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Fördergebiet Lichtenhagen

Die Bürgerschaft der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock hat auf ihrer Sitzung am 30. Januar 2019 beschlossen, die Aufnahme des Stadtteils Rostock Lichtenhagen in die Städtebau­förderung des Bundes und des Landes, beginnend mit dem Programm­jahr 2019 zu beantragen. Gleichzeitig wurde mit dem Beschluss das zukünftige Fördergebiet abgegrenzt. Der entsprechende Förderantrag wurde beim Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern fristgerecht gestellt.

Fördergebiet Lichtenhagen

Mit dem Zuwendungsbescheid des Landes­förder­instituts Mecklenburg-Vorpommern vom 8. November 2019 wurde Lichtenhagen erstmals in das Programm zur Förderung von Stadt­teilen mit besonderem Entwicklungs­bedarf – Die Soziale Stadt – aufgenommen. Dieses Programm wurde 2020 aufgrund der Neustrukturierung der Städtebau­förderung mit dem neuen Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ fortentwickelt. Im September 2020 wurde das Quartier­management eingerichtet. Damit stehen auch in Lichtenhagen ein Verfügungsfonds sowie Mittel für 50.000-€-Bürger­projekte analog den anderen Förder­gebieten in der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock zur Verfügung.

Als erstes größeres Bauvorhaben könnte ab dem Jahr 2021 die Sanierung des Lichtenhäger Brinks (südliche Freifläche) erfolgen.

Download Flyer Lichtenhagen (~ 6 MB)

Quartiermanagerin

Ab dem 8. Februar 2021 ist Lisa Radl die neue Quartiermanagerin in Lichtenhagen und hat für Anregungen und Fragen der Bürger*innen immer ein offenes Ohr.

Kontakt

0173 2191524
l.radl@rgs-rostock.de

Adresse

RGS-Stadtteilbüro Lichtenhagen
Eutiner Straße 20
18109 Rostock

Sprechzeiten

Montag 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Website Stadtteil- und Begegnungszentrum: www.kolping-mv.de

Analyseteil des Rahmenplans Lichtenhagen fertiggestellt

Der von uns in den vergangenen Monaten erarbeitete Analyseteil des Rahmen­plan­gebiets Lichtenhagen ist fertig­gestellt. Die Analyse erfolgte in Zusammen­arbeit mit den Ämtern der Hanse- und Universitäts­stadt sowie den Einwohnern des Stadt­bereichs Lichtenhagen.

Wenn Sie Interesse an diesem Bericht haben, können Sie hier sowohl die Kurzfassung (38 Seiten) als auch die Langfassung (133 Seiten) downloaden.

Langfassung Städtebaulicher Rahmenplan 1. Teil Analyse (~ 12 MB)
Kurzfassung Städtebaulicher Rahmenplan 1. Teil Analyse (~ 3 MB)

Wie bereits im Oktober angekündigt, hoffen wir so bald wie möglich die Stadtteil-Rundgänge in Lichtenhagen durch­führen zu können. Ihre Teilnahme daran unterstützt uns im sich nun anschließenden Planungs­abschnitt der Rahmenplanung.

Wenn Sie noch weitere Fragen oder erste Anregungen für den nächsten Bearbeitungs­schritt haben, schreiben Sie uns gern eine E-Mail an lichtenhagen@rgs-rostock.de.

Laufende Projekte

Sanierung der Brücken im Park Lichtenhagen

Sanierung der Brücken im Park Lichtenhagen

05/2023 - 10/2023

Kurzerläuterung/-inhalt der Planung:

Erneuerung der Parkbrücken einschließlich Fundamente und Anbindung an
die vorhandenen Wege.


Grundhafter Ausbau Grabower Straße

Grundhafter Ausbau Grabower Straße

09/2022 - 08/2023

Kurzerläuterung/-inhalt der Planung:

- grundhafter und barrierefreier Ausbau der Grabower Straße
- Aufpflasterungen zur Verkehrsberuhigung
- Erneuerung der abgehenden Verbindungswege
- Aufwertung der öffentlichen Grünflächen
- Einordnung straßenbegleitender Pkw-Stellflächen

Erneuerung der Beleuchtung ist nicht erforderlich


Sanierung Lichtenhäger Brink – südliche Fläche

Sanierung Lichtenhäger Brink – südliche Fläche

06/2022 - 12/2022

Kurzerläuterung/-inhalt der Planung:
Das Ziel der Sanierung des Lichtenhäger Brinks besteht in der denkmalgerechten Wiederherstellung/Aufwertung des Freiraumes entsprechend der Entwicklungskonzeption aus dem Jahr 2004. Die
Konzeption wird nach Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden als „Denkmalpflegerische Zielstellung“ gewertet.

Der Realisierungsabschnitt des 5. BA (Südlicher Platzbereich Lichtenhäger Brink/ Bauernbrunnen) umfasst die Platzsituation zwischen dem Hochbeet Lichtenhäger Brink 8 und 9 und der Ratzeburger Straße sowie den anschließenden östlichen Hofbereich mit Spiel- und Bolzplatz.

Ziel der Planung ist die sensible Sanierung dieser Spielstraße mit dem Charakter einer innerörtlichen Parkanlage unter Beibehalt und Wiederherstellung der überlieferten Grundrisslösungen und Höhengestaltungen, der historischen Freiflächenstrukturen und gestalterischen Besonderheiten des Lichtenhäger Brinks in Bezug auf Wegebefestigungen einschließlich überlieferter Materialverwendungen und Farbgebungen, Bepflanzung, Funktions- und Aufenthaltsbereiche, Kommunikationsbeziehungen, Ausstattung/Beleuchtung, Kunst und Wasser sowie städtebauliche Bezüge.

Presseinformationen zum Projekt

Winterlicher Baustopp am Lichtenhäger Brink

14.12.2022
Winterlicher Baustopp am Lichtenhäger Brink

Aufgrund der langanhaltenden winterlichen Temperaturen müssen die Bauarbeiten am Lichtenhäger Brink in Höhe Südlicher Platzbereich / Bauernbrunnen vorerst eingestellt werden.
Eine Fortführung der geplanten Arbeiten zum Einbau der Winkelstützen, dem Wiederherstellen der Bossensteinmauern und vegetationstechnischer Arbeiten ist durch die beauftragten Unternehmen derzeit nicht mehr möglich.

Die Baustelle wurde ordnungsgemäß bereits gesichert und die Fußgängerprovisorien sind ausgewiesen. Die Arbeiten werden bei steigenden Temperaturen im neuen Jahr fortgesetzt.

Im Rahmen der Sanierung der südlichen Freifläche Lichtenhäger Brink sollen die Beleuchtung erneuert, die Grünanlagen aufgewertet, der Spielplatz verlagert und der Bauernbrunnen restauriert werden. Die
Arbeiten sind bis April 2023 geplant.


Information über den Baustart zur Sanierung des Lichtenhäger Brinks – südliche Fläche

03.06.2022

Der Lichtenhäger Brink ist ein 1984 unter Denkmalschutz gestellter verkehrsberuhigter Bereich und innerörtliche Parkanlage, der den Mittelpunkt des 2019 zu großen Teilen in das städtebauliche Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommenen Stadtteils bildet. In den vergangenen fünf Jahren wurden bereits große Teile des Lichtenhäger Brinks in vier Bauabschnitten durch die Fachämter der Hanse- und Universitätsstadt Rostock saniert und modernisiert.

Nun soll in einem letzten Bauabschnitt der südliche Teil im Bereich der Ratzeburger Straße sowie der Bauernbrunnen aus dem Jahr 1976 wiederhergestellt und die ihn umgebenden Vegetationsflächen aufgewertet werden. Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) die geplante denkmalgerechte Sanierung durchführen. Neben diesem Bereich erhält der östlich gelegene Innenhofbereich mit einem bereits vorhandenen Bolzplatz eine Umgestaltung. Geplant ist eine in Teilen an die jeweiligen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepasste sogenannte Zonierung von Spiel- und Aufenthaltsflächen. Ergänzt wird diese durch die Aufstellung von altersgerechten Spielgeräten.

Wesentliches Ziel ist eine sensible Sanierung des Areals unter Beibehalt der überlieferten Grundrisslösungen, Höhengestaltungen, historischen Freiflächenstrukturen und gestalterischen Besonderheiten, wie z. B. der Bodenbelagsgestaltung des Lichtenhäger Brinks. Dies ermöglicht die Umsetzung eines für den Brink einheitlichen städtebaulich ansprechenden Bildes. Auch das alternative, gefräste Blindenleitsystem wird in die großformatigen Platten integriert. Außerdem erfolgt eine Anbindung an den Gehweg in der Ratzeburger Straße.

Die geplanten Neupflanzungen, deren Blütenhöhepunkt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten liegen wird, die bereits erfolgten Pflegemaßnahmen im Bereich der Gehölze sowie die ergänzenden Ausstattungselemente (Bänke, Mastleuchten, Papierkörbe) werden die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich für die Anwohner und Nutzer erheblich steigern. Insbesondere werden die neuen Mastleuchten zur Erhöhung des Sicherheitsempfindens beitragen.

Ebenfalls wird im Zuge dieses Bauabschnitts der Bauernbrunnen restauriert und die dazugehörige Wasser- und Brunnentechnik erneuert.

Am 7. Juni 2022 wird die Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord aus Stäbelow mit den Bauarbeiten beginnen. Diese werden je nach Witterung bis voraussichtlich November 2022 dauern. Leider ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, Fuß- und Radverkehre werden während der Bauzeit umgeleitet, für die wir alle davon Betroffenen vielmals um ihr Verständnis bitten möchten.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.478 T€ und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 975.000 € gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.


Hintergrund:

Der Rostocker Stadtteil Lichtenhagen wurde 2019 zu großen Teilen in das städtebauliche Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Dazu ist durch die Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ein förmlich festgelegtes Fördergebiet beschlossen worden. Im Zuge dessen wurde für den notwendigen und mit breiter Bürgerbeteiligung noch zu erstellenden Rahmenplan eine Analyse mit allen wesentlichen Kernaspekten, die die Entwicklung des Stadtteils betreffen, durchgeführt. Auf dieser Grundlage erfolgt derzeit bei der RGS die Erarbeitung des Planungsteils. Einen wesentlichen und für den Stadtteil wichtigen Entwicklungsschwerpunkt setzt der Bereich des südlichen Lichtenhäger Brinks im Bereich der Ratzeburger Straße.


Abgeschlossene Projekte

Derzeit sind keine Projekte verzeichnet.


Presseinformationen zum Fördergebiet

50.000 € für die Sicherheit der Hortkinder

02.12.2022

50.000 € für die Sicherheit der Hortkinder

Bürgerprojekt 2022 in Lichtenhagen nach Abstimmung entschieden

Lichtenhagen wurde erstmals im Jahr 2019 in das Bundesförderprogramm „Soziale Stadt“ der Städtebauförderung aufgenommen. Im Rahmen dieses Programms stehen dem Stadtteil jährlich 50.000 € für ein Bürgerprojekt im Sinne einer baulichen Maßnahme zur Verfügung. Dazu können die Bürger*innen Projektvorschläge einreichen. Über die favorisierten Vorschläge können die Bürger*innen abstimmen und darüber entscheiden, welches Projekt realisiert werden soll.

Etwa einen Monat hatten die Lichtenhäger*innen Zeit, sich in digitaler Form über die Seite der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) auf www.rgs-rostock.de oder durch die Abgabe eines Stimmzettels an der Abstimmung zu beteiligen. Einsendeschluss war der 30. November 2022.

Insgesamt entschieden fast 900 Bürger*innen über das Bürgerprojekt 2022 mit und konnten zwischen einer Verweilecke im Grünen in der Eutiner Straße, einer Flächenbegradigung des Vorplatzes der Kirchgemeinde Lichtenhagen oder einem sicheren Übergang für die Hortkinder in der Putbuser Straße wählen.

Das Votum fiel sehr eindeutig aus. Knapp 50 % stimmten für Projekt Nummer 3. Damit erhalten die Lotsenkinder des Institutes Lernen und Leben voraussichtlich Ende nächsten Jahres eine sichere Straßenüberquerung.

Das Programm wurde aufgrund der Neustrukturierung der Städtebauförderung im Jahr 2020 mit dem neuen Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ fortentwickelt.

Viele Ideen für den Lichtenhäger Park

16.11.2022

Viele Ideen für den Lichtenhäger Park
Viele Ideen für den Lichtenhäger Park
Viele Ideen für den Lichtenhäger Park

Wie soll der Park in Lichtenhagen zukünftig aussehen und genutzt werden? Diese Frage stand zur gestrigen Bürgerbeteiligung in der Nordlichtschule Lichtenhagen im Raum und wurde zu verschiedenen Themen wie Natur, Ausstattung, Vernetzung sowie Sport und Spiel diskutiert. Eingeladen hatte die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbh (RGS), die als Projektsteuerin das Vorhaben als eine wesentliche Maßnahme der Rahmenplanung für Lichtenhagen vorantreibt.

Mit der Erstellung eines Vorentwurfes sind nun jeweils die Planungsbüros Proske Landschaftsarchitektur aus Schwerin und Hannes Hamann Landschaftsarchitekten aus Rostock beauftragt.

Auf der Basis der gestrigen Ideensammlung sollen sich die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger*innen in den Entwürfen widerspiegeln. So steht für die Kinder und Jugendlichen eine Aufwertung des Rodelbergs durch Rutschen und Spielangebote auf dem Berg im Vordergrund. Nutzungsmöglichkeiten für Jung und Alt, Sportmöglichkeiten und Ruheecken, den Park als „Grünes Klassenzimmer“ erlebbar zu machen, verschiedene Parkbänke und nutzergerechte Mülleimer sowie eine Naturbelassenheit waren nur einige der genannten Schwerpunkte. Die Herausforderung für die Planer liegt darin, die Wünsche und Bedürfnisse zusammenzutragen und planerisch in den Vorentwürfen festzuhalten. Diese sollen bis Ende Februar 2023 erstellt werden, so dass Anfang März 2023 (9. Kalenderwoche) die Planerideen zur Umsetzung in einer weiteren Beteiligungsveranstaltung erneut diskutiert werden können. Dabei hofft die RGS auf eine rege Teilnahme.

Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung Lichtenhäger Park

15.11.2022

Im Jahr 2019 wurde der Stadtteil Lichtenhagen in das Bundesförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Aktuell wird durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) an dem letzten Abschnitt des Rahmenplans Lichtenhagen gearbeitet, welcher voraussichtlich Ende 2023 durch die Bürgerschaft beschlossen wird. Bereits im Frühjahr dieses Jahres lag der Rahmenplan bei drei Bürgerbeteiligungen zur Diskussion vor. Als eine wesentliche Maßnahme dieser Rahmenplanung hat sich die Umgestaltung des Parks Lichtenhagens herausgestellt.
Vor diesem Hintergrund hat die RGS die Ausschreibung von Planungsleistungen für die Umgestaltung des Parks durchgeführt und abgeschlossen. Es konnten zwei kreative, innovative und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Planungsbüros gewonnen werden. Auf Grundlage der ersten Anregungen und Ideen aus den vergangenen Beteiligungsformaten ist es der Auftrag der Planungsbüros nunmehr einen Vorentwurf zur Umgestaltung und besseren Auffindung des Parks Lichtenhagen zu entwickeln.
Um für die anstehenden Planungsstufen die Nutzerfreundlichkeit und Erreichbarkeit für die unterschiedlichen Nutzergruppen zu gewährleisten, lädt die RGS alle Bürger*innen gemeinsam mit den Vertretern der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und den beauftragten Planungsbüros zu einem weiteren Beteiligungsformat ein.
Am 15. November 2022 von 17 Uhr bis ca. 20 Uhr findt in der Aula der Nordlichtschule (Ratzeburger Straße 9) im Rahmen eines Worldcafés ein Austausch mit den Planungsbeteiligten und weiteren Interessierten statt.

Wofür würden Sie 50.000 € einsetzen?

26.10.2022

Lichtenhagen wurde in das Bundesförderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen. Im Rahmen der Förderung stehen jährlich 50.000 € für eine bauliche Maßnahme zur Verfügung. Welches Projekt dieses Jahr gewinnt, wird mittels einer Abstimmung der Bürger*innen bestimmt. Mitmachen kann man unter der Rubrik "Machen Sie mit!".

Noch bis zum 30. November 2022 kann abgestimmt werden.

Zur Auswahl stehen in diesem Jahr drei Projekte:

Projekt 1: Eutiner Straße - Verweilecke im Grünen
Die Bewohner*innen der Eutiner Straße setzten sich in diesem Jahr dafür ein, dass die Grünfläche einen Schnitt erhält. Trotzdem bleibt die Fläche ungenutzt. Die Bewohner*innen wünschen sich Bänke, Blumenwiesen und Aktivitäten, die zum Verweilen einladen.
Mit 50.000 € soll die Fläche zwischen der Eutiner Straße 25 und 32 aufgewertet werden. Ziel ist eine attraktive Erholungsfläche herzustellen.

Projekt 2: Wolgaster Straße - Flächenbegradigung Kirchgemeinde
Früher wurde das Gebäude in der Wolgaster Straße als Wäscherei genutzt. Da die Außenfläche vor dem Gebäude für den ehemaligen Lieferverkehr ein Gefälle besitzt, bleibt die Fläche derzeit eher ungenutzt. Jedoch würde die Pastorin den Bereich gerne für öffentliche Aktivitäten nutzen.
Mit 50.000 € soll die Außenfläche Wolgaster Straße 7a begradigt werden, so dass zukünftig Mitmachaktionen, Flohmärkte, OpenAir Gottesdienste, Grillfeste und vieles mehr stattfinden können.

Projekt 3: Putbuser Straße - Sicherer Übergang für Hortkinder
Die Grundschüler*innen müssen nach der Schule auf dem Weg zum Hort eine unübersichtliche Kreuzung in der Putbuser Straße zwischen den Hausnummern 7 und 6a überqueren. Autofahrer*innen fahren hier oft zu schnell und sehen die Kinder hinter den parkenden Autos erst sehr spät.
Mit 50.000 € soll eine Bremsschwelle an der Kreuzung gebaut werden, sodass die Kinder sichtbarer und geschützter über die Straße gehen können.

Mehr dazu unter der Rubrik "Machen Sie mit!"
Zur Abstimmung

Bekanntmachung des Stadtteillogos für Lichtenhagen

17.05.2022

Bekanntmachung des Stadtteillogos für Lichtenhagen

Am 14. Mai 2022 war der bundesweite Tag der Städtebauförderung. Dieses Jahr fand die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Bundes im Stadtteil Toitenwinkel statt. Dort wurde der neue Bürgerpark feierlich eröffnet und das neue Stadtteillogo für Lichtenhagen, welches im Rahmen dieser Förderung entworfen wurde, feierlich vorgestellt.

Wie auch in den anderen Fördergebieten Toitenwinkel, Dierkow, Groß Klein und Schmarl hat die RGS gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern des Stadtteils ein identitätsstiftendes Logo für Lichtenhagen gesucht. In den vergangenen Monaten haben sich sowohl die Schülerinnen und Schüler der Hundertwasser-Gesamtschule Rostock als auch Studentinnen und Studenten des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Wismar mit der Gestaltung des neuen Logos auseinandergesetzt. Heraus kamen acht wunderbare und einzigartige, den Stadtteil widerspiegelnde Logo-Entwürfe für Lichtenhagen, welche im Stadtteil zur Abstimmung standen.

Das Logo, welches die meisten Lichtenhägerinnen und Lichtenhäger überzeugte, war die „Muschel“ von der Studentin Jette Rieck.

Das Logo wurde am Tag der Städtebauförderung (siehe Foto v.l.n.r.) von Lisa Radl (Quartiersmanagerin Lichtenhagen), Ralf Mucha (Vorsitzender des Ortsbeirats Lichtenhagen), Claus Ruhe Madsen (Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock) und Klara Geywitz (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) präsentiert.

Ihren Siegerentwurf konnte Jette Rieck leider nicht persönlich vorstellen. Sie sendete ein Statement, das bei der Eröffnung verlesen wurde. Hierin steht: „[…] Die Muschel ist einem der Mosaike in den Brunnen „Leben im Wasser“ am Brink entnommen. […] Er hat durch seine zentrale und offene Lage so viel Potenzial, ein Ort von Gemeinschaft und Toleranz zu sein! Und genau dafür soll nun auch das Logo stehen. Das Motiv der Muschel selbst soll auch Außenstehenden Lichtenhagens die Nähe zur Ostsee deutlich machen. Wenn Sie nun die besagten Mosaike nicht mehr ganz so deutlich vor Augen haben, oder vielleicht sogar noch nie bewusst wahrgenommen haben, dann nehmen Sie dies doch als Einladung, sich die Muschel und die weiteren wundervollen Mosaike am Brink einmal anzusehen!“

Wir bedanken uns bei allen für ihre Beteiligung an der Entwicklung des Stadtteillogos und freuen uns nun, vielseitige Verwendungen für das Logo zu finden. Das Logo soll zur Förderung der Identitätsfindung, zu einem positiven Image und zum Wiedererkennungswert des Stadtteils Lichtenhagen beitragen.

Foto: Ove Arscholl

Analyseteil des Rahmenplans Lichtenhagen fertiggestellt

26.01.2021

Der von uns in den vergangenen Monaten erarbeitete Analyseteil des Rahmen­plan­gebiets Lichtenhagen ist fertig­gestellt. Die Analyse erfolgte in Zusammen­arbeit mit den Ämtern der Hanse- und Universitäts­stadt sowie den Einwohner*innen des Stadtteils Lichtenhagen.

Wenn Sie Interesse an diesem Bericht haben, können Sie hier sowohl die Kurzfassung (38 Seiten) als auch die Langfassung (133 Seiten) downloaden. Diese finden Sie unter der Rubrik Fördergebiete/Lichtenhagen.

Wenn Sie noch weitere Fragen oder erste Anregungen für den nächsten Bearbeitungs­schritt haben, schreiben Sie uns gern eine E-Mail an lichtenhagen@rgs-rostock.de.

In eigener Sache: Info über eine personelle Veränderung im Quartiermanagement Lichtenhagen

22.01.2021

Einige Dinge im Leben sind leider nicht planbar: Und so haben wir heute eine schlechte, aber auch eine gute Nachricht für alle Lichtenhäger*innen:

So froh die RGS im September 2020 war, nach einem coronabedingt erschwerten Ausschreibungsverfahren endlich den Lichtenhäger*innen mit Frau Anja Domke „ihre“ Quartiermanagerin vorstellen zu können, so müssen wir jetzt leider mitteilen, dass diese das Unternehmen zum Ende des Monats Januar verlässt. Wir danken Frau Anja Domke für die von ihr geleistete Arbeit in den letzten Monaten und wünschen ihr alles Gute.

Allerdings – und das ist die gute Nachricht – wird die Zeit ohne ein Quartiermanagement in Lichtenhagen nicht allzu lang dauern: Wir freuen uns, dass mit der Besetzung der Stelle der Quartiermanagerin durch Frau Lisa Radl ab dem 8. Februar 2021 ein fast nahtloser Übergang gelingt. Auch Frau Lisa Radl ist schon sehr gespannt auf ihre neue Aufgabe und hat sich viel vorgenommen in ihrem neuen Betätigungsfeld, auch wenn direkte Bürger-Kontakte derzeit bis auf Weiteres nicht stattfinden können.

Das RGS-Stadtteilbüro befindet sich im Herzen Lichtenhagens, im Stadtteil- und Begegnungszentrum der Kolping Initiative in der Eutiner Straße 20. Frau Lisa Radl freut sich auf Sie! Kontakt können Sie mit ihr aufnehmen unter der E-Mail-Adresse: lichtenhagen@rgs-rostock.de.

Das neue Stadtteilbüro der RGS in Lichtenhagen

30.09.2020

Genauso frisch wie das kürzlich eröffnete und noch ein wenig nach Farbe riechende RGS-Stadtteilbüro in der Eutiner Straße 20 strahlte am Dienstag auch das Lächeln der neuen Quartiersmanagerin, die sich auf der Sitzung des Ortsbeirates Lichtenhagen der Öffentlichkeit vorstellte. Anja Domke heißt sie, ist 37 Jahre alt und seit diesem Monat bei der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) angestellt. Sie hat sich viel vorgenommen in ihrem neuen Betätigungsfeld. Doch dafür braucht sie die aktive Mitarbeit derer, die in Lichtenhagen leben, arbeiten und wohnen. Für die agile Rostockerin sind das die eigentlichen Experten, wenn es um die Zukunft des Stadtteils geht. “Mit ihnen gemeinsam möchte ich Projekte und Ideen entwickeln. Das Ganze geht natürlich nur gemeinsam mit der Verwaltung, den Wohnungsunternehmen, den freien Trägern wie zum Beispiel der Kolping-Initiative und vielen weiteren Akteuren im Stadtteil,“ erläutert sie ihre Vorstellungen. „Schließlich haben wir alle ja ein gemeinsames Ziel: Lichtenhagen zu einem noch attraktiveren Rostocker Stadtteil zu machen.“ Diese Vernetzung und Interessenbündelung wird wesentliche Voraussetzung für den Erfolg ihrer Arbeit sein.

Bei der Einrichtung des Büros Anfang September 2020 war die Stimmung erwartungsfroh und optimistisch. Viele Wochen intensiver Arbeit lagen hinter den Akteuren der Stadtverwaltung und der RGS, ehe ein konsensfähiger Förderantrag fertig war. Der Bescheid vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung wurde dann nicht nur in Stadtverwaltung und RGS mit Spannung erwartet, sondern auch von vielen aktiven Lichtenhägern. Finanziert wird das Quartiersmanagement aus dem neuen Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ (ehemals Programm „Die Soziale Stadt“).

Worauf dieses Quartiersmanagement zielt, macht Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, deutlich: „Die Wohn- und Lebensverhältnisse in Lichtenhagen sollen zukunftsfähig und nachhaltig für alle Einwohner*innen verbessert werden. Dazu ist zunächst im Rahmen einer Bürgerbeteiligung die Erstellung eines Städtebaulichen Rahmenplanes als Gesamtkonzept für Einzelmaßnahmen durch die RGS geplant. Das Quartiersmanagement übernimmt hier die Aufgabe des Vermittlers und Initiators. Und dabei spielt das Stadtteilbüro eine entscheidende Rolle. Es soll zu einem lokalen Beratungs-, Vermittlungs- und Informationszentrum in Lichtenhagen werden, eben zu einer stadtteilbekannten guten Adresse“, hofft sie.

Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen oder noch besser gleich seine Mitarbeit, z. B. im Quartierbeirat – dieser entscheidet zukünftig über Projekte im Rahmen des Verfügungsfonds – anbieten möchte, ist herzlich willkommen bei der Quartiersmanagerin. Anzutreffen ist sie unterwegs im Stadtteil oder im Büro zu folgenden Sprechzeiten: Montag 14:00 – 16:00 Uhr, Dienstag 14:00 – 18:00 Uhr, Donnerstag 10:00 – 12:00 Uhr. Das RGS-Stadtteilbüro befindet sich im Herzen Lichtenhagens, im Stadtteil- und Begegnungszentrum der Kolping Initiative in der Eutiner Straße 20.