Bauarbeiten für neue Hechtgrabenbrücke
26.08.2026 | Rostocker Oval


Mit dem Abriss der bestehenden Hechtgrabenbrücke beginnen am 28. August 2026 die Bauarbeiten für den Ersatzneubau einer modernen, sechs Meter breiten Brücke. Bereits am Freitag wird das bisherige Brückenbauwerk ausgehoben und direkt am Ufer vor Ort demontiert. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Querung des Hechtgrabens nicht mehr möglich. „Leider halten sich nicht alle an die bestehende Wegesperrung. Mit dem Abriss der Brücke besteht erhebliche Gefahr für Leib und Leben. Wir können daher nur eindringlich appellieren, die ausgewiesene Umleitung zu nutzen und sich nicht in Gefahr zu begeben“, so Thorsten Gebhards, Fachbereichsleiter und Projektleiter der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS).
Mit der Bauanlaufberatung am 25. August 2026 ist die letzte organisatorische Grundlage für den Start der Bauarbeiten geschaffen worden. Daran beteiligt waren Vertreter der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, der Landesbehörde Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt, des Planungsbüros SCHWESIG INGENIEUR GmbH, der Groth & Co. Bauunternehmung GmbH als ausführendes Bauunternehmen sowie der RGS.
Der Ersatzneubau wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ realisiert und ist Bestandteil des Warnowrunds. Ziel ist es, einen attraktiven, sicheren sowie kinder-, familien- und altersgerechten Weg mit hoher Aufenthaltsqualität für verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten direkt an der Warnow zu entwickeln.
Die neue Hechtgrabenbrücke wird deutlich breiter als das bestehende Bauwerk. Vorgesehen sind jeweils drei Meter breite Bereiche für den Fuß- und Radverkehr. Dadurch wird ausreichend Platz für die steigenden Nutzerzahlen geschaffen und ein sicheres Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer ermöglicht. Auf der Brücke teilen sich Fußgänger und Jogger den Gehwegbereich. In den an-grenzenden Wegebereichen außerhalb der Brücke erhalten Läufer eine ein Meter breite Laufspur.
Die Arbeiten um den Ersatzneubau werden voraussichtlich bis zum 2. Quartal 2027 andauern. Die Ge-samtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,2 Mio. Euro. Rund 0,9 Mio. werden aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beteiligt sich mit einem zusätzlichen Eigenanteil von etwa 0,3 Mio. Euro.
Mit der Ausführung der Bauarbeiten wurde die Groth & Co. Bauunternehmung GmbH beauftragt. Die RGS übernimmt im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock unter anderem die Projektsteuerung für die Neugestaltung des Nördlichen Warnowrunds.