0381 45607-0

Fördergebiet Groß-Klein

Groß Klein wurde 1999 ins Programm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen und erhielt im selben Jahr ein Stadtteil­büro mit einem haupt­amtlichen Quartier­manager. Dessen Aufgabe ist es, die Entwicklungen im Stadtteil zu koordinieren und gemeinsam mit den Bewohnern daran zu arbeiten, das Quartier noch lebens- und liebens­werter zu gestalten. Träger des Stadtteil­büros Groß Klein ist die Hanse- und Universitäts­stadt Rostock.
Zwischenzeitlich ist viel in Groß Klein passiert. Mit Hilfe der Städtebau­förderung von Bund und Land, aber auch durch den erheblichen finanziellen Beitrag der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock konnten viele Projekte umgesetzt werden. Neben der Verbesserung der Aufenthalts­qualität, der Schaffung von Spiel- und Sport­plätzen, der Erneuerung von Straßen und Gehwegen, konnte sich auch das Image des Stadt­teils zum Positiven entwickeln.

Im Jahr 2018 standen die letzten Förder­mittel zur Verfügung, damit endet die Städtebau­förderung in Groß Klein.


Logo Stadtteil Groß Klein

Quartiermanagerin

Seit 2019 ist Marén Wiese Groß Kleins Quartier­managerin und hat für Anregungen und Fragen der Bürger immer ein offenes Ohr.

Kontakt

📞 0381 3812226
📠︎ 0381 3812870
✉ maren.wiese@rostock.de

Adresse

Klenow Tor Groß Klein
A.-Tischbein-Straße 47
18109 Rostock

Website Stadtteil- und Begegnungszentrum www.boergerhus.de


Laufende Projekte

Derzeit sind keine Projekte verzeichnet.


Abgeschlossene Projekte

Gehwegerneuerung Seelotsenring

Gehwegerneuerung Seelotsenring

10/2018 - 03/2019

Im Bereich des Seelotsenringes 4 bis 8 wird der vorhandene Gehweg erneuert. Dabei wird die Gehwegbreite um einen Meter verringert und zur Grünfläche umgestaltet. So kann der Erhalt des Baumbestandes gewährleistet werden. Ebenso wird auf diesem Abschnitt die Beleuchtung erneuert. Im Sinne der Verkehrssicherheit erfolgt im Kreuzungsbereich zum Signalgastweg eine Aufpflasterung.

Am 14. Dezember 2018 ist der Gehweg fertig gestellt worden.

Restleistungen in Form von Beleuchtung (die derzeitige ist nur ein Provisorium) und die Aufstellung von Fahrradanlehnbügeln sind Anfang April 2019 abgearbeitet worden.

Presseinformationen zum Projekt

Gehwegerneuerung im Groß Kleiner Seelotsenring Nr. 4 bis 8 wurde abgeschlossen

16.04.2019

Mit der jetzt abgeschlossenen Fertigstellung eines Gehweges im Seelotsenring Nr. 4 bis 8 – der letzten Maßnahme im Stadtteil – ist der Förderzeitraum der Städtebauförderung in Groß Klein aufgrund des erreichten Entwicklungsstandes ausgelaufen.

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) als deren Beauftragte ein seinerzeit im Rahmen der Bürgerprojekte geäußerter Einwohner-Wunsch umgesetzt – die Erneuerung des sich in einem schlechten baulichen Zustand befindlichen Gehweges im Bereich der Häuser Seelotsenring Nr. 4 bis 8.

Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, der für die Städtebauförderung zuständige Senator der Stadt, erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass uns die letzten in Groß Klein zur Verfügung stehenden Fördermittel die Möglichkeit gegeben haben, noch ein weiteres Bürgerprojekt zu realisieren. Dieser neu hergerichtete Gehweg ist für zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner, darunter viele Kinder und Senioren, eine Erleichterung auf ihren täglichen Wegen durch den Stadtteil. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch Beteiligung der Menschen auch im Kleinen Verbesserungen in unserer Stadt angestoßen werden können.“.

Der Gehweg im Bereich des Seelotsenringes Nr. 4 bis 8 wurde grundhaft erneuert und in Pflasterbauweise neu verlegt. Durch eine Reduzierung der Gehwegbreite im Bereich der bereits vorhandenen Bäume haben diese mehr Raum für ihr Wurzelwachstum erhalten. Der Einmündungsbereich Signalgastweg/Seelotsenring wurde neu gestaltet und erhielt eine Aufpflasterung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Ergänzt werden die Arbeiten im Seelotsenring durch einem Teilrückbau des angrenzenden Verbindungsweges zur Hermann-Flach-Straße.

Auch wenn es aufgrund von Lieferengpässen beim Leuchten-Hersteller mit der Installation der neuen, kostensparenden LED-Beleuchtung erst im April geklappt hat, so war die Nutzung der Verkehrsflächen bereits seit Ende Dezember 2018 für alle Verkehrsteilnehmer möglich. Für die notwendige Sicherheit und räumliche Orientierung auf dem fertig gestellten barrierefreien Gehweg sorgte bis dahin eine provisorische Beleuchtung.

Die Kosten dieser Baumaßnahme betrragen insgesamt ca. 220 TEUR. Davon werden 111 TEUR aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; 109 TEUR stammen aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.


Erneuerung des Gehweges am S-Bahn-Parkplatz

Erneuerung des Gehweges am S-Bahn-Parkplatz

09/2015 - 09/2017

Erneuert wurde der Gehwegabschnitt vom Aufgang zur S-Bahn in Richtung Hermann-Flach-Straße. Zur Verbesserung der Verkehrs-sicherheit wurden die gebrochenen Betongroßplatten durch neue Pflastersteine ersetzt. Im Bereich des Treppenaufgangs und der Rampenanlage zum S-Bahnhaltepunkt ist eine Fahrradabstellanlage mit 17 Fahrradabstellbügeln errichtet worden.

Investitionskosten: 151 Tsd. €
Städtebaufördermittel: 123 Tsd. €
Fläche: 2.200 m²


Freiflächengestaltung Grünachse Quartier 6

Freiflächengestaltung Grünachse Quartier 6

08/2014 - 07/2015

Im Norden von Groß Klein wurden die zentrale Wegeverbindung und die öffentlichen Freiflächen neu geordnet. Dabei wurde der ehemalige Weg aus Betongroßplatten in die Mitte der Grünachse verlegt. Wegebegleitend wurden kleine Platzflächen zum Verweilen geschaffen und die vorhandenen Spielplätze kinderfreundlich gestaltet.

Investitionskosten: 1,1 Mio. €
Städtebaufördermittel: 850 Tsd. €
Fläche: 36.550 m²


Presseinformationen zum Fördergebiet

Groß Klein erfolgreich aus Städtebauförderung entlassen

16.04.2019

Groß Klein, als letztes der fünf Neubaugebiete des Rostocker Nordwestens zwischen 1979 und 1983 entstanden, hatte im Gegensatz zu den benachbarten Vierteln weder öffentliche Einrichtungen wie Bibliothek oder Kino, noch so etwas wie eine Flaniermeile. Die soziokulturelle Infrastruktur für damals nahezu 22.000 Menschen war sehr spärlich. Zudem gab es in den zuletzt entstandenen Straßenzügen keine Bürgersteige, Passanten und Pkw teilten sich die ehemaligen Baustraßen. Die zwischen den Wohnschlangen vorhandenen freien Flächen waren je nach Witterung entweder staubtrocken oder morastig. In der Folge verließen allein zwischen 1990 und 2005 nahezu 10.000 Einwohner den Stadtteil, sodass hier dringender Handlungsbedarf geboten war. Insofern wurde Groß Klein 1997 in das Bund-Länder-Programm „Förderung der Städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete“ und als erster Rostocker Stadtteil 1999 in das Programm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen und profitierte fortan sichtbar von den Förderprogrammen.

In Laufe der vergangenen Jahre konnten mithilfe dieser Städtebaufördermittel neben der Verbesserung der Infrastruktur, der Sanierung und Schaffung von soziokulturellen Einrichtungen auch umfangreiche Gebäudesanierungen bei Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen, wie z. B. Sporthallen und Schulen realisiert werden. Insgesamt standen hierfür Städtebaufördermittel in Höhe von 18 Mio. EUR zur Verfügung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beteiligte sich mit einem Eigenanteil von 6 Mio. EUR.

Die Bürger in die Entwicklung und Gestaltung ihres Stadtteils Groß Klein aktiv einzubeziehen, ist ein wesentliches Anliegen des oben erwähnten Programms „Die Soziale Stadt“. Die Aufgaben des im Rahmen dieses Programmes wirkenden Quartiermanagers sind dabei vielfältig. Sie sind die lokale Drehscheibe und Ansprechpartner der Bürger*innen, halten Kontakt zu allen relevanten Institutionen und Trägern, geben Impulse für Bürgerengagement und koordinieren und bündeln projektbezogene Aktivitäten.

Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, ist überzeugt, „dass auch nach dem Ende des Förderzeitraumes im Interesse einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung ein Bruch des angeschobenen positiven Prozesses verhindert werden kann. Die Fortführung der Strukturen und Netzwerke, die durch das Programm „Die Soziale Stadt“ mithilfe des Quartiermanagers entstanden sind, wird auch nach dem Ende des Förderzeitraumes gewährleistet sein“. Anfang des Jahres 2019 hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Stadtteilmanagerin installiert, die die Aufgaben des bisherigen Quartiermanagers wahrnehmen wird.

Uwe Michaelis, Vorsitzender des Ortsbeirates Groß Klein ergänzt: „Die Gehwegsanierung im Bereich des Seelotsenrings Nr. 4 bis 8 ist ein würdiger Abschluss der Städtebauförderung in Groß Klein.“ Er schätzt ein, „dass sich Groß Klein insgesamt zu einem lebens- und liebenswerten Stadtteil entwickelt hat. Wir als Ortsbeirat haben, gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern, die Gestaltung der einzelnen Quartiere mit begleitet. Ebenso wichtig war die Aufnahme von Groß Klein in das Programm „ Die soziale Stadt“. Auch nach dem Auslaufen dieses Programms, ist es wichtig, das Erreichte zu verstetigen. Und dass es in Groß Klein weiterhin ein Stadtteilmanagement gibt, ist ein großer Erfolg für den Ortsbeirat und für die Einwohner und Einwohnerinnen des Stadtteiles."