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Fördergebiet Schmarl

Schmarl wurde 2001 in das Programm "Die Soziale Stadt" aufgenommen und erhielt im Jahr 2002 ein Stadtteil­büro mit einem haupt­amtlichen Quartier­manager. Dieser fungiert als Schnitt­stelle zwischen den Bewohnern, zwischen Stadt, Verwaltung, Wohnungs­unternehmen, Vereinen, wirtschaftlichen Institutionen und ist erster Ansprech­partner für die Belange der Bürger, die das Quartier betreffen. Träger des Stadtteil­büros Schmarl ist die RGS.

Wesentliche Instrumente zur Bürger­beteiligung sind die „50.000-EUR-Bürger­projekte“ und die Verfügungs­fonds. Für beide ist der Quartier­manager erster Ansprech­partner. Über die Mittel des Verfügungs­fonds entscheidet der Quartier­beirat.


Logo Stadtteil Schmarl

Quartiermanager

Seit 2014 ist Monika Schneider Quartier­managerin in Schmarl und hat für Anregungen und Fragen der Bürger immer ein offenes Ohr.

Kontakt

📞 0381 1219080
✉ m.schneider@rgs-rostock.de

Adresse

Stadtteilbüro Schmarl
Roald-Amundsen-Straße 24
18106 Rostock

Sprechzeiten

Montag 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Website Stadtteil- und Begegnungszentrum www.asb-kjh.de


Laufende Projekte

50.000-Euro-Bürgerprojekt 2017: Neugestaltung Gabionen am Kolumbusring

50.000-Euro-Bürgerprojekt 2017: Neugestaltung Gabionen am Kolumbusring

08/2018

Im Kontext der 50.000-Euro-Bürgerprojekte wurde im Jahr 2017 im Fördergebiet Schmarl die Maßnahme „Neugestaltung Gabionen am Kolumbusring“ ausgewählt. Hierbei soll der Zaun vor dem Gebäudekomplex im Kolumbusring 31 bis 34 zurückgebaut werden. Parallel dazu entstehen in diesem Bereich vereinzelt neue Sitzmöglichkeiten. Weiter wird der vorhandene, benachbarte Spielplatz aus Verkehrssicherheitsgründen eingezäunt.


Abgeschlossene Projekte

Neuer Spielplatz im Innenhof der  A.-J.-Krusenstern-Straße

Neuer Spielplatz im Innenhof der A.-J.-Krusenstern-Straße

05/2016 - 10/2016

Der kaum noch genutzte alte Bolzplatz im Innenhof der A.-J.-Krusenstern-Straße wurde zurückgebaut. An seiner Stelle entstand ein Spielplatz mit Schaukeln, Hängematte und Wippgeräten. Das Highlight dieses Spielplatzes ist die über 7 m hohe Pentagode, die nur so zum Klettern einlädt. Gleichzeitig wurde der öffentliche Weg zum Spielplatz erneuert.

Investitionskosten: 142 Tsd. €
Städtebaufördermittel: 98 Tsd.
Fläche: 1.560 m²


Umbau der  A.-J.-Krusenstern-Straße

Umbau der A.-J.-Krusenstern-Straße

02/2015 - 11/2015

Die A.-J.-Krusenstern-Straße verläuft östlich des Wohngebietes Schmarl. Ziel der Maßnahme war es, den funktionalen und gestalterischen Anforderungen des fließenden und ruhenden Kfz- und Fußgängerverkehrs gerecht zu werden. Hierzu wurden die Fahrbahn- und Gehwegoberflächen erneuert und straßenbegleitende Stellplätze angeordnet. Durch die neue Anordnung der Stellplätze im Straßenraum konnte die ehemals erhebliche Einschränkung der Gehbahnbreite beseitigt werden. Als geschwindigkeitseinschränkende Maßnahmen wurden Fahrbahneinengungen und Fahrbahnverschwenkungen hergestellt. Soweit möglich, wurde das Straßenbegleitgrün ergänzt und die Beleuchtung erneuert.

Investitionskosten: 798 Tsd. €
Städtebaufördermittel: 434 Tsd. €
Fläche: 10.873 m²


Spiel-, Sport- und Freizeitanlage Stephan-Jantzen-Ring

Spiel-, Sport- und Freizeitanlage Stephan-Jantzen-Ring

07/2014 - 06/2015

Nachdem am Schulstandort Stephan-Jantzen-Ring die Schulen und Sporthallen saniert und der Schulhof gestaltet wurden, war es an der Zeit, für den Schul- und Freizeitsport im Freien die besten Bedingungen zu schaffen. Auf über 17.000 m² wurden neben einer Rundlaufbahn, Weitsprung- und Kugelstoßanlagen, auch ein Fußballfeld auf Kunstrasen und ein Basketballfeld angelegt.

Investitionskosten: 650 Tsd. €
Städtebaufördermittel: 526 Tsd. €
Fläche: 17.210 m²


Presseinformationen zum Fördergebiet

Rückbau des Schmarler Zentrums beginnt

06.08.2018

Rückbau des Schmarler Zentrums beginnt

Was lange währt, wird endlich gut! Nach Jahren vergeblicher Verhandlungen und Planungen konnte am 6. Juli 2018 im Beisein von Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski der symbolische „erste Hammerschlag“ zum Abriss der ehemaligen Schülerspeisung am Schmarler Landgang erfolgen. In den nächsten Wochen lässt die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) nun zunächst die Schadstoffe aus dem Objekt entfernen, bevor dann ab Oktober 2018 wirklich die Abrissbagger rollen.

„Auf diesen Tag haben viele Schmarlerinnen und Schmarler seit Jahren gewartet. Viel zu lange hat diese hässliche Ruine den zentralen Grünbereich des Stadtteils verunstaltet und zum Angstraum gemacht. Jetzt endlich kann der Abriss beginnen. Nach der Allende-Klinik in Lütten Klein macht damit der nächste Schandfleck im Nordwesten Platz für etwas Neues“, so Dr. Müller-von Wrycz Rekowski.

Beinahe zehn Jahre hat es gedauert, bis die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Eigentümerin der Immobilie werden konnte. Bereits 2009 gab es das Angebot des ehemaligen Besitzers, das Grundstück der Stadt zu übertragen. Diese wollte das darauf befindliche marode Gebäude dann abreißen, um so den städtebaulichen Missstand im Herzen von Schmarl zu beseitigen. Das Vorhaben scheiterte allerdings immer wieder daran, dass das Objekt nicht wie vorgesehen frei von Mietern und Pächtern übergeben werden konnte. Wechselnde Eigentumsverhältnisse in den vergangenen Jahren machten die Verhandlungen nicht einfacher.

Ende 2016 zog dann doch der letzte Mieter aus dem Objekt aus und so unternahmen Stadtverwaltung und RGS unter Federführung des Finanzsenators einen weiteren Versuch, das Grundstück für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu erwerben. Im Dezember 2017 konnten sich Stadt und Eigentümer hinsichtlich der Modalitäten zum Ankauf einigen und so wurde Anfang April 2018 der Kaufvertrag unterzeichnet.

Parallel dazu bereitete die RGS schon den Abriss des Gebäudes vor, damit dieser schnellstmöglich beginnen kann. Was nach dem Rückbau des Gebäudes auf der dortigen Fläche entstehen soll, wird derzeit geprüft. „Hier gibt es verschiedene Ansätze, die wir untersuchen. Diese gehen von einer gewerblichen Zentrumserweiterung über eine mögliche Wohnbebauung für Senioren bis hin zur Erweiterung der Grünanlage Schmarler Landgang. Wir werden hierzu auch das Gespräch mit dem Ortsbeirat und den Einwohnerinnen und Einwohnern suchen, um zu einer gemeinsam getragenen Idee für dieses zentral gelegene Grundstück zu kommen“, skizziert
Dr. Müller-von Wrycz Rekowski die nächsten Schritte.

Die Kosten für den Ankauf und Rückbau betragen rund 785 Tsd. €. Sie werden mit Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 445 Tsd. € gefördert, die restlichen 340 Tsd. € stellt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus ihrem Haushalt zur Verfügung.