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Aktuelles

IN EIGENER SACHE: VERMIETUNGSANGEBOT GEWERBERÄUME

02.12.2019

Zum 1. März 2020 bietet die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) in ihrem Bürogebäude Am Vögenteich 26 in 18055 Rostock eine GEWERBEEINHEIT im Erdgeschoss zur VERMIETUNG an:

Die Gewerbeeinheit verfügt über 6 Räume (einschließlich Pantry und WC-Anlage) mit insgesamt 146,04 m² Mietfläche. Die rückwärtigen Räumlichkeiten sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Der Eingang befindet sich an der Straße Am Vögenteich. Die Tiefgarageneinfahrt liegt auf der Gebäude-Ostseite mit Zufahrt von der Augustenstraße. Es können bis zu drei Pkw-Stellplätze mit angemietet werden.

Das Bürogebäude Am Vögenteich 26 wurde 1999 gebaut. Neben der Nutzung als Firmengebäude durch die RGS befinden sich im Haus eine Steuerberatungsgesellschaft, ein Rechtsanwaltsbüro, eine Allgemeinarztpraxis, eine Zahnarztpraxis, eine Außenstelle des Amtes für Jugend und Soziales der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie die Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbandes.

Lagebeschreibung: Das Gebäude liegt an der Straße Am Vögenteich/Ecke Augustenstraße. Die benachbarte Bebauung ist durch Wohnnutzung mit zum Teil gewerblicher Unterlagerung gekennzeichnet.

Verkehrsanbindung: Die Straßenbahnhaltestellen Goetheplatz und Schröderplatz befinden sich in unmittelbarer Nähe. Parkhäuser sind in etwa 500 m Entfernung vorhanden. In wenigen Minuten gelangt man fußläufig zur Kröpeliner Straße, zum Stadtteilzentrum Doberaner Platz und zum Hauptbahnhof. Ebenso bequem und schnell sind Einrichtungen von städtischer und regionaler Bedeutung, wie Behörden und Gerichte zu erreichen.

Da die RGS Eigentümerin des Objektes ist, erfolgt die Vermietung provisionsfrei.

Gewünscht wird eine langfristige Vermietung. Eine Mietkaution in Höhe von drei Nettokaltmieten kann in Form einer Barkaution oder als Bürgschaft geleistet werden.

Bei Interesse oder für Ihre Fragen steht Ihnen Frau Beate Schröder unter Telefon 0381 45607-11 oder b.schroeder@rgs-rostock.de gern zur Verfügung.


Information über die Erneuerung von Geh- und Radwegen im Bereich der Gutenbergstraße

29.11.2019

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erneuert die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH ab dem 2. Dezember 2019 die Gehwegbereiche an den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow Zentrum“ und „Katerweg“ sowie den Verbindungsweg von der Haltestelle „Katerweg“ zur Berringerstraße. Alle Wege werden barrierefrei hergestellt und, zahlreiche Bürgerhinweise aufgreifend, mit einer Beleuchtung ausgestattet. Zusätzlich erhält der Verbindungsweg auch noch einen Bankstandort.

Los geht´s im ersten Abschnitt ab dem 2. Dezember 2019 im Bereich der Haltestelle „Katerweg“. Hier wird der vorhandene Gehweg zur Berringerstraße zurückgebaut und anschließend erneuert. Um die Beeinträchtigungen während der Bauzeit möglichst gering zu halten und den Fußgängern und Radfahrern trotzdem diese wichtige Wegeverbindung zur Verfügung zu stellen, wird daneben ein beleuchteter provisorischer Weg angelegt.

Während des Winters ruhen die Bauarbeiten. Im Frühjahr 2020 wird dann der Straßenabschnitt nördlich der Gleisanlage Haltestelle „Katerweg“ grundhaft ausgebaut. Neue Beleuchtungsanlagen, Bänke sowie eine großzügigen Rasenfläche laden dann zu einem Spaziergang bzw. zum Verweilen ein. Die auch in diesem Bereich unvermeidbare Fällung eines Baumes wird durch eine Neupflanzung kompensiert.

Daran schließt sich in einem zweiten Abschnitt der parallel zu den Straßenbahngleisen bestehende Geh- und Radweg von der Haltestelle „Katerweg“ mit Anbindung an die Freizeitanlage an. Dieser wird ebenfalls grundhaft unter Beibehaltung der vorhandenen Trassenführung erneuert, beleuchtet und die derzeit marode Zaunanlage durch Doppelstabmattenzäune ersetzt.

Der letzte Abschnitt dieses Bauvorhabens umfasst den Bereich der Haltestelle „Dierkow Zentrum“ (G.-A.-Demmler-Straße). Neben dem Neubau der Fahrbahn aus Asphalt und Gehwegen aus Betonpflaster mit Beleuchtung wird künftig dem Parken auf den Gehwegen durch das Setzen von Pollern entgegengewirkt. Zur Schaffung der notwendigen Baufreiheit ist es unumgänglich, die dortige Pappel zu fällen; hierfür erfolgt eine Ersatzpflanzung. Zudem werden Rasenflächen angelegt.

Während der Bauarbeiten, die je nach Witterung bis voraussichtlich Mai 2020 dauern werden, ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein. Da auch Arbeiten im Bereich der Gleisanlagen durchgeführt werden müssen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass ein Überfahren der Straßenbahngleise mit dem Pkw zeitweise nicht möglich sein wird.

Die Erneuerung dieser für das Wohngebiet so wichtigen Fuß- und Radwegeverbindungen einschließlich deren Beleuchtung wird nach Fertigstellung wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer beitragen.

Für die Baumaßnahme betragen die Gesamtkosten rund 480 TEUR. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes MV finanziert, die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma BMR Tiefbau GmbH aus Rostock im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.


Information über die Erneuerung des Geh- und Radweges in der Dierkower Allee

25.10.2019

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH ab dem 28. Oktober 2019 den Geh- und Radweg entlang der Dierkower Allee zwischen Rövershäger Chaussee und der Einmündung zum Kurt-Schumacher-Ring auf einer Länge von ca. 500 m erneuern und damit eine barrierefreie Wegeführung schaffen. Gleichzeitig wird unter Beibehaltung der bisherigen Trassenführung beidseitig der Gehweg im Kurt-Schumacher-Ring bis zur Einmündung Theodor-Heuss-Straße und die Querverbindung von der Dierkower Allee zur Hartmut-Colden-Straße neu hergestellt.

Während der Bauarbeiten, die je nach Witterung bis voraussichtlich 28. Februar 2020 dauern werden, ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein.

Los geht´s im ersten Abschnitt mit der Sperrung des Fuß- und Radweges von der Rövershäger Chaussee bis zur Einmündung Berringerstraße; eine Umleitung erfolgt über den parallel laufenden, kürzlich asphaltierten Fuß- und Radweg auf der anderen Straßenseite.

Die Ertüchtigung dieser für das Wohngebiet wichtigen Fuß- und Radwegeverbindung sowie der angrenzenden Bereiche wird im Endeffekt wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer beitragen.

Für die Baumaßnahme betragen die Gesamtkosten rund 395 TEUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land und Eigenmittel der Hanse- und Universitätsstadt Rostock finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord in im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.


Ergebnisse des Planungswettbewerbes „Neubau Volkstheater Rostock“ vorgestellt

07.10.2019

Mit einem europaweit ausgeschriebenen, nichtoffenen und anonymen Realisierungswettbewerb, dem ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren vorausging, suchte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock nach dem kompakten Neubau eines Vier-Sparten-Theaters in der Rostocker Innenstadt. Dieses Bauvorhaben hat nicht nur für die Stadt, sondern auch überregional eine große Bedeutung.

In der am 16. September 2019 stattgefundenen Sitzung des Preisgerichtes, das aus Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung sowie des Volkstheaters bestand, erfolgte eine Bewertung der zehn eingereichten Wettbewerbsbeiträge nach klar definierten Kriterien. Im Ergebnis wurden die Arbeiten und damit Preisträger ausgewählt, denen es nach Ansicht der Jury am besten gelang, „sich städtebaulich in die Umgebung einzufügen und auf die funktionalen Anforderungen des Auslobers eine gelungene Antwort zu finden“.

Die Wettbewerbsergebnisse sollen jetzt auch öffentlich ausgestellt werden: Zunächst vom 7. Oktober bis 11. Oktober 2019 in der Rathaushalle (Ausstellungseröffnung am 7. Oktober um 13:00 Uhr) sowie nachfolgend vom 14. bis 17. Oktober 2019 in den Geschäftsräumen der RGS Am Vögenteich 26 (montags bis donnerstags in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr). Außerdem werden die wesentlichen Inhalte der 10 Arbeiten auf Plakaten zusammenfassend dargestellt und laden alle Theaterbesucher von Ende Oktober bis Mitte November 2019 im Foyer des Volkstheaters zu einem Meinungsaustausch ein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich bereits im Anschluss an die Preisgerichtssitzung einen Überblick über die Wettbewerbsbeiträge und Ergebnisse unter www.rgs-rostock.de\Theaterwettbewerb verschaffen. Diese Informationen stehen auch weiterhin zur Verfügung.

Zum Projekt Volkstheater Rostock


Theaterneubau: Die Wettbewerbs-Preisträger stehen fest

16.09.2019

Theaterneubau: Die Wettbewerbs-Preisträger stehen fest

Jury vergibt drei Platzierungen / Architekturbüro Hascher Jehle Assoziierte bei der Bewertung vorne

„Der Siegerentwurf zeigt einen sehr demokratischen Bau, der von allen Seiten begehbar und erlebbar ist, der sich ideal in das Umfeld einfügt und gleichzeitig die Funktionalität eines Theaters optimal erfüllt. Das Foyer präsentiert sich offen. Durch die direkt nebeneinander angeordnete Raumbühne und das große Haus ergeben sich Synergieeffekte in der Flexibilität der Nutzung.“ Nach einem kreativen, intensiven Arbeits- und teils kontroversen Diskussionsprozess stehen die Preisträger des Wettbewerbes für den Theaterneubau fest: Das Architekturbüro Hascher Jehle Assoziierte GmbH aus Berlin wurde von der Jury mit dem ersten Platz ausgezeichnet, gefolgt von den Entwürfen der Architekturbüros Bez + Kock aus Stuttgart und pfp architekten aus Hamburg, die sich gleichrangig Platz Drei teilen. „Allen drei Preisträgern ist es gelungen, sich städtebaulich in die Umgebung einzufügen und auf die funktionalen Anforderungen des Auslobers eine gelungene Antwort zu finden“, begründet die Jury.
Der Planungswettbewerb wurde im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) europaweit ausgelobt. Die Architekten waren aufgerufen, realisierbare Entwürfe für den Theaterneubau vorzulegen. Aus dem Bewerbungsverfahren gingen zehn Arbeiten hervor, die zum Wettbewerb zugelassen wurden. Die Büros kommen aus Berlin, Hamburg, Stuttgart, Paris und Bregenz. Die Jury, bestehend aus Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung und des Volkstheaters, bewerteten die Arbeiten anhand ihrer gestalterischen und räumlichen Qualität, der Umsetzung der Nutzungsanforderungen, des Verhältnisses der Baukosten zur Brutto-Grundfläche und der städtebaulichen Gesamtidee. Besondere Beachtung fanden zusätzlich die Gestaltung der Erdgeschossfassaden sowie die Wirkung des Objektes als Solitär. „Das Volkstheater ist ein wichtiger kultureller Grundpfeiler und trägt damit zu einer Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt bei. Zu viele Jahre wurde über den Neubau diskutiert – mit dem Wissen, dass das Bestandstheater nicht zukunftsfähig ist. Mit dem Wettbewerb beginnen wir nun endlich zu handeln. Wir sollten in Rostock ein Theater haben, auf das wir alle stolz sein können. Ein Theater, das feine und experimentelle Kunst zulässt und gleichzeitig Kunst für ein breites Publikum fördert. Wir haben einen offenen, freundlichen, designorientierten Entwurf ausgewählt, der einerseits die städtebaulichen Strukturen respektiert und anderseits mit seinem Panoramadeck allen Rostockern und deren Gästen einen beeindruckenden Blick über unseren Stadthafen ermöglicht“, verdeutlicht Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen, der als Jurymitglied über die Entwürfe mitbestimmen durfte.
Auch Theaterintendant Ralph Reichel gehörte zum Preisgericht: „Rostock hat die einmalige Chance ein neues Theater zu bekommen. Bei der Konzeption der Aufgabenstellung wurden daher konkrete Angaben zu Flächen, Bedarfen und Kosten festgelegt. Nur wenn diese eingehalten werden, kann das Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden. Diese Vorhaben werden von den prämierten Entwürfen erfüllt. Deswegen kann jetzt aus dem Traum Realität werden“, sagt er. Die Umsetzung des Bauprojektes wird in der Hand vom „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ liegen. Der Wettbewerb wurde europaweit veröffentlicht. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat zugesagt, das Projekt Theaterneubau mit bis zu 51 Millionen Euro zu unterstützen. „Der Neubau ist dringend erforderlich. Die aktuelle Spielstätte weist erhebliche Mängel hinsichtlich der technischen Anlagen auf, die im schlimmsten Fall zu einer Beeinträchtigung des Spielbetriebes führen können“, verdeutlicht RGS- und KOE-Chefin Sigrid Hecht. Als Bauherrin wird sie den Bauvorhaben von der Planung bis zur Fertigstellung begleiten: „Als nächstes werden wir unter Berücksichtigung der Juryentscheidung und der Wirtschaftlichkeit der Entwürfe mit den drei Preisträgern in die Verhandlungen gehen.“
Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 07. bis 11. Oktober in der Rathaushalle, Neuer Markt 1, präsentiert. Im Anschluss können die Unterlagen vom 14. bis 23. Oktober in den Geschäftsräumen der RGS, Am Vögenteich 26, montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr eingesehen werden.
Weitere Informationen zum Theaterwettbewerb, zu den teilnehmenden Architekturbüros und den Entwürfen: www.rgs-rostock.de/theaterwettbewerb.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Theaterwettbewerbs:
1. Platz: Entwurf 7004 von Hascher Jehle Assoziierte GmbH aus Berlin
2 x 3. Platz: Entwurf 7003 von Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH aus Stuttgart und Entwurf 7010 pfp architekten bda aus Hamburg
Es wurde kein 2. Platz vergeben. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.
Aufteilung der Preisgelder:
1. Platz: 80 Tsd. EUR
Die beiden Drittplatzierten erhalten jeweils 60 Tsd. Euro.

Zum Projekt Volkstheater Rostock


Bürgerprojekte 2019 – die Schmarler haben gewählt!

04.07.2019

Für Bürgerprojekte vergibt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und städtischen Eigenmitteln jährlich je 50.000 Euro in die drei Programmgebiete Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Diese Mittel können für Verschönerungen und kleinere bauliche Maßnahmen entsprechend eingereichter Einwohnerwünsche im Stadtteil eingesetzt werden.

2019 standen im Stadtteil Schmarl vier Vorschläge zur Wahl, über die in den vergangenen Wochen mittels Stimmzettelverfahren abgestimmt werden konnte. Die Schmarlerinnen und Schmarler haben die Chance ergriffen: 469 gültige Stimmen wurden gezählt. Wie auch in den vergangenen Jahren war das Interesse an den Bürgerprojekten erfreulicherweise sehr groß.

Die Auszählung durch eine Jury am 1. Juli 2019 ergab: 311 Einwohnerinnen und Einwohner stimmten für die „Schulwegsicherung am Kreuzungsbereich Kolumbusring“, der Vorschlag einer Elterninitiative. Da dieser Wunsch in der Rangfolge stimmenmäßig den 1. Platz bedeutet, wird er entsprechend umgesetzt.

Der Kreuzungsbereich Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße ist sowohl für Kinder als auch für ältere Menschen schwer überschaubar. Insofern stieß der Vorschlag bei den Schmarlerinnen und Schmarler auf eine breite Resonanz und fand die Zustimmung vieler Altersgruppen.

Das gewählte Bürgerprojekt 2019 dient insbesondere zur Erhöhung der Sicherheit für Kinder auf ihrem Schulweg. Der Einbau einer Aufpflasterung im o. g. Kreuzungsbereich soll für eine weitere Verkehrsberuhigung und Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit sorgen. Ebenso kann die Kennzeichnung des Schulweges durch eine optimalere Beschilderung verbessert werden. Sehr gewünscht und wichtig ist eine Ausleuchtung des Fußweges im Bereich Kolumbusring 57a neben dem Gebäude der „Alten Schiene“.

Auch für die anderen drei Vorschläge gab es eine Vielzahl von Stimmen: Platz 2 belegte mit 84 Stimmen der „Einbau einer flexiblen Zwischenwand im Saal des SBZ Haus 12“. Eine Teilung des großen Veranstaltungsraumes durch eine verschiebbare Trennwand in zwei Bereiche hätte zeitlich parallele Nutzungen ermöglicht, vorteilhaft insbesondere für kleinere Gruppen.

Es folgte die „Wegeverbesserung am Schmarler Bach“ mit 58 Stimmen. Der Rad- und Fußweg entlang des Schmarler Baches vom S-Bahnhof Evershagen bis zum Schmarler Zentrum wird stark frequentiert. Hier standen abschnittsweise Verbesserungen der Wegeoberfläche sowie Ausbesserungen von Gehölzflächen zur Abstimmung.

Für die „Umgestaltung des Wendehammers“ im Bereich Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring mit einer Instandsetzung der Randbefestigung und Neugestaltung der Grünfläche, votierten 16 Einwohnerinnen und Einwohner.

Auf der Sitzung des Ortsbeirats Schmarl am 2. Juli 2019 erläuterte die Quartiermanagerin, Frau Schneider von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH, den Besuchern noch einmal die zur Abstimmung gestellten Vorhaben und gab das Ergebnis der Auszählung bekannt.

Inwieweit die Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner, die nicht so viele Stimmen auf sich vereinigen konnten, mit Mitteln aus dem Haushalt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock vielleicht doch umgesetzt werden können, soll in der nächsten Zeit innerhalb der Fachämter geprüft werden.


Bürgerprojekte Schmarl 2019

06.06.2019

Für Bürgerprojekte vergibt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und städtischen Eigenmitteln jährlich je 50.000 Euro in die drei Programmgebiete Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Diese Mittel können für Verschönerungen und kleine Baumaßnahmen des Wohnumfeldes entsprechend eingereichter Einwohnerwünsche im Stadtteil eingesetzt werden.

So können auch in diesem Jahr die Bürgerinnen und Bürger aus dem Rostocker Stadtteil Schmarl wieder die Möglichkeit nutzen und mittels Stimmzettelverfahren unter den vier eingereichten Vorschlägen ihr Wunsch-Projekt auswählen:

1. Schulwegsicherung Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße
Einbau einer Aufpflasterung im Kreuzungsbereich Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße, Errichtung einer Leuchte am Fußweg neben „Alter Schiene“.
2. Zwischenwand im Saal SBZ „Haus 12“
Einbau einer flexiblen Trennwand im großen Saal, um zeitgleich mehrere Nutzungen zu ermöglichen.
3. Weg am Schmarler Bach
Abschnittsweise Verbesserungen am Rad- und Fußweg sowie Ausbesserung von Gehölzflächen und Aufstellen von Bänken.
4. Wendehammer im Bereich Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring
Instandsetzung der Randbefestigung und Neugestaltung der Grünfläche,

Der Vorschlag, der die meisten Stimmen erhält, soll mithilfe der 50.000 € umgesetzt werden.

Zur Veranschaulichung der Vorschläge dienen bebilderte Tafeln, die ab sofort im Stadtteil- und Begegnungszentrum „Haus 12“, Am Schmarler Bach 1 und im Stadtteilbüro, Roald-Amundsen-Straße 24 aufgestellt werden. Außerdem liegen an beiden Standorten auch die Stimmzettel aus, die bis zum 28. Juni 2019 ausgefüllt und in die bereitstehenden Zettelboxen geworfen werden können.

Das Ergebnis der Abstimmung wird in der Ortsbeiratssitzung am 2. Juli 2019 im SBZ „Haus 12“ bzw. durch Aushänge und über die Presse mitgeteilt.

Weitere Auskünfte gibt die Stadtteilmanagerin Monika Schneider gern persönlich und steht per E-Mail: m.schneider@rgs-rostock.de oder telefonisch unter Telefon 1219080 zur Verfügung.


Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht

14.05.2019

Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat sich in diesem Jahr mit einem Fußballturnier am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligt. Austragungsort: der Sportkomplex in der Walter-Butzek-Straße in Dierkow. Hier ist in den vergangenen Monaten ein wettkampftaugliches Fußballgroßspielfeld entstanden – das einzige im Rostocker Nordosten. „In den vergangenen Jahren konnten wir im Erwachsenenbereich keine Heimspiele durchführen, da hierfür die Bedingungen fehlten. Für uns als Verein war das eine organisatorische und auch kostenintensive Herausforderung, da wir immer zu Auswärtsspielen fahren mussten“, sagt Steve Kölzow, Vereinsvorsitzender des FSV Nordost Rostock. „Insofern freuen wir uns, dass für uns nun ein neues Kapitel beginnt und wir unser Vereinsleben endlich wieder leben können“, ergänzt er. Aktuell hat der FSV Nordost 630 Mitglieder und Mitgliederinnen – von der G-Jugend bis zur Ü35-Truppe. 90 Prozent kommen aus dem Rostocker Nordosten. „Ab Herbst sind wir wunschlos glücklich. Dann bekommen wir den Schlüssel für die zweite Sporthalle in der Walter-Butzek-Straße überreicht“, so Kölzow. Seit März 2018 saniert der „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ (KOE) die Sporthallen in der Walter-Butzek-Straße, wobei die zweite Halle um einen Sozialanbau erweitert wird. Dieser wird künftig die Heimstätte des FSV Nordost. In das gesamte Bauvorhaben werden rund sieben Millionen Euro investiert, 2,4 Millionen stammen dabei aus Städtebaufördermitteln. Auch der neue Sportplatz konnte dank der Unterstützung aus dem Bund, dem Land und der Kommune umgesetzt werden. 500.000 der insgesamt 1,4 Millionen aufgewendeten Euro sind Fördermittel. „Es ist schön zu sehen, dass sich in den Stadtteilen etwas bewegt“, sagt Martin Lau, Vorsitzender des Ortsbeirates Dierkow-Neu. „In den vergangenen zehn Jahren konnte in Dierkow neben der Sportanlage in der Walter-Butzek-Straße auch das Stadtteil- und Begegnungszentrum realisiert und Projekte wie die Erweiterung des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums angeschoben werden“, erklärt er.

In Bewegung waren am Tag der Städtebauförderung jedoch vor allem die Kinder. Die G-Jugend vom FSV Rühn, des Güstrower SC, des SV Warnemünde, vom Laager SV, des Rostocker FC sowie des FSV Nordost zeigten sich von ihrer sportlichsten Seite. Den ersten Treffer erzielte die Heimmannschaft – und der Erfolg setzte sich fort: der FSV Nordost konnte das Turnier am Ende sogar für sich entscheiden. „Damit durften unsere Kleinsten durften den neuen Sportplatz einweihen“, fasst Steve Kölzow zusammen. Die Siegerehrung übernahm Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD).

Der Tag der Städtebauförderung wurde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), dem KOE sowie den Quartiersmanagern der Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel, Schmarl und Groß Klein organisiert. Neben dem Bundestagsabgeordneten Peter Stein (CDU) nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Ralf Mucha (SPD), Rainer Albrecht (SPD) und Jochen Schulte (SPD) an der Veranstaltung teil. Auch Steffen Bockhahn, Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport (Die Linke) sowie Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Rostocks Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung (SPD), erfreuten sich an den Nachwuchskickern. Letzterer machte schließlich ein besonderes Versprechen: er will die Profis vom FC Hansa Rostock für ein offenes Training auf den neuen Sportplatz holen.


Sanierung der Ferdinandstraße beginnt ab 29. April 2019

24.04.2019

Die Ferdinandstraße, gelegen in einer gründerzeitlich geprägten Bebauung, die zum geschlossenen Vorstadtbereich vor dem Steintor gehört und deren östliche Begrenzung die ehemaligen umfangreichen Gleisanlagen des Güterbahnhofes waren, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und entspricht nicht mehr den heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen.

Daher wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Ferdinandstraße auf ihrer gesamten Länge von 200 Metern umfassend neu gestalten.

Die Arbeiten beginnen am 29. April 2019 und sollen Anfang Dezember 2019 beendet sein.

Mit der Sanierung der Ferdinandstraße erfolgt eine verkehrliche Neuordnung der Verkehrsanlage als Einbahnstraße mit einseitigem Längsparken. Der untere Straßenraum der Ferdinandstraße wird zu einem attraktiven verkehrsberuhigten Stadtplatz mit einem mittig angeordneten Baum umgestaltet und damit erheblich aufgewertet. Aufpflasterungen und Materialwechsel beruhigen den Verkehr auch im Interesse einer höheren Verkehrssicherheit für den in der angrenzenden Bahnhofstraße gelegenen Kindergarten. Insgesamt wird sich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessern. Die Fahrbahn erhält einen lärmmindernden Asphaltbelag und die mit rotbuntem Klinker neu zu gestaltenden barrierefreien Gehwege passen die Ferdinandstraße auch optisch zukünftig gut in die Steintorvorstadt ein.

„Mit den geplanten Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen werden wir einen lärmreduzierten, verkehrsberuhigten und vor allem verkehrssicheren Bereich schaffen, in dem sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Ferdinandstraße rundum wohlfühlen können“, so Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung).

Der Umgestaltung des Straßenraumes geht eine umfangreiche Erneuerung der unterirdischen Wasser- und Abwasserleitungen durch die Nordwasser GmbH voraus. So werden in der Ferdinandstraße der Mischwassersammler und die Trinkwasserleitungen teilweise sowie im Bereich der Bahnhofstraße bis zur Straße Am Güterbahnhof komplett erneuert. Dadurch müssen andere Medien ebenfalls umverlegt werden

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Erweiterungsgebiet Ehemaliger Güterbahnhof“ und wird treuhänderisch im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH betreut. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2,1 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Kosten: Gesamtausgaben 2.191 TEUR
davon Finanzhilfen von Bund und Land (Städtebaufördermittel) 675 TEUR
Beteiligung der Stadt Rostock 800 TEUR
Dritte (Versorger) 716 TEUR

Zum Projekt Umgestaltung Ferdinandstraße


Gehwegerneuerung im Groß Kleiner Seelotsenring Nr. 4 bis 8 wurde abgeschlossen

16.04.2019

Mit der jetzt abgeschlossenen Fertigstellung eines Gehweges im Seelotsenring Nr. 4 bis 8 – der letzten Maßnahme im Stadtteil – ist der Förderzeitraum der Städtebauförderung in Groß Klein aufgrund des erreichten Entwicklungsstandes ausgelaufen.

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) als deren Beauftragte ein seinerzeit im Rahmen der Bürgerprojekte geäußerter Einwohner-Wunsch umgesetzt – die Erneuerung des sich in einem schlechten baulichen Zustand befindlichen Gehweges im Bereich der Häuser Seelotsenring Nr. 4 bis 8.

Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, der für die Städtebauförderung zuständige Senator der Stadt, erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass uns die letzten in Groß Klein zur Verfügung stehenden Fördermittel die Möglichkeit gegeben haben, noch ein weiteres Bürgerprojekt zu realisieren. Dieser neu hergerichtete Gehweg ist für zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner, darunter viele Kinder und Senioren, eine Erleichterung auf ihren täglichen Wegen durch den Stadtteil. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch Beteiligung der Menschen auch im Kleinen Verbesserungen in unserer Stadt angestoßen werden können.“.

Der Gehweg im Bereich des Seelotsenringes Nr. 4 bis 8 wurde grundhaft erneuert und in Pflasterbauweise neu verlegt. Durch eine Reduzierung der Gehwegbreite im Bereich der bereits vorhandenen Bäume haben diese mehr Raum für ihr Wurzelwachstum erhalten. Der Einmündungsbereich Signalgastweg/Seelotsenring wurde neu gestaltet und erhielt eine Aufpflasterung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Ergänzt werden die Arbeiten im Seelotsenring durch einem Teilrückbau des angrenzenden Verbindungsweges zur Hermann-Flach-Straße.

Auch wenn es aufgrund von Lieferengpässen beim Leuchten-Hersteller mit der Installation der neuen, kostensparenden LED-Beleuchtung erst im April geklappt hat, so war die Nutzung der Verkehrsflächen bereits seit Ende Dezember 2018 für alle Verkehrsteilnehmer möglich. Für die notwendige Sicherheit und räumliche Orientierung auf dem fertig gestellten barrierefreien Gehweg sorgte bis dahin eine provisorische Beleuchtung.

Die Kosten dieser Baumaßnahme betrragen insgesamt ca. 220 TEUR. Davon werden 111 TEUR aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; 109 TEUR stammen aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.


Groß Klein erfolgreich aus Städtebauförderung entlassen

16.04.2019

Groß Klein, als letztes der fünf Neubaugebiete des Rostocker Nordwestens zwischen 1979 und 1983 entstanden, hatte im Gegensatz zu den benachbarten Vierteln weder öffentliche Einrichtungen wie Bibliothek oder Kino, noch so etwas wie eine Flaniermeile. Die soziokulturelle Infrastruktur für damals nahezu 22.000 Menschen war sehr spärlich. Zudem gab es in den zuletzt entstandenen Straßenzügen keine Bürgersteige, Passanten und Pkw teilten sich die ehemaligen Baustraßen. Die zwischen den Wohnschlangen vorhandenen freien Flächen waren je nach Witterung entweder staubtrocken oder morastig. In der Folge verließen allein zwischen 1990 und 2005 nahezu 10.000 Einwohner den Stadtteil, sodass hier dringender Handlungsbedarf geboten war. Insofern wurde Groß Klein 1997 in das Bund-Länder-Programm „Förderung der Städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete“ und als erster Rostocker Stadtteil 1999 in das Programm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen und profitierte fortan sichtbar von den Förderprogrammen.

In Laufe der vergangenen Jahre konnten mithilfe dieser Städtebaufördermittel neben der Verbesserung der Infrastruktur, der Sanierung und Schaffung von soziokulturellen Einrichtungen auch umfangreiche Gebäudesanierungen bei Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen, wie z. B. Sporthallen und Schulen realisiert werden. Insgesamt standen hierfür Städtebaufördermittel in Höhe von 18 Mio. EUR zur Verfügung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beteiligte sich mit einem Eigenanteil von 6 Mio. EUR.

Die Bürger in die Entwicklung und Gestaltung ihres Stadtteils Groß Klein aktiv einzubeziehen, ist ein wesentliches Anliegen des oben erwähnten Programms „Die Soziale Stadt“. Die Aufgaben des im Rahmen dieses Programmes wirkenden Quartiermanagers sind dabei vielfältig. Sie sind die lokale Drehscheibe und Ansprechpartner der Bürger*innen, halten Kontakt zu allen relevanten Institutionen und Trägern, geben Impulse für Bürgerengagement und koordinieren und bündeln projektbezogene Aktivitäten.

Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, ist überzeugt, „dass auch nach dem Ende des Förderzeitraumes im Interesse einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung ein Bruch des angeschobenen positiven Prozesses verhindert werden kann. Die Fortführung der Strukturen und Netzwerke, die durch das Programm „Die Soziale Stadt“ mithilfe des Quartiermanagers entstanden sind, wird auch nach dem Ende des Förderzeitraumes gewährleistet sein“. Anfang des Jahres 2019 hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Stadtteilmanagerin installiert, die die Aufgaben des bisherigen Quartiermanagers wahrnehmen wird.

Uwe Michaelis, Vorsitzender des Ortsbeirates Groß Klein ergänzt: „Die Gehwegsanierung im Bereich des Seelotsenrings Nr. 4 bis 8 ist ein würdiger Abschluss der Städtebauförderung in Groß Klein.“ Er schätzt ein, „dass sich Groß Klein insgesamt zu einem lebens- und liebenswerten Stadtteil entwickelt hat. Wir als Ortsbeirat haben, gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern, die Gestaltung der einzelnen Quartiere mit begleitet. Ebenso wichtig war die Aufnahme von Groß Klein in das Programm „ Die soziale Stadt“. Auch nach dem Auslaufen dieses Programms, ist es wichtig, das Erreichte zu verstetigen. Und dass es in Groß Klein weiterhin ein Stadtteilmanagement gibt, ist ein großer Erfolg für den Ortsbeirat und für die Einwohner und Einwohnerinnen des Stadtteiles."


25 Jahre Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH

08.03.2019

Ein Vierteljahrhundert ist für die Entwicklung einer Stadt eine verhältnismäßig kurze Zeitspanne. Allerdings hat sich in keiner anderen Epoche Rostock so rasant entwickelt wie in den vergangenen 25 Jahren. Nur selten hat Stadtentwicklung mit solcher Intensität stattgefunden wie in der Zeit nach der Wende. Alles, was unter gewöhnlichen Umständen Jahrzehnte benötigen würde, ist hier innerhalb dieser kurzen Zeit gelungen. Entscheidend hierfür war die umfangreiche Bereitstellung von Städtebaufördermitteln durch Bund, Land und Gemeinde.

Städtebauförderung ist Wirtschaftsförderung. Jeder Euro, der von Bund, Land und Stadt in die Städtebauförderung investiert wurde, haben einen Anstoßeffekt für private Investitionen bewirkt, sodass ein Bauvolumen in sieben- bis achtfacher Höhe ausgelöst werden konnte. Dieser wiederum sicherte und sichert viele Arbeitsplätze in unterschiedlichen Branchen.

Anfang der neunziger Jahre gab es überall – nicht nur in Rostock – einen großen städtebaulichen Nachholbedarf, dem ein jahrzehntelanger Stillstand, besonders in den Stadtzentren vorausgegangen war. Neben der behutsamen Sanierung und auch Neuentwicklung von Quartieren sowie der Modernisierung von privaten und öffentlichen Gebäuden insbesondere im per Bürgerschaftsbeschluss 1993 förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ musste die gesamte Infrastruktur zunächst planerisch neu geordnet und nachfolgend entsprechend gestaltet wurden. Zur Vorbereitung und Durchführung dieser äußerst komplexen Vorhaben wurde durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock – zunächst mit Unterstützung aus der Partnerstadt Bremen – die RGS am 01.01.1994 gegründet und mit der treuhänderischen Durchführung der Maßnahmen betraut.

Ein Vierteljahrhundert RGS ist Anlass, Bilanz zu ziehen und allen genannten und ungenannten Weggefährten aus den unterschiedlichsten Fachämtern der Stadt, Akteuren aus Politik und Wirtschaft, den örtlichen Versorgungsunternehmen sowie allen Unternehmen der Wohnungswirtschaft für die Begleitung auf diesem langen Weg Dank und Anerkennung auszudrücken. Dieser Dank wurde den an der Festveranstaltung am 7. März 2019 zahlreich erschienenen Gästen, unter anderem dem Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes M-V, Christian Pegel, dem Finanzminister M-V, Mathias Brodkorb, dem Oberbürgermeister Roland Methling, Vertretern des Bundes- und Landtags M-V sowie weiteren langjährigen Wegbegleitern der RGS vom Aufsichtsratsvorsitzenden der RGS, Rainer Albrecht, ausdrücklich entgegengebracht.

Einen kleinen Einblick in die facettenreiche Entwicklung des Rostocker Stadtzentrums und den seinerzeit fünf Fördergebieten Evershagen, Schmarl, Groß Klein, Dierkow und Toitenwinkel, die eng mit der RGS verbunden ist, vermittelt eine Broschüre, die bei der RGS Am Vögenteich 26 abgeholt oder angefordert werden kann.


Geh- und Radweg Gutenbergstraße – Zustimmungsbescheid des Ministeriums eingetroffen

07.02.2019

Für die von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock geplante Maßnahme „Geh- und Radweg Gutenbergstraße“ ist jetzt die entsprechende Zustimmung für den Einsatz von Städtebaufördermitteln vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V eingetroffen.

Dazu Dr. Chris Müller, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung: „Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung dieses Vorhaben als zuwendungsfähig anerkannt hat. Mit dem Projekt werden wir eine wichtige fußläufige Verbindung im Stadtteil deutlich aufwerten und auch das Sicherheitsgefühl im betreffenden Bereich verbessern. Durch die nun zur Verfügung stehenden Städtebaufördermittel können wir jetzt die konkrete Umsetzung der Maßnahme in die Wege leiten.“

Das Projekt sieht vor, die Wegebeziehungen zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow-Zentrum“ und „Katerweg“ und weiterführend zur Berringerstraße zu erneuern. Außerdem werden, Hinweise der Bürgerinnen und Bürger aufgreifend, die derzeit vorhandenen Beleuchtungsanlagen modernisiert sowie zusätzliche Leuchten installiert.

Ausgehend von den Straßenbahngleisen der Haltestelle „Dierkow-Zentrum“ und weiterführend entlang der Parkflächen an der Kita vorbei und über die Spielanlage bis zum neuen Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) soll der bestehende Gehweg beleuchtet werden. Der parallel zu den Straßenbahngleisen bestehende Geh-/Radweg von der Haltestelle „Katerweg“ mit Anbindung an die Spielanlage wird ebenfalls erneuert und beleuchtet. Außerdem wird der Gehweg von der Haltestelle „Katerweg“ in Richtung Berringerstraße modernisiert und mit einer Beleuchtung ausgestattet. So können die Anwohner dann zukünftig von den Haltestellen sicher zum SBZ und in den Stadtteil gelangen.

Die Kosten dieser Maßnahme betragen ca. 450.000 €. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hansestadt Rostock.

Mit der Umsetzung der Maßnahme soll im Frühsommer 2019 begonnen werden.


Jury ermittelt besten Entwurf für Planung des Bürgerparks in Toitenwinkel

11.12.2018

Jury ermittelt besten Entwurf für Planung des Bürgerparks in Toitenwinkel
Jury ermittelt besten Entwurf für Planung des Bürgerparks in Toitenwinkel

Auf Initiative des Senators für Finanzen, Verwaltung und Ordnung, Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, soll die Freifläche zwischen dem Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel (SBZ) und dem Jugendclub „Alte Schmiede“ (JC) neu gestaltet werden.

Dabei war es Ziel der Stadt, bereits in einer frühzeitigen Planungsphase die zukünftigen Nutzer, möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Altersgruppen, mit einzubeziehen. Insofern wurde in den letzten Monaten ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren durchgeführt. In diversen Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Nutzergruppen konnten diese Wünsche und Vorstellungen zur Gestaltung des Parks äußern. Auf Grundlage dieser Anregungen wurden drei Planungsbüros mit der Erarbeitung einer Vorplanung beauftragt. Im Rahmen zweier Workshops im Oktober 2018 konnten die künftigen Nutzer ihre Vorschläge den Planungsbüros erläutern und gemeinsam diskutieren.

Die Ergebnisse dieser umfangreichen Bürgerbeteiligung liegen nun in Form von drei Vorplanungen vor. Im Rahmen der am 7. Dezember 2018 stattgefundenen Jurysitzung, in der alle Büros ihre Wettbewerbsbeiträge noch einmal detailliert vorstellten, wurde die Vorplanung des Büros Hannes Hamann Landschaftsarchitekten aus Rostock als Sieger ausgewählt. Aus Sicht der Jury ist es diesem Büro am besten gelungen, nahezu alle Wünsche und Ideen der zukünftigen Nutzer aufzunehmen und planerisch umzusetzen. Die Vorplanung fügt sich gut in die städtebauliche Struktur der umliegenden Wohnbebauung und angrenzender Areale ein. Sie zeichnet sich durch getrennte Nutzungsbereiche aus. Neben einer großen Wiesenfläche, die genügend Platz zum Spielen, Toben aber auch Entspannen bietet, schließen sich umliegend Aktiv- und Ruhebereiche an. Das Zentrum bildet ein multifunktionaler Platz für unterschiedliche Veranstaltungen und Aktivitäten, wie z. B. Tanz oder Skaten bis hin zum Freilichtkino. Die Vorplanung überzeugte das Auswahlgremium so sehr, dass das Votum einstimmig ausfiel.

Der Jury unter Vorsitz des Senators gehörten neben Vertretern der Fachämter der Stadt und der RGS, bei letzterer u. a. der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Rainer Albrecht, auch je zwei Vertreter der Nutzergruppen sowie der Toitenwinkler Quartiermanager, Herr Jens Anders, und die Leiterin des dortigen SBZ, Frau Cindy Kirschnick an.

Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski sieht in der ausgewählten Arbeit eine gute Basis für die weiteren Planungen: „Ich freue mich sehr darüber, wie überzeugend es dem Büro Hannes Hamann gelungen ist, aus den vielen Ideen einen vielseitigen Entwurf zu formen. Wir werden hier einen öffentlichen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen, der das Freiflächenangebot in Toitenwinkel deutlich verbessert. Der Jugend- und Bürgerpark wird den Stadtraum erlebbarer machen und alle Altersgruppen ansprechen. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Planer, und ganz besonders auch an alle Einwohnerinnen und Einwohner, die ihre Vorschläge für diesen neuen Begegnungsort beigesteuert haben.“

Das Büro Hannes Hamann wird in den nächsten Wochen bis Ende März 2019 an seinen Planungen intensiv weiterarbeiten, sodass im Juli 2019 die Leistungen mit voraussichtlichem Baubeginn September 2019 ausgeschrieben werden können.

Alle drei Vorplanungen werden vom 13. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019 im SBZ Toitenwinkel, Olof-Palme-Straße 26, öffentlich ausgestellt.

Insgesamt stehen für das Projekt 715.000 € zur Verfügung. Gefördert werden soll der „Bürgerpark Toitenwinkel“ mit 396.667 € Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“, der verbleibende Betrag wird aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock getragen.


Informationen zum Sanierungserweiterungsgebiet „Ehemaliger Güterbahnhof“

08.11.2018

In der kommenden Woche finden die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtgebietes südlich der historischen Rostocker Altstadt (zwischen Mühlendamm und der Richard-Wagner-Straße) einen neuen Altstadtplan mit Informationen zur künftigen Entwicklung des Erweiterungsgebietes „Ehemaliger Güterbahnhof“ in ihrem Briefkasten.

Das Faltblatt gibt einen Überblick über die in den nächsten Jahren in diesem Bereich geplanten Vorhaben, die die Hanse- und Universitätsstadt Rostock gemeinsam mit den Grundstücks- und Hauseigentümern, aber auch Mietern vor Ort umsetzen möchte. Diese Planung ist das Ergebnis einer frühzeitig und intensiv stattgefundenen Einbindung der Eigentümer, Bewohner und Nutzer in dem Gebiet, die in Form zahlreicher Einwohnerversammlungen und Workshops zusammen diskutiert und nachfolgend entwickelt wurde.

Interessierte, welche den Altstadtplan Nr. 20 vielleicht nicht in ihrem Briefkasten gefunden haben, können sich diesen gern auf der Internetseite der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), dem städtischen Sanierungs- und Entwicklungsträger, www.rgs-rostock.de\Sanierungsgebiet herunterladen oder diesen am Sitz der RGS Am Vögenteich 26 abholen. Die Altstadtpläne werden auch im Finanzverwaltungsamt, St.-Georg-Straße 109 und im Ortsamt Mitte, Neuer Markt 1 a, ausliegen.


Die Heubastion – vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart

24.10.2018

Einheimischen Spaziergängern, aber auch Gästen der Stadt wird ab sofort vor Ort Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte der Heubastion vermittelt. Dieser Teilbereich der historischen Rostocker Befestigungsanlagen wurde in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Städtebauförderung erneuert und neu gestaltet.

Den Abschluss dieser Baumaßnahme bildet nun die heutige Enthüllung einer Informationsstele durch Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski.

Diese Stele wurde direkt auf der neu gestalteten Grünfläche der Heubastion, am oberen Wallweg aufgestellt und soll später durch weitere Informationsorte im Bereich der historischen Wallanlagen zwischen dem Kröpeliner Tor im Westen und dem Steintor im Osten ergänzt werden. Sie ist im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch den Diplom-Designer Geert Maciejewski entworfen und hergestellt worden, der auch schon mehrere andere Informationstafeln zur spannenden Stadtgeschichte Rostocks um Nikolai- und Petrikirche gestaltet hat.

Auf der Tafel wird in Wort und Bild in deutscher und englischer Sprache kurz die Entwicklung des geschichtsträchtigen Ortes von seiner Entstehung im frühen 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart dargestellt und erläutert.

Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) zeigt sich erfreut über den würdigen Schlusspunkt der Bauarbeiten: „Durch die Sanierung der Heubastion sind wir unserem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen, die Wallanlagen als grüne Oase in der City zurück in das Bewusstsein der Rostockerinnen und Rostocker zu holen. Mit seiner Entwicklung vom Festungsbollwerk zum Gartendenkmal hat dieser Bereich über die Jahrhunderte eine bemerkenswerte Wandlung vollzogen. Ich freue mich, dass wir mit der heute enthüllten Informationsstele diese Geschichte für zukünftige Besucherinnen und Besucher der Wallanlagen transparent und greifbar machen.“

Zum Projekt Freiflächengestaltung Heubastion


Sanierung der Neuen Bleicherstraße beginnt ab 15. Oktober 2018

09.10.2018

Mit der vor einiger Zeit weitestgehend abgeschlossenen Umgestaltung des südlichen Bereiches des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofes zu einem neuen Wohngebiet sollen die Bleicherstraße und auch die Neue Bleicherstraße an das neue Gebiet angeschlossen werden. Nachdem die Sanierung der Bleicherstraße beendet und am 8. Oktober 2018 mit der Öffnung in Richtung Mühlendamm für den Verkehr freigegeben wurde, steht nun die Sanierung der Neuen Bleicherstraße an.

Die Arbeiten beginnen am 15. Oktober 2018 und sollen ein Jahr später, also Ende Oktober 2019, beendet sein. Vor den eigentlichen Straßenbauarbeiten werden zunächst die Versorgungsunternehmen die Gelegenheit nutzen und mit Leitungserneuerungen starten: Die Nordwasser GmbH wird in dieser Zeit einen Regenwasserkanal inklusive Überlaufbauwerk und einen Mischwasserkanal errichten, die Stadtwerke Rostock verlegen Fernwärmeleitungen neu.

Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, beginnen dann die Arbeiten im oberen Bereich: Die Fahrbahn erhält einen den Fahrlärm mindernden Asphaltbelag; die barrierefreien Gehwege werden mit hochwertigem Betonstein sowie Seiten- und Sicherheitsstreifen aus Granitpflaster neu gestaltet. Die Gehwege werden auch etwas breiter und im Vorausblick auf eine angedachte Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Bleichergraben angelegt. Parkplätze sollen in einem in Pflasterbauweise errichteten Wendehammer am Ende der Straße eingeordnet werden. Parken bleibt aber abschnittsweise auch in der Straße möglich, um die Parksituation nicht zu verschärfen. Für optimale Lichtverhältnisse werden neue Straßenleuchten sorgen.

Um den Charakter einer Vorstadtstraße zu erhalten, wird der Querschnitt der Straße nur so breit gewählt, dass die nördlich liegenden Vorgärten weitestgehend erhalten werden können. Diese Vorgärten werden im Zuge der Umgestaltung ebenfalls erneuert.

Je nach Baufortschritt wird es abschnittsweise zu Behinderungen im Bereich der Verkehrs- und Gehwege kommen aber alle am Bau Beteiligten werden bemüht sein, diese Beeinträchtigungen für die betroffenen Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Erweiterungsgebiet Ehemaliger Güterbahnhof“ und wird treuhänderisch im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH betreut. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 1,9 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Kosten: Gesamtausgaben 1.963 TEUR
davon Finanzhilfen von Bund und Land
(Städtebaufördermittel) 468 TEUR
Eigenanteil der Stadt 513 TEUR
Dritte (Versorger) 982 TEUR

Zum Projekt Sanierung Neue Bleicherstraße


Bürgerprojekte 2018 – die Schmarler haben gewählt!

04.10.2018

Für Bürgerprojekte vergibt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und städtischen Eigenmitteln jährlich je 50.000 Euro in die drei Programmgebiete Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Diese Mittel können für Verschönerungen und kleine Baumaßnahmen entsprechend eingereichter Einwohnerwünsche im Stadtteil eingesetzt werden.

2018 standen im Stadtteil Schmarl vier Vorschläge zur Wahl, über die mittels Stimmzettelverfahren abgestimmt wurde. Die Schmarlerinnen und Schmarler haben die Chance ergriffen: 727 gültige Stimmen wurden gezählt. Damit war die Beteiligung in diesem Jahr höher als in den Jahren zuvor.

Die Auszählung durch eine Jury am 28. September 2018 ergab: 388 Einwohnerinnen und Einwohner stimmten für die Umgestaltung des Außenbereiches am „Wossidlo Club“. Da dieser Wunsch in der Rangfolge stimmenmäßig den 1. Platz bedeutet, wird er entsprechend umgesetzt. Auch für die anderen drei Vorschläge gab es eine Vielzahl von Stimmen: Platz 2 belegte mit 134 Stimmen die Verbesserung der gestalterischen Gesamtsituation des Wendehammers am Stephan-Jantzen-Ring 32. Es folgten die Aufpflasterung im Kurvenbereich Kolumbusring 49 – 50 mit 106 Stimmen und danach die Wegeverbesserung am Schmarler Bach, für die 99 Einwohnerinnen und Einwohner votierten.

Auf der Sitzung des Ortsbeirats Schmarl am 2. Oktober 2018 hatte die Quartiermanagerin, Frau Schneider von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH das Ergebnis der Auszählung verkündet.

Schmarl wird dann wieder ein Stück schöner sein!


Bürgerprojekte Schmarl 2018

16.08.2018

Auch in diesem Jahr werden für Bürgerprojekte aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und aus städtischen Eigenmitteln 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Stadtteil Schmarl stehen vier Bürgervorschläge zur Auswahl, für die mit Stimmzetteln die Schmarlerinnen und Schmarler für das Projekt ihrer Wahl votieren können.

Folgende Vorschläge stehen zur Abstimmung:

1. Außenbereich „Wossidlo-Klub“
Hier soll die Barrierefreiheit mit einer Rollstuhlrampe hergestellt und die Treppe mit Geländer versehen werden. Die Terrasse wird zur Nutzung als Treffpunkt für Mieter, Einwohner und Vereine erneuert.
2. Wendehammer im Bereich Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring
Die kleine „Grüninsel“ soll verschönert und die Randeinfassung (Bordsteine) erneuert werden.
3. Weg am Schmarler Bach
Am Rad- und Fußweg werden abschnittsweise Verbesserungen vorgenommen und durch Aufstellen von Bänken neue Aufenthaltsbereiche geschaffen.
4. „Berliner Welle“ am Kolumbusring
Zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Sicherheit sowie Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km soll am Kolumbusring hinter der Kurve nach der Zufahrt zum S-Bahnhof eine Aufpflasterung („Berliner Welle“) hergestellt werden.

Nun haben die Schmarlerinnen und Schmarler die Wahl!

Zur Information dienen bebilderte Tafeln, die im Stadtteil- und Begegnungszentrum „Haus 12“, Am Schmarler Bach 1 und im Stadtteilbüro, Roald-Amundsen-Straße 24 aufgestellt werden. Dort liegen auch die Stimmzettel aus und sind Zettelboxen vorhanden. Der Vorschlag, der die meisten Stimmen erhält, wird mit Hilfe der 50.000 € umgesetzt. Das Ergebnis der Abstimmung wird in der Ortsbeiratssitzung bzw. durch Aushänge und über die Presse mitgeteilt.

Weitere Auskünfte gibt die Stadtteilmanagerin Monika Schneider gern persönlich und steht per E-Mail: m.schneider@rgs-rostock.de oder telefonisch unter Tel. 121 90 80 zur Verfügung.

Eine rege Beteiligung wünscht sich
Monika Schneider
RGS Stadtteilbüro Schmarl


Rückbau des Schmarler Zentrums beginnt

06.07.2018

Rückbau des Schmarler Zentrums beginnt

Was lange währt, wird endlich gut! Nach Jahren vergeblicher Verhandlungen und Planungen konnte am 6. Juli 2018 im Beisein von Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski der symbolische „erste Hammerschlag“ zum Abriss der ehemaligen Schülerspeisung am Schmarler Landgang erfolgen. In den nächsten Wochen lässt die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) nun zunächst die Schadstoffe aus dem Objekt entfernen, bevor dann ab Oktober 2018 wirklich die Abrissbagger rollen.

„Auf diesen Tag haben viele Schmarlerinnen und Schmarler seit Jahren gewartet. Viel zu lange hat diese hässliche Ruine den zentralen Grünbereich des Stadtteils verunstaltet und zum Angstraum gemacht. Jetzt endlich kann der Abriss beginnen. Nach der Allende-Klinik in Lütten Klein macht damit der nächste Schandfleck im Nordwesten Platz für etwas Neues“, so Dr. Müller-von Wrycz Rekowski.

Beinahe zehn Jahre hat es gedauert, bis die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Eigentümerin der Immobilie werden konnte. Bereits 2009 gab es das Angebot des ehemaligen Besitzers, das Grundstück der Stadt zu übertragen. Diese wollte das darauf befindliche marode Gebäude dann abreißen, um so den städtebaulichen Missstand im Herzen von Schmarl zu beseitigen. Das Vorhaben scheiterte allerdings immer wieder daran, dass das Objekt nicht wie vorgesehen frei von Mietern und Pächtern übergeben werden konnte. Wechselnde Eigentumsverhältnisse in den vergangenen Jahren machten die Verhandlungen nicht einfacher.

Ende 2016 zog dann doch der letzte Mieter aus dem Objekt aus und so unternahmen Stadtverwaltung und RGS unter Federführung des Finanzsenators einen weiteren Versuch, das Grundstück für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu erwerben. Im Dezember 2017 konnten sich Stadt und Eigentümer hinsichtlich der Modalitäten zum Ankauf einigen und so wurde Anfang April 2018 der Kaufvertrag unterzeichnet.

Parallel dazu bereitete die RGS schon den Abriss des Gebäudes vor, damit dieser schnellstmöglich beginnen kann. Was nach dem Rückbau des Gebäudes auf der dortigen Fläche entstehen soll, wird derzeit geprüft. „Hier gibt es verschiedene Ansätze, die wir untersuchen. Diese gehen von einer gewerblichen Zentrumserweiterung über eine mögliche Wohnbebauung für Senioren bis hin zur Erweiterung der Grünanlage Schmarler Landgang. Wir werden hierzu auch das Gespräch mit dem Ortsbeirat und den Einwohnerinnen und Einwohnern suchen, um zu einer gemeinsam getragenen Idee für dieses zentral gelegene Grundstück zu kommen“, skizziert
Dr. Müller-von Wrycz Rekowski die nächsten Schritte.

Die Kosten für den Ankauf und Rückbau betragen rund 785 Tsd. €. Sie werden mit Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 445 Tsd. € gefördert, die restlichen 340 Tsd. € stellt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus ihrem Haushalt zur Verfügung.


Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand

16.05.2018

Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand
Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand
Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand
Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand

Mit der Fertigstellung der Heubastion, einem Garten-, Boden- und Baudenkmal, wurde die in den letzten Jahren schrittweise vollzogene Neugestaltung der Rostocker Wallanlagen fortgesetzt.

Von den Ergebnissen dieser Maßnahmen konnten sich im Rahmen eines Rundganges am 16. Mai 2018 unter anderem die Senatoren Dr. Müller-von Wrycz Rekowski und Holger Matthäus überzeugen.

Die Wallanlagen, ein bedeutendes Zeugnis der Zeitgeschichte, wurden im Mittelalter als Teil der Stadtbefestigung angelegt. Mit dem Rückbau der Festungsanlagen im 19. Jahrhundert wurde das Areal zu einer attraktiven Parkanlage umgestaltet. Im Laufe der Zeit breitete sich jedoch in weiten Teilen zunehmender Wildwuchs aus. Die Böschungen waren und sind teilweise noch durch Erosionsschäden gekennzeichnet. Viele Bäume (vorwiegend Ahorn) und flächendeckendes Unterholz bedrängten sich gegenseitig in Ihrer Entwicklung, was sich ebenfalls negativ auf die Vielfalt von Fauna und Flora auswirkte. Die Wahrnehmung der Wallanlage als solche war erheblich eingeschränkt.

Erste Umgestaltungsmaßnahmen an den Eingängen konnten den historisch offenen Charakter der Wallanlagen unter Beachtung eines ausgewogenen Verhältnisses von Erlebbarkeit und Naturschutz teilweise wieder herstellen. Neben der Erhaltung wertvollen Baumbestandes gibt es in den Wallanlagen aber auch Bereiche, die in ihrem jetzigen Zustand natürlich belassen werden sollen.

Mit dem Bereich um die Heubastion, einem ca. 7.500 qm großen Areal, wurde nun ein weiterer Teil der Wallanlagen neu gestaltet. Einwohner und Touristen der Stadt können die mächtige Bastion wieder hautnah erleben. So wurde die komplette Plateaufläche sowie die Böschung an der Westseite neu modelliert. Die marode Treppe auf der Westseite ist durch eine Metalltreppe ersetzt worden. Außerdem wurde die bislang oberirdisch verlaufende Fernwärmeleitung in die Erde verlegt. Wege und Bepflanzungen sind ebenfalls erneuert worden.

Auf der Heubastion selbst befanden sich zuletzt ein Wasserturm und bis zum Ende des 2. Weltkrieges eine befestigte Flak-Stellung. Die Anlagen wurden danach teilweise abgerissen bzw. verfüllt. Das in den Hohlräumen befindliche baufällige Fledermausquartier ist im Zuge der stattgefundenen Baumaßnahmen fachgerecht ersetzt worden.

Die Sanierung der Heubastion kostete rund 1,9 Mio. Euro. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert. Die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Heubastion


RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum

17.11.2017

RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum
RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum
RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum
RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum

Spaziergänger flanieren die Uferzone entlang, die Ruderer der Unigruppe bereiten sich auf ihr Training vor, von ihrem Balkon aus beobachtet ein Ehepaar die Vögel: Dort, wo einst Gerber und Fischer zuhause waren und kleine Handwerksbetriebe ihrer Arbeit nachgingen, hat sich in den vergangenen Jahren ein neues innerstädtisches Wohnquartier etabliert: das Petriviertel. Industriebaracken sind modernen Wohnhäusern gewichen und (fast) ganz nebenbei ist auch eine neue grüne Oase inmitten des Rostocker Stadtzentrums entstanden. Für knapp zwei Millionen Euro hat die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) auf einer rund fünf Hektar großen Grünfläche einen öffentlichen Park angelegt – Warnowblick inklusive.

Seit Mitte der 90er-Jahre beschäftigt sich die Hansestadt Rostock mit der Beplanung des Gebietes östlich der Stadtmauer. Im Kontext der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Sanierungsgebiet Stadtzentrum Rostock" wurde innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte das Petriviertel entwickelt. Mit Unterstützung durch EU- sowie Städtebaufördermittel konnte das einstige Brachland zwischen Altstadt und Warnow wiederbelebt werden. Auf einer Fläche von rund 5,4 Hektar sind bislang nicht nur ca. 400 Wohnungen entstanden, sondern auch eine Kita, eine Sporthalle sowie der neue Uferpark.
Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) zeigt sich erfreut über die Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Hansestadt kontinuierlich wächst: „ Um dem prognostiziertem Bevölkerungswachstum gerecht zu werden, müssen wir hochwertigen Wohnraum für alle Nutzergruppen schaffen. Dies impliziert auch die Bereitstellung von Naherholungsräumen mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Im Petriviertel konnten diese Ansprüche umgesetzt werden. Der Park entlang des Warnowufers lädt nicht nur zum Entspannen und Spazieren ein, sondern ist auch ein Treffpunkt für Sportler, für Familien und für Kulturinteressierte“, so der Senator.

Mit der Gestaltung der Grünanlage konnte im Februar 2015 begonnen werden. Bis Juni 2016 wurden die Flächen zwischen den Straßen „Fischer- und Gerberbruch“ sowie „Am Haargraben" und „Beim Eislager“ erschlossen, bevor die Arbeiten aufgrund von Hochbaumaßnahmen unterbrochen werden mussten. Im November 2017 konnte das Projekt „Petripark“, das mit mehr als 1,5 Millionen Euro Städtebaufördermitteln bedacht wurde, schließlich abgeschlossen werden.
Insgesamt wurden unter anderem mehr als 70 Bäume, weit über 5.200 Ziergräser und Sträucher gepflanzt, eine Stahlbeton-Fußgängerbrücke über dem Gerberkanal errichtet, Spielbereiche für alle Altersgruppen sowie ein Volleyballfeld und mehrere Kunstobjekte in das Parkkonzept eingefügt. „Die Neugestaltung der Uferzone ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung einer neuen öffentlichen Infrastruktur“, erklärt RGS-Geschäftsführerin Sigrid Hecht. „Mit der Fertigstellung der Parkanlage ist vom Mühlendamm bis zur Holzhalbinsel ein durchgängiger Weg entstanden, der sich ideal in die Natur einfügt“, ergänzt sie.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Warnowuferkante


Rathauserweiterung: Die Wettbewerbssieger stehen fest

06.11.2017

Rathauserweiterung: Die Wettbewerbssieger stehen fest

Für die dringend erforderliche Konzentration der Ämter im Bereich des Hauptstandortes der Verwaltung am Neuen Markt sucht die Hansestadt Rostock nach der besten städtebaulichen und architektonischen Lösung einer Erweiterung des historischen Rathauses. Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und des Eigenbetriebes „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ (KOE) hat der städtische Sanierungsträger, die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), deshalb einen Realisierungswettbewerb für eine Bebauung der Grundstücke hinter dem Rathaus ausgelobt. Architekten aus ganz Deutschland und darüber hinaus waren aufgerufen, realisierbare Entwürfe für den Neubau vorzulegen. 15 Büros wurden schließlich zugelassen. „Die Aufgabe ist sehr anspruchsvoll, denn einen Zweckbau für eine Stadtverwaltung in einen hochsensiblen städtebaulichen und denkmalpflegerisch wertvollen Raum einzufügen, bedarf eines guten fachlichen Wissens und eines ausgezeichneten Gespürs für den Ort“, hebt der Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski hervor.

Die abgegebenen Entwürfe der ausgewählten Büros zeigen eine Fülle verschiedenster Ideen für die Ausformung dieses wichtigen Bauvorhabens in der Rostocker Altstadt: Neben Fassadenansichten und Perspektiven wurden detaillierte Grundrisse für die sehr umfangreichen Nutzungsanforderungen eingereicht. Bewertungskriterien für das Preisgericht waren das städtebauliche Gesamtkonzept, der Nachweis der notwendigen Funktionen, ein sehr gutes Verhältnis von Baukosten zu Nutzfläche, die Berücksichtigung der Vorgaben des Quartierblattes Neuer Markt für das Doppelgiebelhaus am Platz Am Schilde, die Qualität der Gestaltung der Erdgeschossfassaden sowie die Flexibilität und Bürgerfreundlichkeit der Nutzungseinheiten.

Ein Preisgericht, bestehend aus Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung und des Bauherrn KOE, hat heute darüber entschieden, welche eingereichten Arbeiten dem Anforderungsprofil am besten entsprechen. In einem kreativen und intensiven Arbeits- und Diskussionsprozess wurden die Entwürfe für die Neubebauung des Rathaus-Quartiers und die Wiedererrichtung des Doppelgiebelhauses an der Nordseite des Rathausanbaus bewertet. Das Preisgericht hat dabei drei Arbeiten prämiert:

Mit dem ersten Platz wurde die Arbeit des Architekturbüros BKSP aus Hannover ausgezeichnet.,die Arbeit des Büros MHB Planungs- und Ingenieursgesellschaft aus Rostock erhielt einstimmig den zweiten Platz. Das Berliner Büro der gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner wurde einstimmig auf den dritten Platz gewählt.

„Es war eine intensive und teils kontroverse Diskussion. Das muss auch so sein, denn wir waren uns alle der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst, an diesem so wichtigen Standort im historischen Zentrum ein öffentliches Bauvorhaben zu realisieren. Ohne historisierend zu sein, geht es doch darum den historischen Maßstab aufzunehmen und in eine unverwechselbare Architektursprache zu bringen. Dabei haben wir nicht aus dem Auge verloren, dass hier ein Haus für rund 500 Mitarbeiter der städtischen Verwaltung entsteht, die auch Bürger mit ihren Anliegen empfangen“, unterstreicht Prof. Hilde Léon, Vorsitzende des Preisgerichts. Sigrid Hecht, Betriebsleiterin des KOE und Bauherrin, sieht in den Entwürfen eine gute Basis für die weiteren Planungen: „Wir werden die Vertragsverhandlungen mit dem Preisträger umgehend aufnehmen, um die Maßnahme weiter voranzutreiben.“


Die RGS macht das Licht an

12.10.2017

Die RGS macht das Licht an

Wer bislang am Abend die Stadtmauer entlang spazierte, erlebte nach Sonnenuntergang düstere Zeiten. Doch damit ist nun Schluss. Im Kontext der aktuellen Sanierung der Dreiwall- und Heubastion im Rostocker Stadtzentrum hat die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbG (RGS) nun Licht ins Dunkel gebracht: Entlang des oberen Wallweges, der vom Kröpeliner Tor bis hin zur Hermannstraße führt, wurden insgesamt 15 Mastleuchten aufgestellt, ausgestattet mit energiesparsamen LED-Leuchtmitteln. Darüber hinaus setzen drei Bodenstrahler an den beiden Eingangsbereichen sowie an der Klosterpforte die Stadtmauer in Szene.
Die als Denkmal geschützten Stadtbefestigungsanlagen sind einerseits bedeutsam für die Naherholung im dicht bebauten Stadtzentrum und andererseits für die touristische Infrastruktur. So werden beispielsweise Stadtführungen wie die „Backsteinroute“ vor Ort angeboten. Zudem nutzen zahlreiche Radfahrer den oberen Wallweg als Alternative zur Kröpeliner Straße, auf der das Radfahren tagsüber untersagt ist, ebenso wie Studenten, die zum Universitätsplatz wollen.
„Die Nutzung der Wallanlagen wurde durch die barrierefreie Umgestaltung der beiden Eingangsbereiche in den vergangenen Jahren bereits befördert. Durch die Beleuchtung wird die Nutzbarkeit noch erheblich verbessert, insbesondere jetzt im Hebst und Winter, wenn es zur Hauptgeschäfts- und Vorlesungszeit bereits dunkel sein kann“, erklärt RGS-Geschäftsführerin Sigrid Hecht die Notwendigkeit der Maßnahme.
Finanzsenator Dr. Chris Müller von Wrycz Rekowski zeigt sich erfreut: „Die Sicherheit von Passanten und Radfahrern wird erhöht, das Unfallrisiko minimiert.“ Er selbst habe kürzlich bei einer Begehung der Wallanlagen angeregt, eine Beleuchtung zu realisieren. „Als Stadt sind wir grundsätzlich daran interessiert eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Das beinhaltet auch intelligente, energieeffiziente und klimaschonende Lichtlösungen. Der Einsatz von LED-Leuchtmitteln ist der richtige Weg“, sagt Müller von Wrycz Rekowski.
Geplant wurde die 73 000 Euro umfassende Maßnahme durch die beauftragte Stadtwerke Rostock AG, baulich umgesetzt durch die Tesche Elektroanlagenbau GmbH. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Städtebauförderung und aus dem Haushalt der Stadt.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Heubastion