0381 45607-0

Fördergebiet Dierkow

Bereits 1993 wurde Dierkow in ein Städtebau­förderungs­programm aufgenommen. Das im letzten Jahrzehnt der DDR errichtete Neubaugebiet verfügte weder über eine gute Infra­struktur noch über angemessene sozio­kulturelle Einrichtungen. 2006 folgte dann die Aufnahme in das Programm „Die Soziale Stadt“.

Dierkow erhielt im März 2007 ein Stadtteil­büro mit einem haupt­amtlichen Quartier­manager. Dieser koordiniert die Entwicklungen im Stadtteil und hält Kontakt zur Stadt­verwaltung, zu Wohnungs­unternehmen und zur lokalen Wirtschaft sowie zu Vereinen und Institutionen.

Wesentliche Instrumente zur Bürger­beteiligung sind die „50.000-EUR-Bürgerprojekte“ und die Verfügungs­fonds. Für beide ist der Quartier­manager erster Ansprech­partner. Über die Mittel des Verfügungs­fonds entscheidet der Quartier­beirat. Träger des Stadtteil­büros Dierkow ist der Kreisverband Rostock-Stadt der Volks­solidarität.


Logo Stadtteil Dierkow

Quartiermanager

Seit 2009 ist Christian Hanke Quartier­manager in Dierkow. Für die Anregungen und Fragen der Bürger und Bürgerinnen hat er immer ein offenes Ohr.

Kontakt

📞 0381 8577811
📠︎ 0381 8775838
✉ quartiersmanager-dierkow@volkssolidaritaet.de

Adresse

Stadtteilbüro Dierkow
Kurt-Schumacher-Ring 160
18146 Rostock

Sprechzeiten

Montag 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Website Stadtteil- und Begegnungszentrum www.vs-hro.de/stadtteilarbeit-dierkow


Laufende Projekte

Erneuerung von Geh- und Radwegen im Bereich Gutenbergstraße

Erneuerung von Geh- und Radwegen im Bereich Gutenbergstraße

09/2019 - 04/2020

Zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow-Zentrum“ und „Katerweg“ sollen die Wege und Straßenbeleuchtungen erneuert werden. Unter anderem wird der parallel zum „Katerweg" und zu den Straßenbahngleisen verlaufende Geh-/Radweg neu asphaltiert. Dabei wird auch der marode Zaun ersetzt.

Außerdem soll der Gehweg aus Richtung „Dierkow-Zentrum“ mit Pollern ausgestattet werden, um so Falschparken künftig auszuschließen.

Ebenso wird der Gehweg von der Haltestelle „Katerweg“ in Richtung Berringerstraße erneuert und auch mit einer entsprechenden Beleuchtung ausgestattet.

Die Kosten dieser Maßnahme betragen ca. 450.000 €. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Presseinformationen zum Projekt

Geh- und Radweg Gutenbergstraße – Zustimmungsbescheid des Ministeriums eingetroffen

07.02.2019

Für die von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock geplante Maßnahme „Geh- und Radweg Gutenbergstraße“ ist jetzt die entsprechende Zustimmung für den Einsatz von Städtebaufördermitteln vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V eingetroffen.

Dazu Dr. Chris Müller, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung: „Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung dieses Vorhaben als zuwendungsfähig anerkannt hat. Mit dem Projekt werden wir eine wichtige fußläufige Verbindung im Stadtteil deutlich aufwerten und auch das Sicherheitsgefühl im betreffenden Bereich verbessern. Durch die nun zur Verfügung stehenden Städtebaufördermittel können wir jetzt die konkrete Umsetzung der Maßnahme in die Wege leiten.“

Das Projekt sieht vor, die Wegebeziehungen zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow-Zentrum“ und „Katerweg“ und weiterführend zur Berringerstraße zu erneuern. Außerdem werden, Hinweise der Bürgerinnen und Bürger aufgreifend, die derzeit vorhandenen Beleuchtungsanlagen modernisiert sowie zusätzliche Leuchten installiert.

Ausgehend von den Straßenbahngleisen der Haltestelle „Dierkow-Zentrum“ und weiterführend entlang der Parkflächen an der Kita vorbei und über die Spielanlage bis zum neuen Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) soll der bestehende Gehweg beleuchtet werden. Der parallel zu den Straßenbahngleisen bestehende Geh-/Radweg von der Haltestelle „Katerweg“ mit Anbindung an die Spielanlage wird ebenfalls erneuert und beleuchtet. Außerdem wird der Gehweg von der Haltestelle „Katerweg“ in Richtung Berringerstraße modernisiert und mit einer Beleuchtung ausgestattet. So können die Anwohner dann zukünftig von den Haltestellen sicher zum SBZ und in den Stadtteil gelangen.

Die Kosten dieser Maßnahme betragen ca. 450.000 €. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hansestadt Rostock.

Mit der Umsetzung der Maßnahme soll im Frühsommer 2019 begonnen werden.


Verkehrsberuhigung der Berringerstraße

Verkehrsberuhigung der Berringerstraße

08/2019 - 09/2019

Die Einwohner und Einwohnerinnen im Fördergebiet Dierkow haben entschieden: Im Kontext der 2017er-Auflage des „50.000-Euro-Bürgerprojektes“ soll die Berringerstraße verkehrsberuhigt werden. Die Maßnahme hat zum Ziel, im Kreuzungsbereich der H.-Colden-Straße/Berringerstraße eine Reduzierung der Geschwindigkeiten zu erreichen und den Bereich frei von parkenden Pkw zu halten.


Erneuerung des Geh- und Radweges Dierkower Allee

Erneuerung des Geh- und Radweges Dierkower Allee

08/2019 - 02/2020

Der Geh- und Radweg entlang der Dierkower Allee zwischen der Rövershäger Chaussee und der Einmündung zum Kurt-Schumacher-Ring soll unter Beibehaltung der vorhandenen Trassenführung erneuert und barrierefrei gestaltet werden.

Mitbestandteil dieses Vorhabens sind auch die angrenzenden Gehwege zu den Einmündungen zur Berringerstraße und zum Kurt-Schumacher-Ring.

Die geplante Baumaßnahme trägt zum Erhalt dieser wichtigen Fuß- und Radwegeverbindung für das Wohngebiet bei und erhöht die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer.


Abgeschlossene Projekte

Verkehrsberuhigung der G.-A.-Demmler-Straße

Verkehrsberuhigung der G.-A.-Demmler-Straße

03/2018 - 07/2018

Im Jahr 2016 wünschten sich die Anwoher Dierkows, dass die Georg-Adolf-Demmler-Straße verkehrsberuhigt wird. Hierfür wurden die Mittel aus dem 50.000-Euro-Bürgerprojekt eingesetzt. Konkret wurden zwei kleinere Maßnahmen realsiert: Da sich Fußgänger und Autofahrer die Straße teilen, ist durch eine Aufpflasterung eine Reduzierung der Pkw-Geschwindigkeiten erreicht worden. Außerdem wurde die Treppenanlage von der Dierkower Höhe in Richtung Haltepunkt Dierkow barrierefreundlich gestaltet. Hierzu wurde das Gefälle im Bereich der Rampen reduziert. Gleichzeitig wurden Podeste als Aufstell- und Ausruhflächen angeordnet.


Neubau Stadtteil- und Begegnungszentrum

Neubau Stadtteil- und Begegnungszentrum

11/2014 - 02/2016

Im Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs wurde im Zeitraum von November 2014 bis Februar 2016 das neue Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) im Kurt-Schumacher-Ring 160 gebaut. Entstanden ist ein modernes Gebäude als Treffpunkt für die Bewohner. Die Außenanlagen bieten Möglichkeiten für Veranstaltungen, zum Beispiel für regelmäßige Stadtteilfeste. Im Zuge der Maßnahme wurden auch die Wegebeziehungen zum SBZ neu geordnet, Pkw-und Fahrradstellplätze geschaffen.

Investitionskosten: 3,2 Mio. €
Städtebaufördermittel: 1,5 Mio. €
Nutzfläche SBZ: 1.520 m²
Außenanlagen: 7.650 m²


Umbau Treppenaufgang Demmlerstraße 8 – 9

Umbau Treppenaufgang Demmlerstraße 8 – 9

04/2014 - 08/2014

Im Jahr 2013 entschieden die Stadtteilbewohner, dass die Treppenanlage, die durch den Tunnel zwischen den Häusern Georg-Adolf-Demmler-Straße 8 und 9 führt, barrierefrei gestaltet werden sollte. Ein Jahr später konnte die Maßnahme im Kontext der 50.000€-Bürgerprojekte umgesetzt werden.

Investitionskosten: 51 Tsd. €
Städtebaufördermittel: 51 Tsd. €
Fläche: 70 m²


Graben-Gestaltung

Graben-Gestaltung

11/2006 - 06/2015

Nachdem im Jahr 2010 der Abbruch der ehemaligen Kita „Sandmännchen“ im Dierkower Damm 38 erfolgte, konnte der Graben Dierkower Höhe neu gestaltet werden. Innerhalb einer kleinen grünen Oase ist ein Geh- und Radweg entstanden. Über Treppenanlagen sind die umliegenden Wohngebiete zu erreichen. Der ehemalige Tümpel wurde zu einem kleinen Gewässer hergerichtet.

Investitionskosten: 498 Tsd. €
Städtebaufördermittel: 489 Tsd. €
Fläche: 21.136 m²


Presseinformationen zum Fördergebiet

Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht

14.05.2019

Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat sich in diesem Jahr mit einem Fußballturnier am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligt. Austragungsort: der Sportkomplex in der Walter-Butzek-Straße in Dierkow. Hier ist in den vergangenen Monaten ein wettkampftaugliches Fußballgroßspielfeld entstanden – das einzige im Rostocker Nordosten. „In den vergangenen Jahren konnten wir im Erwachsenenbereich keine Heimspiele durchführen, da hierfür die Bedingungen fehlten. Für uns als Verein war das eine organisatorische und auch kostenintensive Herausforderung, da wir immer zu Auswärtsspielen fahren mussten“, sagt Steve Kölzow, Vereinsvorsitzender des FSV Nordost Rostock. „Insofern freuen wir uns, dass für uns nun ein neues Kapitel beginnt und wir unser Vereinsleben endlich wieder leben können“, ergänzt er. Aktuell hat der FSV Nordost 630 Mitglieder und Mitgliederinnen – von der G-Jugend bis zur Ü35-Truppe. 90 Prozent kommen aus dem Rostocker Nordosten. „Ab Herbst sind wir wunschlos glücklich. Dann bekommen wir den Schlüssel für die zweite Sporthalle in der Walter-Butzek-Straße überreicht“, so Kölzow. Seit März 2018 saniert der „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ (KOE) die Sporthallen in der Walter-Butzek-Straße, wobei die zweite Halle um einen Sozialanbau erweitert wird. Dieser wird künftig die Heimstätte des FSV Nordost. In das gesamte Bauvorhaben werden rund sieben Millionen Euro investiert, 2,4 Millionen stammen dabei aus Städtebaufördermitteln. Auch der neue Sportplatz konnte dank der Unterstützung aus dem Bund, dem Land und der Kommune umgesetzt werden. 500.000 der insgesamt 1,4 Millionen aufgewendeten Euro sind Fördermittel. „Es ist schön zu sehen, dass sich in den Stadtteilen etwas bewegt“, sagt Martin Lau, Vorsitzender des Ortsbeirates Dierkow-Neu. „In den vergangenen zehn Jahren konnte in Dierkow neben der Sportanlage in der Walter-Butzek-Straße auch das Stadtteil- und Begegnungszentrum realisiert und Projekte wie die Erweiterung des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums angeschoben werden“, erklärt er.

In Bewegung waren am Tag der Städtebauförderung jedoch vor allem die Kinder. Die G-Jugend vom FSV Rühn, des Güstrower SC, des SV Warnemünde, vom Laager SV, des Rostocker FC sowie des FSV Nordost zeigten sich von ihrer sportlichsten Seite. Den ersten Treffer erzielte die Heimmannschaft – und der Erfolg setzte sich fort: der FSV Nordost konnte das Turnier am Ende sogar für sich entscheiden. „Damit durften unsere Kleinsten durften den neuen Sportplatz einweihen“, fasst Steve Kölzow zusammen. Die Siegerehrung übernahm Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD).

Der Tag der Städtebauförderung wurde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), dem KOE sowie den Quartiersmanagern der Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel, Schmarl und Groß Klein organisiert. Neben dem Bundestagsabgeordneten Peter Stein (CDU) nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Ralf Mucha (SPD), Rainer Albrecht (SPD) und Jochen Schulte (SPD) an der Veranstaltung teil. Auch Steffen Bockhahn, Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport (Die Linke) sowie Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Rostocks Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung (SPD), erfreuten sich an den Nachwuchskickern. Letzterer machte schließlich ein besonderes Versprechen: er will die Profis vom FC Hansa Rostock für ein offenes Training auf den neuen Sportplatz holen.