grünen Infrastruktur einhergeht.“

Der Toitenwinkler Stern ist geprägt durch seine charakteristische sternförmige Pflasterung, die sich vom zentralen Brunnen ausgehend über den Platz erstreckt und in einen kleinen Bachlauf mündet. Einst lebendiger Treffpunkt für Anwohnende und Gewerbetreibende, soll der Platz nun zu einem modernen, attraktiven Ort der Begegnung weiterentwickelt werden.

„Das Projekt steht beispielhaft für eine moderne Stadtentwicklung, die neben sozialer Begegnung auch ökologische Aspekte und die wirtschaftliche Nutzung mitdenkt und verbindet. Gleichzeitig zeigt das Vorhaben, dass die Ideen und Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner als wichtige Impulse wahrgenommen werden, denn sie sind maßgeblich in die Planung eingeflossen“, verdeutlicht Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger.

Im Fokus der Umgestaltung stehen eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität, mehr Grünflächen sowie eine klimafreundliche und barrierefreie Gestaltung. Geplant sind unter anderem neue Sitz- und Aufenthaltsbereiche, eine moderne, insektenfreundliche Beleuchtung sowie eine Verkehrsberuhigung des Platzes. Der bestehende Brunnen und der Bachlauf werden dabei bewusst erhalten und in das neue Konzept integriert.

„Eine Herausforderung in den Planungen bestand darin, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und diese mit den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für anliegende Gewerbetreibende und Einwohnende – beispielsweise für Gastronomie, Feste, Märkte und Freizeitaktivitäten – in Einklang zu bringen“, erklärt Oliver Buchholz, Geschäftsführer der mit dem Projekt beauftragten Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS).

Die Maßnahme wird im Zuge des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ mit 450.000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,42 Millionen Euro. Der Baustart ist für das 4. Quartal 2026 geplant, die Fertigstellung soll voraussichtlich im 3. Quartal 2027 erfolgen.

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