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Aktuelles

Baubeginn am Rostocker Rosengarten

20.09.2022

Am kommenden Montag, 26. September 2022, beginnen die Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Rosengartens in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die Parkanlage gilt als blühendes Wahrzeichen der Stadt und ist bereits seit dem 17. Jahrhundert ein wesentlicher Bestandteil der mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Vor über 150 Jahren wurde der Rosengarten in seiner jetzigen Form gestaltet und bietet Einwohnern wie Besuchern der Stadt einen Ort zum Verweilen. Die intensive Nutzung und die Extremwetterereignisse der letzten Jahre führten zu hohen Abnutzungserscheinungen und erfordern eine nachhaltige Sanierung der Freiflächen. Zudem sollen die im Bau befindlichen Wohnhäuser in der August-Bebel-Straße eingebunden werden.

Im Zuge der anstehenden Arbeiten ist geplant, vor allem die Vegetationsflächen aufzuwerten. Dazu werden bspw. die Rosen- und Hochbeete teilweise neu angelegt bzw. bepflanzt und eingefasst. Rosenstämmchen schmücken zukünftig den mittleren Bereich. Anstehende Rodungs- und Pflegemaßnahmen sorgen zusätzlich für optimale Standortbedingungen. Zudem sollen insgesamt 18 neue Linden gepflanzt werden, davon 5 in der nördlichen Baumreihe. Der zentrale Brunnen wird saniert und mit einer Bewässerungstechnik ausgestattet, um zukünftig die Pflanz- und Rasenflächen zu versorgen. Die Mauern der Hochbeete an der Steinstraße erhalten Sitzauflagen. Weiterhin sollen das Paul-Pogge-Denkmal versetzt und der Bereich um die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus am Steintor aufgewertet werden. Die Anpassung der Wegebeläge einschließlich der Fortführung des Blindenleitsystems, eine neue Beleuchtungsanlage im südlichen Parkweg und das Aufstellen neuer Abfallbehälter runden das Gesamtbild ab. Zudem wird die Regenwasserableitung optimiert.

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock führt die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) die geplante Freiflächengestaltung durch. „Der Rosengarten ist ein beliebter Erholungsort. Die Umgestaltung des Rosengartens auf Basis der 2008 erarbeiteten `Denkmalpflegerischen Zielkonzeption` leistet einen bedeutenden Beitrag zur Verschönerung unserer Stadt. Wir hoffen, dass die Arbeiten bis September 2023 abgeschlossen sind“, so Oliver Buchholz, Geschäftsführer der RGS. „Mit der Ausführung der Bauarbeiten wurde die Rostocker GALABAU GmbH beauftragt.“

Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme beträgt etwa 4,26 Mio. Euro und wird mit Finanzmitteln aus der Städtebauförderung unterstützt. Etwa die Hälfte des Gesamtvolumens stellt die Stadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln bereit.


Hintergrund:
Die RGS ist treuhänderische Sanierungsträgerin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Beauftragte für die Fördergebiete. Sie widmet sich der Stadtsanierung sowie der ganzheitlichen Stadtentwicklung. Zu den zentralen Aufgaben der RGS gehört die Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen für die Stadt im Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“, dem Erweiterungsgebiet „Ehemaliger Güterbahnhof“ sowie den Fördergebieten Dierkow, Toitenwinkel, Schmarl, Lichtenhagen und Groß Klein.


Information über den Baustart zur Umgestaltung der Lindenstraße

20.06.2022

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gestaltet die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) ab dem 27. Juni 2022 die von der Richard-Wagner-Straße nach Osten in Richtung Bahnhofstraße verlaufende Stichstraße „Lindenstraße“ um. Sie ist Teil des Erweiterungsgebietes „Ehemaliger Güterbahnhof“ zum Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“.

Die Notwendigkeit dieser grundhaften Straßensanierung ergibt sich aus dem unzureichenden baulichen Zustand und der teilweise schlechten Qualität der bestehenden Oberflächenmaterialien der Fahrbahn und Fußwege, die insgesamt nicht mehr den heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen, insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit, entsprechen. Außerdem wird die Straßenbeleuchtung erneuert, indem zugleich energiesparende und insektenfreundliche LED-Leuchten montiert werden. Die Straßenentwässerung wird ebenfalls komplett erneuert. Die Befestigung der Fahrbahn erfolgt mit Asphalt und die Gehwege erhalten rotbuntes Klinkerpflaster.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Umgestaltung besteht in der Verbesserung der Verkehrssicherheit für die den Fußweg von und zur Jenaplanschule passierenden Schülerinnen und Schüler. Dazu wird die grundsätzliche Straßenraumgestaltung klarer definiert und der Fußweg an der Schule mittels Baumpflanzungen deutlich von der Straße getrennt. Für die dazu notwendige Verbreiterung des Fußweges werden die Parkplätze auf der Nordseite optimiert. Zudem erfolgt eine Anpassung der Einmündung der Lindenstraße in die Richard-Wagner-Straße durch den Bau einer Fußgängerinsel zur Sicherheit der querenden Personen.

In der Lindenstraße und der angrenzenden Richard-Wagner-Straße werden insgesamt 19 Bäume gepflanzt.

Vor den eigentlichen Umgestaltungsarbeiten an den Straßenoberflächen werden die Versorgungsunternehmen ihre Kabel- und Leitungsbestände sanieren und ordnen. Da das Bauvorhaben ein Gemeinschaftsprojekt mit WWAV/Nordwasser GmbH ist, werden diese zuvor neue Trinkwasserleitungen sowie Mischwasser- und Regenwassersammler verlegen. Außerdem werden sämtliche Hausanschlussleitungen erneuert.

Zur weitestgehenden Aufrechterhaltung des Anlieferverkehrs werden die Bauarbeiten abschnittsweise erfolgen. Alle Gebäudezugänge werden jederzeit fußläufig erreichbar sein. Rettungsmöglichkeiten, notwendige Personentransporte etc. sind über die Bauzeit geregelt. Die Müllentsorgung über Zentralbereiche wird über die Baufirma örtlich abgestimmt und ist abgesichert.

Nach derzeitigem Stand wird von einer Gesamtfertigstellung zum Ende des Jahres 2023 ausgegangen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2,1 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH Neubukow, im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Zum Projekt Sanierung der Lindenstraße


Information über den Baustart zur Sanierung des Lichtenhäger Brinks – südliche Fläche

03.06.2022

Der Lichtenhäger Brink ist ein 1984 unter Denkmalschutz gestellter verkehrsberuhigter Bereich und innerörtliche Parkanlage, der den Mittelpunkt des 2019 zu großen Teilen in das städtebauliche Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommenen Stadtteils bildet. In den vergangenen fünf Jahren wurden bereits große Teile des Lichtenhäger Brinks in vier Bauabschnitten durch die Fachämter der Hanse- und Universitätsstadt Rostock saniert und modernisiert.

Nun soll in einem letzten Bauabschnitt der südliche Teil im Bereich der Ratzeburger Straße sowie der Bauernbrunnen aus dem Jahr 1976 wiederhergestellt und die ihn umgebenden Vegetationsflächen aufgewertet werden. Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) die geplante denkmalgerechte Sanierung durchführen. Neben diesem Bereich erhält der östlich gelegene Innenhofbereich mit einem bereits vorhandenen Bolzplatz eine Umgestaltung. Geplant ist eine in Teilen an die jeweiligen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepasste sogenannte Zonierung von Spiel- und Aufenthaltsflächen. Ergänzt wird diese durch die Aufstellung von altersgerechten Spielgeräten.

Wesentliches Ziel ist eine sensible Sanierung des Areals unter Beibehalt der überlieferten Grundrisslösungen, Höhengestaltungen, historischen Freiflächenstrukturen und gestalterischen Besonderheiten, wie z. B. der Bodenbelagsgestaltung des Lichtenhäger Brinks. Dies ermöglicht die Umsetzung eines für den Brink einheitlichen städtebaulich ansprechenden Bildes. Auch das alternative, gefräste Blindenleitsystem wird in die großformatigen Platten integriert. Außerdem erfolgt eine Anbindung an den Gehweg in der Ratzeburger Straße.

Die geplanten Neupflanzungen, deren Blütenhöhepunkt vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten liegen wird, die bereits erfolgten Pflegemaßnahmen im Bereich der Gehölze sowie die ergänzenden Ausstattungselemente (Bänke, Mastleuchten, Papierkörbe) werden die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich für die Anwohner und Nutzer erheblich steigern. Insbesondere werden die neuen Mastleuchten zur Erhöhung des Sicherheitsempfindens beitragen.

Ebenfalls wird im Zuge dieses Bauabschnitts der Bauernbrunnen restauriert und die dazugehörige Wasser- und Brunnentechnik erneuert.

Am 7. Juni 2022 wird die Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord aus Stäbelow mit den Bauarbeiten beginnen. Diese werden je nach Witterung bis voraussichtlich November 2022 dauern. Leider ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, Fuß- und Radverkehre werden während der Bauzeit umgeleitet, für die wir alle davon Betroffenen vielmals um ihr Verständnis bitten möchten.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1.478 T€ und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 975.000 € gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.


Hintergrund:

Der Rostocker Stadtteil Lichtenhagen wurde 2019 zu großen Teilen in das städtebauliche Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Dazu ist durch die Bürgerschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ein förmlich festgelegtes Fördergebiet beschlossen worden. Im Zuge dessen wurde für den notwendigen und mit breiter Bürgerbeteiligung noch zu erstellenden Rahmenplan eine Analyse mit allen wesentlichen Kernaspekten, die die Entwicklung des Stadtteils betreffen, durchgeführt. Auf dieser Grundlage erfolgt derzeit bei der RGS die Erarbeitung des Planungsteils. Einen wesentlichen und für den Stadtteil wichtigen Entwicklungsschwerpunkt setzt der Bereich des südlichen Lichtenhäger Brinks im Bereich der Ratzeburger Straße.


Wechsel in der Geschäftsführung der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS)

31.05.2022

Bei der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH, der treuhänderischen Sanierungs- und Entwicklungsträgerin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, wird in Kürze ein Wechsel in der Unternehmensführung stattfinden.

Seit dem 1. Mai 2022 hat Herr Oliver Buchholz, zunächst noch bis zum 31. Mai 2022 gemeinsam mit Frau Sigrid Hecht, die Geschäftsführung der RGS übernommen. Er folgt damit der langjährigen Geschäftsführerin, Frau Sigrid Hecht, die sich ab dem 1. Juni 2022 wieder verstärkt den Belangen des städtischen Eigenbetriebes „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung“ (KOE) widmen wird.

Oliver Buchholz, Diplom-Geograf, verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Stadterneuerung, einer der klassischen Aufgaben eines Sanierungsträgers. Zuletzt war er u.a. als Standortleiter bei der Gesellschaft für Ortsentwicklung und Stadterneuerung in Ludwigslust tätig.

Oliver Buchholz will an die positiven Erfolge der RGS anknüpfen und die RGS an den aktuellen Herausforderungen ausrichten. Besonders wichtig ist dabei die klare Positionierung der RGS als vielseitiger und breit aufgestellter Dienstleister für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Bereich Stadtentwicklung, deren Potenzial sich im Rahmen eines kooperativen Beziehungsgeflechtes zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Stadtverwaltung und Stadtpolitik entfalten muss. Deshalb stehen die Fortführung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Verwaltung, Politik und die konsequente Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt bei zukünftigen Vorhaben der Gesellschaft im Fokus.


Information über den Baustart: Aufwertung des Grünraumes im Kurt-Schumacher-Ring in Dierkow

31.05.2022

Im Rostocker Stadtteil Dierkow, der erstmalig 1993 in ein Städtebauförderprogramm aufgenommen wurde, konnten in den letzten Jahren bereits umfangreiche Neugestaltungsmaßnahmen des Wohnumfeldes sowie der öffentlichen und privaten Freiraumflächen mit Unterstützung aus der Städtebauförderung durchgeführt werden. Im Zuge der jetzt geplanten Aufwertungsmaßnahme soll ab dem xxx April 2022 der großzügig angelegte zentrale Grünraum, beidseitig im Bereich des Kurt-Schumacher-Rings gelegen, durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock umfassend saniert werden.

Die Ausführung dieser Sanierung wird als dringend eingeschätzt, denn die jetzigen Wege sind im Laufe der Jahre baulich zunehmend vernachlässigt worden und weisen daher teilweise erhebliche Beschädigungen auf. Somit birgt der momentane Zustand der Wege sowie die nicht mehr zeitgemäße Beleuchtung ein erhöhtes Unfallpotenzial für die Passanten. Die vorhandenen Grünelemente wirken verwildert und wenig einladend.

Diesem Zustand soll nun Abhilfe geschaffen werden.

Daher werden die Wege an die heutigen Nutzungsanforderungen insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit angepasst. Außerdem soll insgesamt die Aufenthaltsqualität durch Pflegemaßnahmen an den teilweise vorhandenen, strukturgebenden Grünelementen (Stauden und Bäumen) und durch zahlreiche Neupflanzungen wesentlich gesteigert werden. Ergänzt wird dies durch die – teilweise auch zusätzliche – Ausstattung mit Bänken und Papierkörben. Den dort bereits installierten Kunstelementen wird somit auch ein neuer, repräsentativer Raum gegeben.

Nach Auswertung vorhandener Wegebeziehungen soll ein neues Wegekonzept etabliert werden. Dazu werden vorhandene, ungenutzte Verbindungen zurückgebaut und neu entstandene Trampelpfade zu verkehrssicheren Wegen ausgebaut. Die Deckfläche des Hauptweges wird in Betonpflaster ausgeführt. Dieser kann dann auch von Rettungs- und Reinigungsfahrzeugen befahren werden. In einigen Kreuzungsbereichen zwischen Hauptweg und den seitlich abzweigenden Erschließungswegen wird die Oberfläche aus Granitplatten hergestellt.

Die Aufstellflächen der vorhandenen Kunstobjekte werden ebenfalls saniert. Außerdem wird die Kunst innerhalb der Grünverbindung durch eine neue Plastik „Der Kopf“ des Bildhauers Wolfgang Friedrich erweitert. Das naturnahe Dierkower Stadtteillogo „Labyrinth“ erfährt ebenfalls eine behutsame Sanierung.

Vorhandene Beleuchtungsanlagen des mittigen Hauptweges sollen durch neue, dem Stand der Technik entsprechende insektenfreundliche Anlagen ersetzt werden.

Die Bauarbeiten, mit der die Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord aus Stäbelow beauftragt wurde, werden je nach Witterung bis voraussichtlich Ende November 2022 dauern. Leider ist während dieser Zeit mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen für Fußgänger und Radfahrer zu rechnen, für die wir alle davon Betroffenen vielmals um Verständnis bitten möchten. Eine barrierefreie Fußgängerführung während der gesamten Bauzeit ist aber gewährleistet. Hier erfolgt eine entsprechende Ausschilderung.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 971.000 EUR und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 680.000 EUR gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.

Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS freut sich: „dass die Grünraumgestaltung Kurt-Schumacher-Ring einen weiteren Baustein im Stadterneuerungsprozess bilden und einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Wohn- und Aufenthaltsqualität im Stadtteil leisten wird. Damit wird für die Bürgerinnen und Bürger eine sehr schöne Grünanlage für die Erholungs- und Freizeitgestaltung geschaffen.“


Information über den Baustart: Schulwegsicherung im Kolumbusring in Schmarl sowie damit einhergehenden verkehrlichen Beeinträchtigungen

31.05.2022

Im Rahmen der 50.000-EUR-Bürgerprojekte regten die Schmarler Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2019 an, den Kreuzungsbereich im Kolumbusring, dessen Straßenraum vielen Schülerinnen und Schülern als Weg zum Schulcampus im Stephan-Jantzen-Ring dient, barrierefrei und vor allem verkehrsberuhigt auszubauen.

Im Zuge der Planung zeigte sich, dass die für die Umsetzung des Vorhabens notwendigen finanziellen Mittel bei weitem das Budget des Bürgerprojektes übersteigen würden. So wurde in enger Abstimmung mit dem Land und den Fachämtern der Hanse- und Universitätsstadt Rostock nach einer Lösung gesucht. Nun wird das Projekt als „Schulwegsicherung Kolumbusring“ und als Bestandteil der städtebaulichen „Gesamtmaßnahme Schmarl“ aus Städtebaufördermitteln und dem Eigenanteil der Stadt finanziert.

Das anstehende Vorhaben ist die letzte bauliche Maßnahme unter Einsatz von Städtebauförderungsmitteln im Fördergebiet Schmarl, die die RGS im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock umsetzen wird. Die Schulwegsicherung im Kolumbusring wird eine zweckmäßige Ergänzung zu den bereits in der Vergangenheit durchgeführten Maßnahmen darstellen und damit die von den Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Verbesserung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit umsetzen. Konkret werden Aufpflasterungen sowie ein taktiles Leitsystem im Kreuzungsbereich Kolumbusring/V.-Bering-Straße integriert. Gleiches erfolgt im Mündungsbereich des Kolumbusringes 57. Ein zusätzlicher Lichtpunkt im Bereich des Kolumbusringes 57a dient ebenfalls der Steigerung der allgemeinen Sicherheit sowie der Reduzierung von Angsträumen vor allem in den Herbst- und Wintermonaten. Die Kreuzungsbereiche werden vor unerlaubtem Parken durch Absperrbügel gesichert, um durch die damit erhöhte Einsehbarkeit für den motorisierten Verkehr zur Verkehrssicherheit beitragen zu können.

Die Bauarbeiten, mit der die Firma G. Brünnich Bau GmbH aus Kühlungsborn beauftragt wurde, beginnen am 30. Mai 2022 und werden voraussichtlich bis Ende August 2022 dauern. Leider ist während dieser Zeit mit Beeinträchtigungen zu rechnen, für die bei allen Betroffenen vielmals um Verständnis gebeten wird.

 Während der Bauzeit kommt es zu einer geänderten Verkehrsführung. Entsprechend des Bauablaufs und der verkehrsrechtlichen Anordnung der Stadt werden die Arbeiten im Kreuzungsbereich Vitus-Bering-Straße/Kolumbusring unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt vom Schmarler Damm aus kommend über die Vitus-Bering-Straße.
 Auch die Buslinien der RSAG werden in der Bauphase ab 30. Mai 2022 umgeleitet. Für die Haltestellen im Kolumbusring wurden Behelfshaltestellen in der Roald-Amundsen-Straße eingerichtet.

Bitte beachten Sie die örtlichen Ausschilderungen und die Hinweise der RSAG.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 361.000 EUR und sollen aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 311.000 EUR getragen werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.

Hintergrund:

Das Fördergebiet Schmarl wurde 2001 in das damalige Programm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen. Wesentliche Instrumente zur Bürgerbeteiligung waren das Quartiersmanagement, die „50.000-EUR-Bürgerprojekte“ und der Verfügungsfonds. Damit sich alle im Stadtteil wohlfühlen, wurden in Schmarl im Laufe der Jahre viele Wünsche einzelner Einwohner*innen, Vereine oder Personengruppen an das Quartiersmanagement herangetragen. Über die Umsetzung wurde dann auf einer Bürgerversammlung abgestimmt.


Bekanntmachung des Stadtteillogos für Lichtenhagen

17.05.2022

Bekanntmachung des Stadtteillogos für Lichtenhagen

Am 14. Mai 2022 war der bundesweite Tag der Städtebauförderung. Dieses Jahr fand die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Bundes im Stadtteil Toitenwinkel statt. Dort wurde der neue Bürgerpark feierlich eröffnet und das neue Stadtteillogo für Lichtenhagen, welches im Rahmen dieser Förderung entworfen wurde, feierlich vorgestellt.

Wie auch in den anderen Fördergebieten Toitenwinkel, Dierkow, Groß Klein und Schmarl hat die RGS gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern des Stadtteils ein identitätsstiftendes Logo für Lichtenhagen gesucht. In den vergangenen Monaten haben sich sowohl die Schülerinnen und Schüler der Hundertwasser-Gesamtschule Rostock als auch Studentinnen und Studenten des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Wismar mit der Gestaltung des neuen Logos auseinandergesetzt. Heraus kamen acht wunderbare und einzigartige, den Stadtteil widerspiegelnde Logo-Entwürfe für Lichtenhagen, welche im Stadtteil zur Abstimmung standen.

Das Logo, welches die meisten Lichtenhägerinnen und Lichtenhäger überzeugte, war die „Muschel“ von der Studentin Jette Rieck.

Das Logo wurde am Tag der Städtebauförderung (siehe Foto v.l.n.r.) von Lisa Radl (Quartiersmanagerin Lichtenhagen), Ralf Mucha (Vorsitzender des Ortsbeirats Lichtenhagen), Claus Ruhe Madsen (Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock) und Klara Geywitz (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) präsentiert.

Ihren Siegerentwurf konnte Jette Rieck leider nicht persönlich vorstellen. Sie sendete ein Statement, das bei der Eröffnung verlesen wurde. Hierin steht: „[…] Die Muschel ist einem der Mosaike in den Brunnen „Leben im Wasser“ am Brink entnommen. […] Er hat durch seine zentrale und offene Lage so viel Potenzial, ein Ort von Gemeinschaft und Toleranz zu sein! Und genau dafür soll nun auch das Logo stehen. Das Motiv der Muschel selbst soll auch Außenstehenden Lichtenhagens die Nähe zur Ostsee deutlich machen. Wenn Sie nun die besagten Mosaike nicht mehr ganz so deutlich vor Augen haben, oder vielleicht sogar noch nie bewusst wahrgenommen haben, dann nehmen Sie dies doch als Einladung, sich die Muschel und die weiteren wundervollen Mosaike am Brink einmal anzusehen!“

Wir bedanken uns bei allen für ihre Beteiligung an der Entwicklung des Stadtteillogos und freuen uns nun, vielseitige Verwendungen für das Logo zu finden. Das Logo soll zur Förderung der Identitätsfindung, zu einem positiven Image und zum Wiedererkennungswert des Stadtteils Lichtenhagen beitragen.

Foto: Ove Arscholl


Neuer Bürgerpark Toitenwinkel wird zum attraktiven Treffpunkt im Quartier - Bundesweiter Tag der Städtebauförderung 14. Mai in Rostock

14.04.2022

Mit der Einweihung des neuen Bürgerparks in Rostocks Neubauviertel Toitenwinkel feiert die Küstenmetropole am 14. Mai 2022 den bundesweiten Tag der Städtebauförderung.

Der Aktionstag mit buntem Stadtteilfest, der als zentrale Festveranstaltung des Bundes erstmals in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ausgerichtet wird, soll die langjährige, erfolgreiche Quartiersarbeit der städtischen Ämter und der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) würdigen.

Die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Klara Geywitz, der Landesminister für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel, Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen sowie weitere Gäste werden den mit Städtebaufördermitteln auf einer ehemaligen Brachfläche errichteten Bürgerpark Toitenwinkel offiziell einweihen und an die Einwohnerinnen und Einwohner übergeben. Alle sind herzlich einladen, diesen attraktiven Ort der Begegnung am 14. Mai 2022 von 10:00 bis 16:00 Uhr zu erleben.

Rostocks Einwohnerinnen und Einwohner hatten ihren neuen Kiez selbst mitgestaltet. Bereits bei der Planung des Bürgerparks hatte die RGS die Ideen und Vorschläge der künftigen Nutzerinnen und Nutzer aus allen Alters- und Interessengruppen innerhalb eines breit angelegten Beteiligungsverfahrens mit einbezogen. In mehreren Veranstaltungen und Workshops konnten die Anwohnerinnen und Anwohner Anregungen zur Gestaltung des zukünftigen Parks einbringen und gemeinsam mit drei Planungsbüros diskutieren. Ihre Wünsche flossen in die Vorplanungen und natürlich entsprechende Umsetzung ein. Und das Ergebnis lässt sich sehen: So wurden neben einer Veranstaltungsfläche unter anderem eine kleine Boulderwand, eine Parcoursanlage, eine 9-Loch-Minigolfanlage, Ruhebereiche, Hängematten und ein Kinderspielplatz errichtet. Ein öffentlicher, kostenloser WLAN-Hotspot der Stadt steht an der angrenzenden Sporthalle ebenfalls zur Verfügung.

Mit dem Bürgerpark ist im 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Toitenwinkel ein attraktiver öffentlicher Ort geschaffen worden, der das Angebot an Freizeit und Begegnung für unterschiedliche Ansprüche und Altersgruppen direkt im Quartier deutlich aufwertet.

Seit 2015 findet alljährlich der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ als Gemeinschaftsinitiative des Bundesbauministeriums, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes statt. Städte und Gemeinden in allen Bundesländern sind an diesem Aktionstag aufgerufen, ihre Einwohnerinnen und Einwohner über Strategien und Ziele der Planungen und Projekte, die durch die Städtebauförderung realisiert werden, zu informieren und zu einer regen Beteiligung an der Entwicklung ihrer Stadt einzuladen. Integrierte Stadtplanung leistet einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Wohngebiet und stärkt das Gemeinschaftsgefühl - eine weitere Erfolgsgeschichte der vielfältigen Programme der Städtebauförderung.

Zeit: 14. Mai 2022, 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Pablo-Neruda-Straße in Rostock Toitenwinkel
Anfahrt: ÖPNV Straßenbahn Linie 1 Haltestelle Hölderlinweg


Bundesweiter Tag der Städtebauförderung in MV: Volksfest in Rostock zur Einweihung des neuen Bürgerparks

28.03.2022

Am 14. Mai 2022 wird der neu gestaltete Bürgerpark in Rostock Toitenwinkel mit einem großen Volksfest seiner Bestimmung übergeben. Seine Einweihung wird zugleich die zentrale Veranstaltung 2022 der Bundesregierung zum alljährlichen Tag der Städtebauförderung.

"Ich freue mich sehr, dass das Bundesbauministerium diesen Tag erstmals in Mecklenburg Vorpommern begeht. Viele Städte und Gemeinden in unserem Bundesland verdanken ihre heutige Attraktivität zu großen Teilen der Städtebauförderung von Bund und Ländern. Auch die Umgestaltung des Toitenwinkler Bürgerparks haben Bund und Land mit knapp einer Million Euro Finanzhilfen aus der Städtebauförderung unterstützt", sagte Mecklenburg Vorpommerns Bauminister Christian Pegel. Am 14. Mai wird auch Bundesbauministerin Klara Geywitz in Rostock erwartet.

Quelle: Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung MV


Information über den Baustart zur Erneuerung von Gehwegen in Toitenwinkel in der Albert-Schweitzer-Straße Nr. 2 bis 26

27.01.2022

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erneuert die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) voraussichtlich ab dem 10. Februar 2022 den Gehweg in der Albert-Schweitzer-Straße bis in Richtung Kastanienweg und baut diesen im Bereich der Zufahrt zur Obdachlosenhilfe verkehrsberuhigt aus.

Auch die Erneuerung des alten, unebenen und von Versackungen sowie anderen Stolperfallen geprägten Gehweges und deren barrierefreie Umgestaltung soll dazu beitragen, die Qualität und Verkehrssicherheit im Stadtteil Toitenwinkel weiter zu verbessern, denn diese erfolgt unter dem Aspekt der Herstellung sicherer Gehverläufe durch Hervorhebung des Sicherheitstrennstreifens. Außerdem wird im Rahmen der Erneuerung einer vorhandenen Treppenanlage im Bereich der Albert-Schweitzer-Straße 22 zum Sternplatz mit Absturzsicherung eine Blindenleiteinrichtung zur Herstellung der Barrierefreiheit mittels taktilen und kontrastreichen Noppenplattenreihen hergestellt.

Neben der Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit insektenfreundlichen LED-Lampen werden die angrenzenden öffentlichen Grünflächen aufgewertet.

Außerdem wird der bislang im Gehwegbereich befindliche Glassammelcontainer künftig auf einer gesonderten Aufstellfläche stehen.

Die Bauarbeiten werden in fünf Bauabschnitte aufgeteilt und je nach Witterung bis voraussichtlich Mitte Juli 2022 dauern. Leider ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, für die wir alle davon Betroffenen vielmals um Verständnis bitten möchten.

Los geht es mit den ersten vier Bauabschnitten im Bereich der Albert-Schweitzer-Straße 9 bis 26. Fuß- und Radverkehre werden umgeleitet und über die Straße als Behelfsweg geführt. Der sich daran anschließende letzte Bauabschnitt betrifft die Albert-Schweitzer-Straße 2 bis 8. Auch hier wird eine entsprechende Umleitung erfolgen, die ebenfalls ausgeschildert sein wird.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 496.000 € und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 403.000 € gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.


Information über den Baustart zur Umgestaltung der Slüterstraße

17.01.2022

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gestaltet die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ab dem 18. Januar 2022 die zwischen Petrikirche und der Straße Am Strande liegende und sich im Denkmalbereich „Östliche Altstadt“ befindliche Slüterstraße neu. Dabei werden die Fahrbahn grundhaft erneuert und auf beiden Seiten Gehwege angelegt bzw. wiederhergestellt.

Dies ist notwendig, da sich die Fahrbahn und die nur teilweise vorhandenen Gehwege in einem schlechten baulichen Zustand befinden und insgesamt nicht mehr den heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen, insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit, entsprechen.

Das Bauvorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Nordwasser GmbH, die dort neue Regenwasser-, Schmutz- und Trinkwasserleitungen verlegt bzw. die vorhandene Mischwasserleitung bis über den Bereich L 22 hinaus sanieren wird. Außerdem werden Arbeiten an der Trinkwasserentflechtung im Einmündungsbereich der Wendenstraße ausgeführt sowie die Straßenentwässerung im Bereich der Einmündung Am Berg ertüchtigt.

Bevor es mit den eigentlichen Umgestaltungsarbeiten losgeht, erfolgt nach dem morgen beginnenden Abfräsen der Fahrbahnoberfläche zunächst erst einmal die Munitionssondierung. Danach werden die Versorgungsunternehmen die Gelegenheit nutzen und eine teilweise technische Erneuerung ihres umfangreichen Kabel- und Leitungsbestandes vornehmen.

Nach derzeitigem Stand und einen günstigen Bauablauf unterstellt, kann von einer Gesamtfertigstellung zum Ende des Jahres 2022 ausgegangen werden.

Während der gesamten Bauarbeiten ist die Vollsperrung der Slüterstraße unumgänglich. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Der Fußverkehr wird während der gesamten Baumaßnahme auf einer Straßenseite aufrechterhalten, die fußläufige Erreichbarkeit der Hauszugänge ist jederzeit gewährleistet.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2,1 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH Neubukow, im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Zum Projekt Sanierung Slüterstraße


Info über bevorstehende Sanierung der Straßen am Glatten Aal

28.12.2021

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) ab Januar 2022 - eine entsprechende Witterung vorausgesetzt - die um das neu errichtete Hansekarree verlaufenden und im Denkmalbereich „Innenstadt“ zwischen Kröpeliner Straße und Wallstraße liegenden Straßen (Johannis-, Kistenmacher-, Garbräter- und Buchbinderstraße) auf einer Länge von ca. 360 Metern um und erneuert sie grundhaft.

Los geht es in der Kistenmacherstraße. Nach der Baustelleneinrichtung und diversen vorbereitenden Arbeiten wird die Kistenmacherstraße und die Kreuzung Garbräterstraße/Glatter voll gesperrt. Der Baustellenverkehr wird dann ca. 6 Monate über die Buchbinderstraße erfolgen.

Nachfolgend sind nach gegenwärtigem Stand die Johannisstraße, die Garbräterstraße, und die Buchbinderstraße in 2 Bauabschnitten geplant. Durch die vorgegebene abschnittsweise Ausführung der Arbeiten rechnen wir derzeit mit einer Fertigstellung bis ca. Mitte 2024. Diese lange Bauzeit entsteht aufgrund der abschnittsweisen Bauausführung, die wiederum Voraussetzung für die Erreichbarkeit der Anlieger ist. Außerdem werden archäologische Funde erwartet, die sich ebenfalls auf die Bauzeit verlängernd auswirken können.

Die Garbräterstraße und die nördliche Buchbinderstraße werden zukünftig als Einbahnstraßen für den Kfz-Verkehr ausgelegt. Die Zu- und Ausfahrt an der Tiefgarage der Buchbinderstraße ist in beiden Richtungen möglich. Die Johannisstraße ist ebenfalls in beiden Richtungen für Kfz befahrbar. Radverkehr ist in allen Straßen in beiden Richtungen möglich.

Die Garbräterstraße wird außerdem aufgrund ihrer hohen Frequentierung durch Fußgänger und Radfahrer in einen verkehrsberuhigten Bereich – auch optisch mittels zur Fahrbahn angrenzend angeordneten Rampensteinen und großformatigen Betonplatten sichtbar – umgewandelt. Besonderes Highlight wird ein aus Natursteinpflaster bestehender Aal sein, der in die Betonpflasterfläche eingelassen wird. In den 3 anderen Straßen werden für mobilitätseingeschränkte Personen entsprechende Querungsstellen mittels ebenem Großpflaster geschaffen.

Der vorhandene Baumbestand soll durch 14 neue Bäume ergänzt und die Aufenthaltsqualität im Bereich des Hansekarrees durch die Aufstellung weiterer Bänke, Abfallbehälter sowie die Anlage von Rasenflächen insgesamt erhöht werden. Zudem leistet die Installation einer umweltvertraglichen und energiesparenden LED-Straßenbeleuchtung einen wichtigen Beitrag zum Schutz nachtaktiver Insekten und anderer Tiere.

Für Radfahrer werden 15 neue Fahrradbügel installiert und die Straßen mit Pollern und Bügeln gegen illegales Parken geschützt.

Bevor es mit den eigentlichen Umgestaltungsarbeiten losgeht, wird die Nordwasser GmbH im Auftrag des WWAV in den Straßen neue Regenwasser-, Misch- und Trinkwasserleitungen verlegen.

Während der Bauarbeiten ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 3,95 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma STRABAG AG, Niederlassung Rostock, im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Zum Projekt Sanierung der Straßen am Glatten Aal


Übergabe des „Generationenparks“ in der Stockholmer Straße in Lütten Klein

27.10.2021

Mit der heute vorgenommenen offiziellen Übergabe des Mehrgenerationenparks in der Stockholmer Straße durch den Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski an die Nutzer*innen konnte bereits ein erster Meilenstein bei der Abarbeitung von zwei Lütten Kleiner Teilvorhaben des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen absolviert werden. Beide Vorhaben wurden von einer breit angelegten Bürger*innenbeteiligung begleitet. Die RGS war als Projektsteuerer im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock tätig.

Während die vorhandenen Grünflächen in der Stockholmer Straße – dem ersten Teilvorhaben – zu generationsübergreifenden Freiräumen für jede Altersgruppe in Form eines „Generationenparks“ umgestaltet wurden, der nun als Treffpunkt, Spielplatz, Ort der Entspannung im Grünen oder auch als Sportplatz genutzt werden kann, wurde der Fokus beim zweiten Teilvorhaben in der Turkuer Straße auf die Aufwertung der bereits vorhandenen Grünanlagen zur Erzielung entsprechender Aufenthaltsqualität gelegt. Es wird ein kleiner, in mehrere Erlebnisbereiche gegliederter Park namens Namen „Dreiklang“ entstehen.

Nun konnten die Arbeiten der im Mai 2021 gestarteten Baumaßnahmen auf den Grünflächen in der Stockholmer Straße bereits beendet werden.

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski freut sich, „dass es mit dem ‚Generationenpark‘ gelungen ist, einen öffentlichen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen, der das Freiflächenangebot in Lütten Klein deutlich verbessern wird. Als Verwaltung wollen wir immer die ganze Stadt im Blick behalten. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir in den Stadtteilen, die keine Städtebauförderung erhalten, auch mit eigenem Geld kraftvoll investieren. Insbesondere der Mehrgenerationenpark wird den Stadtraum erlebbarer machen und alle Altersgruppen ansprechen. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Planer und ganz besonders auch an alle Einwohnerinnen und Einwohner, die ihre Vorschläge für diesen neuen Begegnungsort beigesteuert haben.“

Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, erinnert an den Bürgerbeteiligungsprozess und freut „sich sehr, dass die Jury aus den Wettbewerbsbeiträgen denjenigen ausgewählt hatte, der am überzeugendsten darstellen konnte, wie man auf zwei unterschiedlichen Flächen die von den Einwohner*innen zuvor geäußerten vielfältigen Ideen für ihre zukünftigen Freizeit- und Erholungsaktivitäten generationsübergreifend umsetzen kann. Uns ist es sehr wichtig, dass die Menschen in die Gestaltung ihres Wohnumfeldes aktiv mit einbezogen werden und ihre kreativen Ideen einbringen können. Lütten Klein soll mit der Umgestaltung dieser beiden Flächen wieder ein bisschen schöner und lebenswerter werden. Vielen Dank an alle Beteiligten."

Dr. Ute Fischer-Gäde, Leiterin des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen, „dankt ausdrücklich der bauausführenden Firma alpina AG, Garten und Landschaftsbau, für die geleistete Arbeit und insbesondere die gute Zusammenarbeit. Über die gesamte Bauzeit konnten Teilbereiche der Freifläche weiter genutzt werden, fertig gestellte Spielbereiche gingen direkt in Nutzung. Das funktionierte nur durch die gute Koordination der Baumaßnahme durch die Mitarbeiter*innen der Firma alpina AG. Dadurch gelang es, die Akzeptanz der Anwohner*innen gegenüber der Baumaßnahme zu erhöhen – und für uns besonders wichtig: wir hatten kaum mit Vandalismus zu kämpfen.“

Im Teilbereich entlang der Turkuer Straße, dem Ort des künftigen Parks „Dreiklang“, wird noch bis Ende des Jahres gebaut, da hier relativ viel gepflanzt werden soll.

Insgesamt stehen für die Umsetzung der beiden Projekte 611.000 € zur Verfügung. Diese werden komplett aus dem Haushalt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock finanziert.


Information über den Baustart: Freiflächengestaltung Schmarler Landgang

01.06.2021

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gestaltet die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH den Wohngebietspark Schmarler Landgang ab Anfang Juni 2021 in eine grüne Oase und damit auch in eine attraktive Freizeit- und Aufenthaltsfläche um, die zukünftig allen Generationen etwas bieten soll: Barrierefreie Hauptwege in Betonpflaster, großzügige Rasenflächen, bequeme Bänke zum Verweilen für die Älteren sowie ein neuer Spielplatz für die Kinder in der Altersgruppe 7 bis 13 Jahre.

Der Spielplatz „Seemanns Heimkehr“ wird sich gestalterisch an das Thema Wasser und Seefahrt anlehnen und u. a. mit Klettergerüsten und Rutschen, einem Boot sowie auch einem barrierefreien Spielgerät ausgestattet.

Außerdem soll die gleichnamige und zwischenzeitlich restaurierte Figurengruppe „Seemanns Heimkehr“ nach Beendigung der Bauarbeiten durch das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen wieder aufgestellt werden.

Entlang der Gehwege wird eine neue insektenfreundliche Beleuchtung aufgestellt.

Während der Bauarbeiten, die je nach Witterung bis voraussichtlich Ende November 2021 dauern und von der Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord (Stäbelow) ausgeführt werden, ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 622.000 € und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 372.000 € gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.

Die Umgestaltung des Schmarler Landganges in einen Wohngebietspark ist der Abschluss von Vorhaben im Stadtteil Schmarl, die mit Mitteln aus der Städtebauförderung dazu beitragen, die dortigen Wohn- und Lebensverhältnisse zu verbessern.

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski:
„Mit der Neugestaltung des Schmarler Landgangs werten wir das Wohnumfeld im Stadtteil noch einmal deutlich auf: Die Fläche wird zu einem kleinen Park, das beliebte Kunstwerk von Reinhardt Dietrich kehrt restauriert an seinen ursprünglichen Standort zurück, und die Kinder können sich auf einen tollen neuen Spielplatz freuen. Kurzum: mit dieser Maßnahme bringen wir das grüne Schmarler Herz wieder zum Schlagen. Dieses Projekt verkörpert abschließend noch einmal all das, was wir mit dem Einsatz der Städtebauförderung in unseren Stadtteilen in den letzten Jahren erreichen wollten. Ein wunderbarer Schlusspunkt also.“


Baustart für die Neugestaltung von Grünflächen in Lütten Klein

17.05.2021

Für die geplante Aufwertung des Grünraums entlang der Turkuer Straße und für die Anlage eines Generationenparks in der Stockholmer Straße in Lütten Klein starten die Bauarbeiten am 17. Mai 2021. Beide Vorhaben werden durch die Firma alpina ag, Garten-, Landschafts-, Sportplatzbau, Rostock ausgeführt und von der RGS als Projektsteuerer im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock begleitet.

Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski: „Über den Baubeginn freue ich mich sehr. Als Verwaltung wollen wir ja die ganze Stadt im Blick behalten. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir in den Stadtteilen, die keine Städtebauförderung erhalten, auch mit eigenem Geld kraftvoll investieren. Mit der geplanten Neugestaltung schaffen wir öffentliche Orte mit hoher Aufenthaltsqualität, die das Freiflächenangebot in Lütten Klein deutlich verbessern. Insbesondere der Generationenpark wird den Stadtraum erlebbarer machen und alle Altersgruppen ansprechen. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Planer, und ganz besonders auch an alle Einwohnerinnen und Einwohner, die ihre Vorschläge für diesen neuen Begegnungsort beigesteuert haben.“

Herr Rainer Albrecht, Mitglied des Landtages MV: "Ich freue mich sehr, dass es uns in der Jurysitzung gelungen ist, für Jung und Alt die passenden Freizeit- und Erholungsaktivitäten gefunden zu haben. Mir ist es immer sehr wichtig, dass die Menschen in die Gestaltung ihres Wohnumfeldes mit einbezogen werden und ihre kreativen Ideen umsetzen können. Lütten Klein wird mit der Umsetzung dieser beiden Flächen wieder ein bisschen schöner und lebenswerter. Vielen Dank an alle Beteiligten."

Die Planung des Projektes war von einer breit angelegten Bürgerbeteiligung begleitet. Im Ergebnis wird in der Turkuer Straße der Schwerpunkt mehr auf einer Aufwertung der bereits vorhandenen Grünanlage mit entsprechender Aufenthaltsqualität für die ältere Bevölkerung liegen – so wie dies vor Ort ausdrücklich gewünscht wurde. Demgegenüber werden im Rahmen der Umgestaltung der Grünfläche in der Stockholmer Straße generationsübergreifend Freiräume für jede Altersgruppe geschaffen, die den Park zum Treffpunkt, Spielplatz, Ort der Entspannung im Grünen oder auch zum Sportplatz werden lassen.

Die Fertigstellung der Baumaßnahmen ist für das IV. Quartal 2021 geplant. Insgesamt stehen für die Umsetzung der beiden Projekte 611.000 € zur Verfügung. Diese werden komplett aus dem Haushalt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock finanziert.

Hintergrund: Bereits 2019 entstand auf Initiative des Senators für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung, Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski die Idee, in Lütten Klein den entlang der Turkuer Straße verlaufenden Grünraum aufzuwerten und in einen Mehrgenerationenpark umzugestalten. Schnell wurde aber deutlich, dass sich die dort wohnenden älteren Bürger damit nicht Plan anfreunden konnten. So kam es zum gemeinsam mit dem Ortsbeirat erarbeiteten Entschluss, an zwei Standorten eine den jeweiligen Interessen der unterschiedlichen Nutzergruppen entsprechende Anlage zu schaffen. Eine besondere planerische Herausforderung bestand dabei allerdings in der durch die geografische Lage bedingten räumlichen Trennung der beiden Vorhaben.

In der Anfang des Jahres 2020 erfolgten Sitzung der Jury – der neben Vertretern der Fachämter der Stadt und der RGS auch der Landtagsabgeordnete und Aufsichtsratsvorsitzende der RGS, Herr Rainer Albrecht, Vertreter der Nutzergruppen sowie die Vorsitzende des Ortsbeirates, Frau Gabriele Bolz, und vom SBZ Lütten Klein Frau Annett Berger angehörten – wurden die von den 3 zuvor ausgewählten Büros erstellten Vorplanungen von der Jury bewertet. Dabei wurde der Wettbewerbsbeitrag des Büros Carola Morgenstern Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektin bdla aus Greifswald als Sieger ausgewählt, weil es diesem Beitrag am überzeugendsten gelang, aus den vielen von den unterschiedlichen Nutzergruppen eingebrachten Ideen einen vielseitigen Entwurf zu formen.


Baustart für den generationsübergreifenden Bürgerpark in Toitenwinkel

06.05.2021

Mit dem heute erfolgten symbolischen 1. Spatenstich beginnen die von vielen Toitenwinkler*innen lang ersehnten Bauarbeiten zur Umwandlung einer ehemaligen Brachfläche zwischen dem SBZ und der „Alten Schmiede“ in einen generationsübergreifenden Bürgerpark. Eigentlicher Baubeginn wird dann ab dem 17. Mai 2021 sein.

Ursprünglich war der Baustart für dieses Vorhaben im Rahmen des am 8. Mai 2021 bundesweit geplanten Aktionstages zum „Tag der Städtebauförderung“ öffentlichkeitswirksam geplant und von der RGS im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock entsprechend vorbereitet worden. Aber auch hier lassen die derzeitigen coronabedingten Kontaktbeschränkungen die Abhaltung einer derartigen Veranstaltung mit Gästen und Rahmenprogramm nicht zu. Gerade, weil der bundesweit 2015 erstmals ins Leben gerufene „Tag der Städtebauförderung“ einer breiten Öffentlichkeit veranschaulichen soll, welche vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten den Bürger*innen zur Verfügung stehen, um sich in die Gestaltung ihrer Quartiere einzubringen und gemeinsam die bisherigen Leistungen und Erfolge der Städtebauförderung zu feiern, soll auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine derartige Veranstaltung nicht gänzlich ausfallen. „Wenn es die Rahmenbedingungen zulassen, so verspricht Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski, wird in Rostock der „Tag der Städtebauförderung“ dann in den Sommer verlegt und findet neben der Baustelle im Bürgerpark statt – nur der symbolische 1. Spatenstich soll schon heute erfolgen, damit die Bauarbeiten starten können.“

Er verdeutlicht: „Über den Baubeginn dieses Projektes freue ich mich sehr. Mit der geplanten Neugestaltung schaffen wir einen öffentlichen Ort mit hoher Freizeit- und Aufenthaltsqualität für viele unterschiedliche Ansprüche und Altersgruppen, der das Freiflächenangebot in Toitenwinkel in Form eines Bürgerparks deutlich verbessern wird. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Planer, und ganz besonders auch an alle Einwohner*innen, die ihre Vorschläge für diesen neuen Begegnungsort beigesteuert haben.“

Auch Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, freut sich, dass „nun das in die Tat umgesetzt wird, was noch vor einiger Zeit nur eine Idee war.“ Sie dankt ausdrücklich dem Senator, Herrn Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski für seine Initiative und insbesondere auch dem Mitglied des Landtages und RGS-Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Rainer Albrecht, für die gemeinsame gute Zusammenarbeit, die dieses schöne Projekt erst ermöglichte.“

Die Planung des Projektes basierte auf einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsverfahren unterschiedlichster Nutzergruppen. Diese konnten ihre Wünsche zur Gestaltung einer Fläche für die künftige Spiel-, Sport- und Freizeitgestaltung einbringen. Ein Großteil dieser Anregungen und Wünsche wurde in den Planungsprozess einbezogen. Das Vorhaben trägt somit beispielhaften Charakter für integrierte Stadtplanung und soll einen Beitrag leisten, um den sozialen Zusammenhalt im Wohngebiet zu stärken. Genau diese Ziele verfolgen die Programme der Städtebauförderung, die seit 30 Jahren in MV erfolgreich umgesetzt werden.

Die Fertigstellung ist für das I. Quartal 2022 geplant; die Kosten belaufen sich auf ca. 1.61 Mio. EUR. Gefördert werden soll der „Bürgerpark Toitenwinkel“ mit 597.000 EUR Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ und mit 776.000 EUR aus dem Programm "Die Soziale Stadt". Der verbleibende Betrag wird aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock finanziert. Die Firma „Rostocker Garten-Landschafts- und Sportplatzbau“ wird die Bauarbeiten ausführen.

Östlich der Sporthalle entsteht zudem ein Spielplatz für Kinder der Altersgruppe 7 bis 13 Jahre.

Das vorhandene Grün wird durch eine Einrahmung des Bürgerparks durch Baumreihen und umfangreiche Rasen- und Pflanzflächen ergänzt und aufgewertet.

Der Bürgerpark wird barrierefrei gestaltet. Die Zuwegung soll mit einer insektenfreundlichen Beleuchtung ausgestattet werden.


Information über den Baustart zur Erneuerung eines Geh- und Radweges in Dierkow

16.04.2021

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erneuert die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) ab dem 19. April 2021 grundhaft den im Außenbereich von Dierkow liegenden gemeinsamen Geh- und Radweg auf einer Länge von 110 m entlang des Kurt-Schumacher-Rings 1-8 zwischen Hinrichsdorfer Straße und der Johann-Cristian-Wilken-Straße. Diese Arbeiten umfassen auch einen optischen Anpassungsbereich in die angrenzende Johann-Cristian-Wilken-Straße. Deshalb erfolgt eine Ausführung mit kleinteiligen Betonsteinen, wie sie bereits in den benachbarten Bereichen vorzufinden ist.

Die Erneuerung des alten, unebenen und von Versackungen sowie anderen Stolperfallen geprägten Geh- und Radweges und dessen barrierefreier Ausbau soll dazu beitragen, die Qualität und Verkehrssicherheit der fußläufigen Anbindung in den Stadtteil Dierkow weiter zu verbessern. Außerdem stellt dieser Weg auch im Hinblick auf die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindenden Straßenbahnhaltestellen und die Kita „Lütt Sparling“ eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen den Stadtteilen Dierkow und Toitenwinkel dar.

Besonderer Wert wird auch auf den Schutz der Kinder gelegt, die auf der Johann-Christian-Wilken-Straße zur Kita gehen, denn der Fußweg bis zur Kita-Zufahrt wird auf 2,75 m verbreitert. Zudem werden durch den Einbau von Pollern die zur Kita fahrenden Eltern-Fahrzeuge vom Fußweg getrennt, insbesondere Parkbügel sollen ein halbseitiges widerrechtliches Parken auf dem Fußweg verhindern.

Während der Bauarbeiten, die je nach Witterung bis voraussichtlich Ende Juni 2021 dauern und von der Firma TIAS Tiesler GmbH (Waldeck), ausgeführt werden, ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 122.000 € und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 108.000 € gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.


Die Dreiwallbastion - ein Rostocker Bau- und Gartendenkmal wird saniert

16.04.2021

Die Wallanlagen zwischen Hermannstraße und Kröpeliner Tor sind als Baudenkmal und Denkmal der Garten- und Landschaftsgestaltung geschützte Grünbereiche mitten im Rostocker Stadtzentrum. Ursprünglich als Verteidigungsanlagen erbaut, sind sie heute wichtige innerstädtische Aufenthaltsorte und bedeutende Zeugnisse der Zeitgeschichte. Die „Dreiwallbastion“ im westlichen Bereich ist eines der imposanten Bauwerke dieser Befestigungsanlagen. Jetzt soll sie als bedeutendes Gartendenkmal durch Herausarbeitung der klaren Geländeformen betont und damit wieder erlebbar gemacht werden.

Nachdem vor kurzem der teilweise verwilderte Gehölzbestand ausgelichtet wurde, sollen ab dem 19. April 2021 im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die im Laufe der letzten Jahre entstandenen Schäden an der Böschungshaut wieder repariert werden. Vorhandene Störungen durch Mauern, Treppen und Findlingspakete werden – soweit möglich – zurückgebaut. Die Wege auf den verschiedenen Wallebenen einschließlich der Verbindungen werden in klarer Geometrie zur Betonung der Bastionsform und unter Beachtung der Regeln der Barrierefreiheit wieder hergestellt und erhalten einen neuen wassergebundenen bzw. befestigten Aufbau. Die Installation eines Entwässerungssystems an den besonders steilen Wegen zielt darauf ab, zusätzlich vor Erosion durch Niederschlagswasser zu schützen. Wegeabkürzungen (Trampelpfade) im Bereich der Serpentinenwege sollen ebenfalls wieder zurückgebaut werden. Eine Nutzbarkeit der Dreiwallbastion und des Abschnitts des Oberwalls als Erholungsflächen soll erhalten bleiben und die Attraktivität für Besucher*innen erhöht werden.

Eine zukünftige differenzierte Kombination von Solitärbäumen, Wiese, naturbelassenen Bereichen, Gehölzflächen, offenen Bereichen und Sitzflächen erhöht nicht nur die Aufenthaltsqualität in den Wallanlagen, sondern bietet auch Flora und Fauna Möglichkeiten zur vielfältigen Entwicklung. In einer Artenschutzuntersuchung wird darauf hingewiesen, dass eine so gepflegte Gartenanlage den Ansprüchen vieler Arten entgegenkommt und Grundlage für einen besonderen Artenreichtum bildet.

Die sich neben der „Teufelskuhle“ befindliche Jugendhütte wird gegen einen halboffenen und wesentlich stabileren Pavillon aus Stahl und Beton ausgetauscht. Erneuert werden zudem neben der ebenfalls sanierungsbedürftigen Pergola auch die Geländer und Zäune sowie Ausstattungselemente wie Bänke und Abfallbehälter.


Jeweils an den Zugängen sollen zukünftig Besucher*innen über die Geschichte der Anlage auf neuen Informationstafeln informiert werden.

Bis zum geplanten Abschluss der Sanierungsmaßnahmen im Juni 2022 wird es leider zu unvermeidlichen Einschränkungen in diesem Bereich kommen. Die Fußgänger und Fahrradfahrer werden um besondere Vorsicht beim Passieren der Baustelle gebeten. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma ASA Bau GmbH, Neubukow.

Die Kosten der Sanierung des Bau- und Gartendenkmals belaufen sich auf ca. 2.650.000 EUR. Davon werden jeweils ca. 1,51 Mio. EUR aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V sowie ca. 1.14 Mio. EUR aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock finanziert.

Zum Projekt Umgestaltung Dreiwallbastion


Analyseteil des Rahmenplans Lichtenhagen fertiggestellt

26.01.2021

Der von uns in den vergangenen Monaten erarbeitete Analyseteil des Rahmen­plan­gebiets Lichtenhagen ist fertig­gestellt. Die Analyse erfolgte in Zusammen­arbeit mit den Ämtern der Hanse- und Universitäts­stadt sowie den Einwohner*innen des Stadtteils Lichtenhagen.

Wenn Sie Interesse an diesem Bericht haben, können Sie hier sowohl die Kurzfassung (38 Seiten) als auch die Langfassung (133 Seiten) downloaden. Diese finden Sie unter der Rubrik Fördergebiete/Lichtenhagen.

Wenn Sie noch weitere Fragen oder erste Anregungen für den nächsten Bearbeitungs­schritt haben, schreiben Sie uns gern eine E-Mail an lichtenhagen@rgs-rostock.de.


In eigener Sache: Info über eine personelle Veränderung im Quartiermanagement Lichtenhagen

22.01.2021

Einige Dinge im Leben sind leider nicht planbar: Und so haben wir heute eine schlechte, aber auch eine gute Nachricht für alle Lichtenhäger*innen:

So froh die RGS im September 2020 war, nach einem coronabedingt erschwerten Ausschreibungsverfahren endlich den Lichtenhäger*innen mit Frau Anja Domke „ihre“ Quartiermanagerin vorstellen zu können, so müssen wir jetzt leider mitteilen, dass diese das Unternehmen zum Ende des Monats Januar verlässt. Wir danken Frau Anja Domke für die von ihr geleistete Arbeit in den letzten Monaten und wünschen ihr alles Gute.

Allerdings – und das ist die gute Nachricht – wird die Zeit ohne ein Quartiermanagement in Lichtenhagen nicht allzu lang dauern: Wir freuen uns, dass mit der Besetzung der Stelle der Quartiermanagerin durch Frau Lisa Radl ab dem 8. Februar 2021 ein fast nahtloser Übergang gelingt. Auch Frau Lisa Radl ist schon sehr gespannt auf ihre neue Aufgabe und hat sich viel vorgenommen in ihrem neuen Betätigungsfeld, auch wenn direkte Bürger-Kontakte derzeit bis auf Weiteres nicht stattfinden können.

Das RGS-Stadtteilbüro befindet sich im Herzen Lichtenhagens, im Stadtteil- und Begegnungszentrum der Kolping Initiative in der Eutiner Straße 20. Frau Lisa Radl freut sich auf Sie! Kontakt können Sie mit ihr aufnehmen unter der E-Mail-Adresse: lichtenhagen@rgs-rostock.de.


Information aus dem Quartiersmanagement Lichtenhagen

23.10.2020

Stadtteil-Rundgänge in Lichtenhagen werden verschoben

Liebe Lichtenhägerinnen und Lichtenhäger,

die in der Ortsbeiratssitzung am 29. September 2020 im Rahmen des Förderprojektes „Sozialer Zusammenhalt“ für Ende Oktober 2020 angekündigten gemeinsamen Stadtteil-Begehungen mit Ihnen, Vertretern des Ortsbeirates sowie der RGS müssen leider aufgrund der aktuellen coronabedingten Situation auf das Frühjahr 2021 verschoben werden.

Wir denken, diese Entscheidung auch in Ihrem Interesse getroffen zu haben, denn unser aller Gesundheit ist am wichtigsten.

Die neuen Termine werden wir Ihnen dann rechtzeitig bekannt geben.

Bitte bleiben Sie weiterhin gesund und passen gut auf sich auf!

Viele Grüße vom RGS-Team


Sanierung der Straße Am Güterbahnhof beginnt ab 19. Oktober 2020

14.10.2020

Die Straße Am Güterbahnhof, von der Richard-Wagner-Straße weiter in östliche Richtung bis zur Bahnhofstraße verlaufend, soll auf ihrer gesamten Länge grundhaft ausgebaut werden. Dies ist notwendig, da sich Fahrbahn und Gehwege in einem schlechten baulichen Zustand befinden und insgesamt nicht mehr den heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit entsprechen. Auch die Straßenbeleuchtung inklusive Kabelbestand wird komplett erneuert und moderne, energiesparende LED-Leuchten montiert. Die bisherige Straßenentwässerung wird durch neue Straßenabläufe und Anschlussleitungen ersetzt.

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Erweiterungsgebiet Ehemaliger Güterbahnhof“ und wird treuhänderisch im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH betreut.

Die Arbeiten beginnen am 19. Oktober 2020 und sollen im Dezember 2021 beendet sein.

Mit der Sanierung der Straße Am Güterbahnhof erfolgt eine verkehrliche Neuordnung der Fahrbahn als Einbahnstraße (in Richtung Bahnhofstraße) mit versetzt angeordneten Parktaschen zum Längsparken für insgesamt 16 Pkw.

Die barrierefreien Gehwege werden mit rotbuntem Klinkerpflaster, die Sicherheits- und Seitenstreifen mit Granitpflaster und die Fahrbahn mit lärmminderndem Asphalt befestigt. Für sehbehinderte Menschen werden an der Einmündung zur Richard-Wagner-Straße Blindenleitplatten verlegt. Zur Erhöhung der Sicherheit – die Straße ist auch Schulweg – werden Sperrpoller entlang der Fahrbahn in den Bereichen eingeordnet, die nicht für das Längsparken vorgesehen sind.

„Mit den geplanten Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen werden wir einen lärmreduzierten, verkehrsberuhigten und vor allem verkehrssicheren Bereich schaffen, in dem sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße Am Güterbahnhof rundum wohlfühlen können“, so Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung).

Der Umgestaltung des Straßenraumes geht eine umfangreiche Erneuerung der unterirdischen Wasser- und Abwasserleitungen durch die Nordwasser GmbH voraus, denn diese erneuert im Auftrag des WWAV eine Trinkwasserleitung und verlegt ein Trennsystem aus Schmutz- und Regenwasserkanälen. Dabei ist es auch notwendig, diverse Leitungen anderer Versorgungsunternehmen umzuverlegen.

Im ersten Bauabschnitt erneuert die Nordwasser GmbH bis voraussichtlich Ende März 2021 den Mischwasserkanal in der Bahnhofstraße. Während dieser Zeit bleibt die Bahnhofstraße weiterhin voll gesperrt, die Ferdinandstraße wird aber in beide Richtungen befahrbar sein. Danach werden die Kanäle in der Straße Am Güterbahnhof verlegt. Für diese Leistungen und die anschließenden Straßenbauarbeiten ist die Sperrung der Straße Am Güterbahnhof für den Kfz-Verkehr bis Ende 2021 notwendig.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 1,7 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Zum Projekt Sanierung Straße Am Güterbahnhof


Das neue Stadtteilbüro der RGS in Lichtenhagen

30.09.2020

Genauso frisch wie das kürzlich eröffnete und noch ein wenig nach Farbe riechende RGS-Stadtteilbüro in der Eutiner Straße 20 strahlte am Dienstag auch das Lächeln der neuen Quartiersmanagerin, die sich auf der Sitzung des Ortsbeirates Lichtenhagen der Öffentlichkeit vorstellte. Anja Domke heißt sie, ist 37 Jahre alt und seit diesem Monat bei der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) angestellt. Sie hat sich viel vorgenommen in ihrem neuen Betätigungsfeld. Doch dafür braucht sie die aktive Mitarbeit derer, die in Lichtenhagen leben, arbeiten und wohnen. Für die agile Rostockerin sind das die eigentlichen Experten, wenn es um die Zukunft des Stadtteils geht. “Mit ihnen gemeinsam möchte ich Projekte und Ideen entwickeln. Das Ganze geht natürlich nur gemeinsam mit der Verwaltung, den Wohnungsunternehmen, den freien Trägern wie zum Beispiel der Kolping-Initiative und vielen weiteren Akteuren im Stadtteil,“ erläutert sie ihre Vorstellungen. „Schließlich haben wir alle ja ein gemeinsames Ziel: Lichtenhagen zu einem noch attraktiveren Rostocker Stadtteil zu machen.“ Diese Vernetzung und Interessenbündelung wird wesentliche Voraussetzung für den Erfolg ihrer Arbeit sein.

Bei der Einrichtung des Büros Anfang September 2020 war die Stimmung erwartungsfroh und optimistisch. Viele Wochen intensiver Arbeit lagen hinter den Akteuren der Stadtverwaltung und der RGS, ehe ein konsensfähiger Förderantrag fertig war. Der Bescheid vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung wurde dann nicht nur in Stadtverwaltung und RGS mit Spannung erwartet, sondern auch von vielen aktiven Lichtenhägern. Finanziert wird das Quartiersmanagement aus dem neuen Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ (ehemals Programm „Die Soziale Stadt“).

Worauf dieses Quartiersmanagement zielt, macht Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, deutlich: „Die Wohn- und Lebensverhältnisse in Lichtenhagen sollen zukunftsfähig und nachhaltig für alle Einwohner*innen verbessert werden. Dazu ist zunächst im Rahmen einer Bürgerbeteiligung die Erstellung eines Städtebaulichen Rahmenplanes als Gesamtkonzept für Einzelmaßnahmen durch die RGS geplant. Das Quartiersmanagement übernimmt hier die Aufgabe des Vermittlers und Initiators. Und dabei spielt das Stadtteilbüro eine entscheidende Rolle. Es soll zu einem lokalen Beratungs-, Vermittlungs- und Informationszentrum in Lichtenhagen werden, eben zu einer stadtteilbekannten guten Adresse“, hofft sie.

Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen oder noch besser gleich seine Mitarbeit, z. B. im Quartierbeirat – dieser entscheidet zukünftig über Projekte im Rahmen des Verfügungsfonds – anbieten möchte, ist herzlich willkommen bei der Quartiersmanagerin. Anzutreffen ist sie unterwegs im Stadtteil oder im Büro zu folgenden Sprechzeiten: Montag 14:00 – 16:00 Uhr, Dienstag 14:00 – 18:00 Uhr, Donnerstag 10:00 – 12:00 Uhr. Das RGS-Stadtteilbüro befindet sich im Herzen Lichtenhagens, im Stadtteil- und Begegnungszentrum der Kolping Initiative in der Eutiner Straße 20.


Information über die Erneuerung der Gehwege in der Bertrand-Russel-Allee

18.06.2020

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock plant die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) derzeit die Erneuerung der Gehwege beidseitig entlang der Bertrand-Russel-Allee zwischen der Toitenwinkler Allee und der Jawaharlal-Nehru-Straße.

Das Vorhaben soll im Rahmen der Städtebauförderung von Bund und Land mit Mitteln aus dem Programm „Die Soziale Stadt“ gefördert werden. Hierzu wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt, der jetzt vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern als zuwendungsfähig anerkannt wurde.

„Ich freue mich, dass mit dem Zustimmungsbescheid des Landes vom 8. Juni 2020 nun eine weitere Verbesserung der städtischen Infrastruktur auf den Weg gebracht werden kann. Die Erneuerung der Gehwege und der barrierefreie Ausbau werden dazu beitragen, die fußläufige Anbindung in den Stadtteil weiter zu verbessern“, so der zuständige Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski.

Derzeit wird die Ausführungsplanung für das Vorhaben mit dem Ziel, im 3. Quartal 2020 mit der Gehwegerneuerung zu beginnen, erarbeitet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 141.000 € und sollen mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von ca. 94.000 € gefördert werden. Den Differenzbetrag trägt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus eigenen Haushaltsmitteln.


Sanierung der Vögenstraße beginnt ab 20. April 2020

17.04.2020

Nach Abschluss der Hochbauarbeiten an der Ecke Am Vögenteich/August-Bebel-Straße, an der von einem privaten Investor ein moderner Gebäudekomplex für Studierende (Studinest) errichtet wurde, ist es nun Zeit, auch die Anliegerstraße Vögenstraße – eine Sackgasse – nebst Gehweg, die sich in einem schlechten baulichen Zustand befinden, an die heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen anzupassen.

Daher wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Vögenstraße und die angrenzenden Bereiche an der August-Bebel-Straße sowie der Straße Am Vögenteich neu gestalten. Außerdem wird die Straßenentwässerung in der Vögenstraße komplett erneuert.

Die Arbeiten beginnen am 20. April 2020 und sollen Mitte Oktober 2020 beendet sein.

Die Oberflächen in der Vögenstraße und der angrenzenden Flächen an der August-Bebel-Straße werden mit benutzerfreundlichem Betonpflaster mit Natursteinvorsatz gestaltet. Zudem erfolgt eine Aufwertung der hauptsächlich vorhandenen Brachflächen mit Baum- und Strauchneupflanzungen – auch alter Obstbaumsorten – sowie teilweiser Einfassung der Grünflächen durch Stützmauern mit vereinzelten Sitzauflagen und Rabattengeländern.

Durch den Einbau einer Automatikpolleranlage an der Einmündung zur Schröderstraße wird die Vögenstraße nur noch für den direkten Anwohnerverkehr befahrbar sein. Ein Parken in der Vögenstraße ist dann nicht mehr möglich, was wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und Aufenthaltsqualität beitragen wird. Zudem lädt auch eine Bank zum Verweilen ein.

Für die Anwohner, hauptsächlich Studierende, sollen in der Vögenstraße insgesamt 22 und an der Straße Am Vögenteich noch einmal 6 Fahrradständer neu installiert werden.

Die Beleuchtung der Vögenstraße wird beidseitig der Fahrbahn komplett erneuert und im Bereich der Grünanlage ergänzt.

Außerdem wird die derzeit vorhandene Rampe zu den Wallanlagen im Auftrag des Amtes für Verkehrsanlagen ebenfalls an zeitgemäße Bedürfnisse angepasst. Mit einer Verbreiterung sowie dem Einbau von Zwischenpodesten und Aufmerksamkeitsfeldern für Mobilitätseingeschränkte und Sehbehinderte ermöglicht sie dann einen barrierefreien Zugang aller in das beliebte Rostocker Naherholungsgebiet.

„Mit den geplanten Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen werden wir einen lärmreduzierten, verkehrsberuhigten und vor allem verkehrssicheren Bereich schaffen, in dem sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Vögenstraße rundum wohlfühlen können“, so Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock).

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Stadtzentrum Rostock“. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 637 TEUR, welche größtenteils aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land in Höhe von 362 TEUR sowie Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in Höhe von 275 TEUR finanziert werden.

Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Während der Baumaßnahmen ist es unvermeidlich, den Bereich der angrenzenden Gehwege und den Weg zu den Wallanlagen zu sperren. Die Sperrung der Vögenstraße erfolgt voraussichtlich erst ab Anfang Juli 2020und erstreckt sich über den Zeitraum bis Mitte Oktober 2020. Hierfür bitten wir vielmals um Verständnis.

Parallel hierzu finden im Frühsommer 2020 im Auftrag der privaten Investoren auch die Arbeiten auf der Freifläche beim Studinest statt. Diese werden durch die Firma alpina AG ausgeführt. Es erfolgt in der Vögenstraße eine einheitliche Gestaltung der Freiflächen in Abstimmung mit dem Bauvorhaben der Stadt.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Vögenstraße


Flächenaufwertung in der Turkuer Straße und Schaffung eines Generationsparks in der Stockholmer Straße in Lütten Klein - Ergebnisse der Jurysitzung vorgestellt

21.01.2020

Auf Initiative des Senators Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, sollen in Lütten Klein der entlang der Turkuer Straße verlaufende Grünraum aufgewertet sowie die Attraktivität des Spielplatzes in der Stockholmer Straße u. a. mit der Umgestaltung und Ergänzung der dort bereits vorhandenen Angebote in einen sogenannten Generationspark gesteigert werden.

Dabei war es Ziel der Stadt, bereits in einer frühzeitigen Planungsphase die zukünftigen Nutzer – möglichst viele Einwohner*innen aus allen Altersgruppen – mit einzubeziehen, um deren Wünsche und Anregungen zu sammeln und möglichst in der weiteren Planung berücksichtigen zu können. Hierbei spielten auch die unterschiedlichen Interessenlagen der Nutzer eine besondere Rolle, die es galt, miteinander in Einklang zu bringen.

Eine besondere Herausforderung bestand auch in der durch die geografische Lage bedingte räumliche Trennung der beiden Vorhaben. Während der Schwerpunkt in der Turkuer Straße mehr auf einer Aufwertung von bereits vorhandenen Grünanlagen mit entsprechender Aufenthaltsqualität für die ältere Bevölkerung lag – und von diesen auch ausdrücklich gewünscht wurde – sollten im Rahmen der Umgestaltung der Grünfläche in der Stockholmer Straße generationsübergreifend Freiräume für jede Altersgruppe geschaffen werden, die den Park zum Treffpunkt, Spielplatz, Ort der Entspannung im Grünen oder auch Sportplatz werden lassen.

In der am 17. Januar 2020 erfolgten Jurysitzung wurde die von den drei beauftragten Büros erstellte Vorplanung noch einmal detailliert vorgestellt und anschließend von der Jury bewertet. Dabei wurde der Wettbewerbsbeitrag des Büros Carola Morgenstern Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin bdla aus Greifswald als Sieger ausgewählt. Aus Sicht der Jury ist es diesem Büro am besten gelungen, die Wünsche und Ideen der zukünftigen Nutzer*innen aufzunehmen und planerisch auf beiden Flächen umzusetzen. Die Vorplanung fügt sich gut in die städtebauliche Struktur der umliegenden Wohnbebauung und angrenzender Areale ein. Sie zeichnet sich durch getrennte Nutzungsbereiche aus.

Der Jury gehörten neben Vertretern der Fachämter der Stadt und der RGS auch das Mitglied des Landtages und Aufsichtsratsvorsitzende der RGS, Herr Rainer Albrecht, Vertreter der Nutzergruppen sowie die Vorsitzende des Ortsbeirates, Frau Gabriele Bolz, und vom SBZ Lütten Klein Frau Annett Berger an.

Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski sieht in der ausgewählten Arbeit eine gute Basis für die weiteren Planungen: „Ich freue mich sehr darüber, wie überzeugend es dem Büro Morgenstern gelungen ist, aus den vielen Ideen einen vielseitigen Entwurf zu formen. Wir werden hier öffentliche Orte mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen, die das Freiflächenangebot in Lütten Klein deutlich verbessern. Insbesondere der Generationspark wird den Stadtraum erlebbarer machen und alle Altersgruppen ansprechen. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Planer, und ganz besonders auch an alle Einwohner*innen, die ihre Vorschläge für diesen neuen Begegnungsort beigesteuert haben.“

Die Ortsbeiratsvorsitzende Lütten Klein, Frau Gabriele Bolz, bekräftigt: „Die Planungen des Büros Morgenstern setzen die Wünsche der Lütten Kleiner*innen in gelungener Weise um, ohne die Charaktere beider Flächen zu verändern. Insbesondere freut mich, dass die Wünsche unserer Senior*innen im Bereich der Turkuer Straße Berücksichtigung fanden.“

Das Büro Morgenstern wird in den nächsten Monaten an seinen Planungen intensiv weiterarbeiten, sodass mit voraussichtlichem Baubeginn noch im Jahr 2020 gerechnet werden kann.

Alle drei Vorplanungen werden vom 3. Februar 2020 bis 28. Februar 2020 im SBZ Lütten Klein (Mehrgenerationenhaus), Danziger Straße 45 d, öffentlich ausgestellt.

Insgesamt stehen für die Umsetzung der beiden Projekte 487.900 € zur Verfügung und werden aus dem Haushalt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock getragen.


Information über die Erneuerung von Geh- und Radwegen im Bereich der Gutenbergstraße

29.11.2019

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erneuert die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH ab dem 2. Dezember 2019 die Gehwegbereiche an den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow Zentrum“ und „Katerweg“ sowie den Verbindungsweg von der Haltestelle „Katerweg“ zur Berringerstraße. Alle Wege werden barrierefrei hergestellt und, zahlreiche Bürgerhinweise aufgreifend, mit einer Beleuchtung ausgestattet. Zusätzlich erhält der Verbindungsweg auch noch einen Bankstandort.

Los geht´s im ersten Abschnitt ab dem 2. Dezember 2019 im Bereich der Haltestelle „Katerweg“. Hier wird der vorhandene Gehweg zur Berringerstraße zurückgebaut und anschließend erneuert. Um die Beeinträchtigungen während der Bauzeit möglichst gering zu halten und den Fußgängern und Radfahrern trotzdem diese wichtige Wegeverbindung zur Verfügung zu stellen, wird daneben ein beleuchteter provisorischer Weg angelegt.

Während des Winters ruhen die Bauarbeiten. Im Frühjahr 2020 wird dann der Straßenabschnitt nördlich der Gleisanlage Haltestelle „Katerweg“ grundhaft ausgebaut. Neue Beleuchtungsanlagen, Bänke sowie eine großzügigen Rasenfläche laden dann zu einem Spaziergang bzw. zum Verweilen ein. Die auch in diesem Bereich unvermeidbare Fällung eines Baumes wird durch eine Neupflanzung kompensiert.

Daran schließt sich in einem zweiten Abschnitt der parallel zu den Straßenbahngleisen bestehende Geh- und Radweg von der Haltestelle „Katerweg“ mit Anbindung an die Freizeitanlage an. Dieser wird ebenfalls grundhaft unter Beibehaltung der vorhandenen Trassenführung erneuert, beleuchtet und die derzeit marode Zaunanlage durch Doppelstabmattenzäune ersetzt.

Der letzte Abschnitt dieses Bauvorhabens umfasst den Bereich der Haltestelle „Dierkow Zentrum“ (G.-A.-Demmler-Straße). Neben dem Neubau der Fahrbahn aus Asphalt und Gehwegen aus Betonpflaster mit Beleuchtung wird künftig dem Parken auf den Gehwegen durch das Setzen von Pollern entgegengewirkt. Zur Schaffung der notwendigen Baufreiheit ist es unumgänglich, die dortige Pappel zu fällen; hierfür erfolgt eine Ersatzpflanzung. Zudem werden Rasenflächen angelegt.

Während der Bauarbeiten, die je nach Witterung bis voraussichtlich Mai 2020 dauern werden, ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein. Da auch Arbeiten im Bereich der Gleisanlagen durchgeführt werden müssen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass ein Überfahren der Straßenbahngleise mit dem Pkw zeitweise nicht möglich sein wird.

Die Erneuerung dieser für das Wohngebiet so wichtigen Fuß- und Radwegeverbindungen einschließlich deren Beleuchtung wird nach Fertigstellung wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer beitragen.

Für die Baumaßnahme betragen die Gesamtkosten rund 480 TEUR. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes MV finanziert, die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma BMR Tiefbau GmbH aus Rostock im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.


Information über die Erneuerung des Geh- und Radweges in der Dierkower Allee

25.10.2019

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH ab dem 28. Oktober 2019 den Geh- und Radweg entlang der Dierkower Allee zwischen Rövershäger Chaussee und der Einmündung zum Kurt-Schumacher-Ring auf einer Länge von ca. 500 m erneuern und damit eine barrierefreie Wegeführung schaffen. Gleichzeitig wird unter Beibehaltung der bisherigen Trassenführung beidseitig der Gehweg im Kurt-Schumacher-Ring bis zur Einmündung Theodor-Heuss-Straße und die Querverbindung von der Dierkower Allee zur Hartmut-Colden-Straße neu hergestellt.

Während der Bauarbeiten, die je nach Witterung bis voraussichtlich 28. Februar 2020 dauern werden, ist mit abschnittsweisen Beeinträchtigungen zu rechnen, da der Fuß- und Radverkehr im Baufeld zeitweise umgeleitet und über Behelfswege geführt werden muss. Diese Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert sein.

Los geht´s im ersten Abschnitt mit der Sperrung des Fuß- und Radweges von der Rövershäger Chaussee bis zur Einmündung Berringerstraße; eine Umleitung erfolgt über den parallel laufenden, kürzlich asphaltierten Fuß- und Radweg auf der anderen Straßenseite.

Die Ertüchtigung dieser für das Wohngebiet wichtigen Fuß- und Radwegeverbindung sowie der angrenzenden Bereiche wird im Endeffekt wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer beitragen.

Für die Baumaßnahme betragen die Gesamtkosten rund 395 TEUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land und Eigenmittel der Hanse- und Universitätsstadt Rostock finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord in im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.


Ergebnisse des Planungswettbewerbes „Neubau Volkstheater Rostock“ vorgestellt

07.10.2019

Mit einem europaweit ausgeschriebenen, nichtoffenen und anonymen Realisierungswettbewerb, dem ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren vorausging, suchte die Hanse- und Universitätsstadt Rostock nach dem kompakten Neubau eines Vier-Sparten-Theaters in der Rostocker Innenstadt. Dieses Bauvorhaben hat nicht nur für die Stadt, sondern auch überregional eine große Bedeutung.

In der am 16. September 2019 stattgefundenen Sitzung des Preisgerichtes, das aus Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung sowie des Volkstheaters bestand, erfolgte eine Bewertung der zehn eingereichten Wettbewerbsbeiträge nach klar definierten Kriterien. Im Ergebnis wurden die Arbeiten und damit Preisträger ausgewählt, denen es nach Ansicht der Jury am besten gelang, „sich städtebaulich in die Umgebung einzufügen und auf die funktionalen Anforderungen des Auslobers eine gelungene Antwort zu finden“.

Die Wettbewerbsergebnisse sollen jetzt auch öffentlich ausgestellt werden: Zunächst vom 7. Oktober bis 11. Oktober 2019 in der Rathaushalle (Ausstellungseröffnung am 7. Oktober um 13:00 Uhr) sowie nachfolgend vom 14. bis 17. Oktober 2019 in den Geschäftsräumen der RGS Am Vögenteich 26 (montags bis donnerstags in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr). Außerdem werden die wesentlichen Inhalte der 10 Arbeiten auf Plakaten zusammenfassend dargestellt und laden alle Theaterbesucher von Ende Oktober bis Mitte November 2019 im Foyer des Volkstheaters zu einem Meinungsaustausch ein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich bereits im Anschluss an die Preisgerichtssitzung einen Überblick über die Wettbewerbsbeiträge und Ergebnisse unter www.rgs-rostock.de\Theaterwettbewerb verschaffen. Diese Informationen stehen auch weiterhin zur Verfügung.

Zum Projekt Volkstheater Rostock


Theaterneubau: Die Wettbewerbs-Preisträger stehen fest

16.09.2019

Theaterneubau: Die Wettbewerbs-Preisträger stehen fest

Jury vergibt drei Platzierungen / Architekturbüro Hascher Jehle Assoziierte bei der Bewertung vorne

„Der Siegerentwurf zeigt einen sehr demokratischen Bau, der von allen Seiten begehbar und erlebbar ist, der sich ideal in das Umfeld einfügt und gleichzeitig die Funktionalität eines Theaters optimal erfüllt. Das Foyer präsentiert sich offen. Durch die direkt nebeneinander angeordnete Raumbühne und das große Haus ergeben sich Synergieeffekte in der Flexibilität der Nutzung.“ Nach einem kreativen, intensiven Arbeits- und teils kontroversen Diskussionsprozess stehen die Preisträger des Wettbewerbes für den Theaterneubau fest: Das Architekturbüro Hascher Jehle Assoziierte GmbH aus Berlin wurde von der Jury mit dem ersten Platz ausgezeichnet, gefolgt von den Entwürfen der Architekturbüros Bez + Kock aus Stuttgart und pfp architekten aus Hamburg, die sich gleichrangig Platz Drei teilen. „Allen drei Preisträgern ist es gelungen, sich städtebaulich in die Umgebung einzufügen und auf die funktionalen Anforderungen des Auslobers eine gelungene Antwort zu finden“, begründet die Jury.
Der Planungswettbewerb wurde im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) europaweit ausgelobt. Die Architekten waren aufgerufen, realisierbare Entwürfe für den Theaterneubau vorzulegen. Aus dem Bewerbungsverfahren gingen zehn Arbeiten hervor, die zum Wettbewerb zugelassen wurden. Die Büros kommen aus Berlin, Hamburg, Stuttgart, Paris und Bregenz. Die Jury, bestehend aus Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung und des Volkstheaters, bewerteten die Arbeiten anhand ihrer gestalterischen und räumlichen Qualität, der Umsetzung der Nutzungsanforderungen, des Verhältnisses der Baukosten zur Brutto-Grundfläche und der städtebaulichen Gesamtidee. Besondere Beachtung fanden zusätzlich die Gestaltung der Erdgeschossfassaden sowie die Wirkung des Objektes als Solitär. „Das Volkstheater ist ein wichtiger kultureller Grundpfeiler und trägt damit zu einer Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt bei. Zu viele Jahre wurde über den Neubau diskutiert – mit dem Wissen, dass das Bestandstheater nicht zukunftsfähig ist. Mit dem Wettbewerb beginnen wir nun endlich zu handeln. Wir sollten in Rostock ein Theater haben, auf das wir alle stolz sein können. Ein Theater, das feine und experimentelle Kunst zulässt und gleichzeitig Kunst für ein breites Publikum fördert. Wir haben einen offenen, freundlichen, designorientierten Entwurf ausgewählt, der einerseits die städtebaulichen Strukturen respektiert und anderseits mit seinem Panoramadeck allen Rostockern und deren Gästen einen beeindruckenden Blick über unseren Stadthafen ermöglicht“, verdeutlicht Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen, der als Jurymitglied über die Entwürfe mitbestimmen durfte.
Auch Theaterintendant Ralph Reichel gehörte zum Preisgericht: „Rostock hat die einmalige Chance ein neues Theater zu bekommen. Bei der Konzeption der Aufgabenstellung wurden daher konkrete Angaben zu Flächen, Bedarfen und Kosten festgelegt. Nur wenn diese eingehalten werden, kann das Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden. Diese Vorhaben werden von den prämierten Entwürfen erfüllt. Deswegen kann jetzt aus dem Traum Realität werden“, sagt er. Die Umsetzung des Bauprojektes wird in der Hand vom „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ liegen. Der Wettbewerb wurde europaweit veröffentlicht. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat zugesagt, das Projekt Theaterneubau mit bis zu 51 Millionen Euro zu unterstützen. „Der Neubau ist dringend erforderlich. Die aktuelle Spielstätte weist erhebliche Mängel hinsichtlich der technischen Anlagen auf, die im schlimmsten Fall zu einer Beeinträchtigung des Spielbetriebes führen können“, verdeutlicht RGS- und KOE-Chefin Sigrid Hecht. Als Bauherrin wird sie den Bauvorhaben von der Planung bis zur Fertigstellung begleiten: „Als nächstes werden wir unter Berücksichtigung der Juryentscheidung und der Wirtschaftlichkeit der Entwürfe mit den drei Preisträgern in die Verhandlungen gehen.“
Die Wettbewerbsbeiträge werden vom 07. bis 11. Oktober in der Rathaushalle, Neuer Markt 1, präsentiert. Im Anschluss können die Unterlagen vom 14. bis 23. Oktober in den Geschäftsräumen der RGS, Am Vögenteich 26, montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr eingesehen werden.
Weitere Informationen zum Theaterwettbewerb, zu den teilnehmenden Architekturbüros und den Entwürfen: www.rgs-rostock.de/theaterwettbewerb.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Theaterwettbewerbs:
1. Platz: Entwurf 7004 von Hascher Jehle Assoziierte GmbH aus Berlin
2 x 3. Platz: Entwurf 7003 von Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH aus Stuttgart und Entwurf 7010 pfp architekten bda aus Hamburg
Es wurde kein 2. Platz vergeben. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.
Aufteilung der Preisgelder:
1. Platz: 80 Tsd. EUR
Die beiden Drittplatzierten erhalten jeweils 60 Tsd. Euro.

Zum Projekt Volkstheater Rostock


Bürgerprojekte 2019 – die Schmarler haben gewählt!

04.07.2019

Für Bürgerprojekte vergibt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und städtischen Eigenmitteln jährlich je 50.000 Euro in die drei Programmgebiete Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Diese Mittel können für Verschönerungen und kleinere bauliche Maßnahmen entsprechend eingereichter Einwohnerwünsche im Stadtteil eingesetzt werden.

2019 standen im Stadtteil Schmarl vier Vorschläge zur Wahl, über die in den vergangenen Wochen mittels Stimmzettelverfahren abgestimmt werden konnte. Die Schmarlerinnen und Schmarler haben die Chance ergriffen: 469 gültige Stimmen wurden gezählt. Wie auch in den vergangenen Jahren war das Interesse an den Bürgerprojekten erfreulicherweise sehr groß.

Die Auszählung durch eine Jury am 1. Juli 2019 ergab: 311 Einwohnerinnen und Einwohner stimmten für die „Schulwegsicherung am Kreuzungsbereich Kolumbusring“, der Vorschlag einer Elterninitiative. Da dieser Wunsch in der Rangfolge stimmenmäßig den 1. Platz bedeutet, wird er entsprechend umgesetzt.

Der Kreuzungsbereich Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße ist sowohl für Kinder als auch für ältere Menschen schwer überschaubar. Insofern stieß der Vorschlag bei den Schmarlerinnen und Schmarler auf eine breite Resonanz und fand die Zustimmung vieler Altersgruppen.

Das gewählte Bürgerprojekt 2019 dient insbesondere zur Erhöhung der Sicherheit für Kinder auf ihrem Schulweg. Der Einbau einer Aufpflasterung im o. g. Kreuzungsbereich soll für eine weitere Verkehrsberuhigung und Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit sorgen. Ebenso kann die Kennzeichnung des Schulweges durch eine optimalere Beschilderung verbessert werden. Sehr gewünscht und wichtig ist eine Ausleuchtung des Fußweges im Bereich Kolumbusring 57a neben dem Gebäude der „Alten Schiene“.

Auch für die anderen drei Vorschläge gab es eine Vielzahl von Stimmen: Platz 2 belegte mit 84 Stimmen der „Einbau einer flexiblen Zwischenwand im Saal des SBZ Haus 12“. Eine Teilung des großen Veranstaltungsraumes durch eine verschiebbare Trennwand in zwei Bereiche hätte zeitlich parallele Nutzungen ermöglicht, vorteilhaft insbesondere für kleinere Gruppen.

Es folgte die „Wegeverbesserung am Schmarler Bach“ mit 58 Stimmen. Der Rad- und Fußweg entlang des Schmarler Baches vom S-Bahnhof Evershagen bis zum Schmarler Zentrum wird stark frequentiert. Hier standen abschnittsweise Verbesserungen der Wegeoberfläche sowie Ausbesserungen von Gehölzflächen zur Abstimmung.

Für die „Umgestaltung des Wendehammers“ im Bereich Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring mit einer Instandsetzung der Randbefestigung und Neugestaltung der Grünfläche, votierten 16 Einwohnerinnen und Einwohner.

Auf der Sitzung des Ortsbeirats Schmarl am 2. Juli 2019 erläuterte die Quartiermanagerin, Frau Schneider von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH, den Besuchern noch einmal die zur Abstimmung gestellten Vorhaben und gab das Ergebnis der Auszählung bekannt.

Inwieweit die Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner, die nicht so viele Stimmen auf sich vereinigen konnten, mit Mitteln aus dem Haushalt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock vielleicht doch umgesetzt werden können, soll in der nächsten Zeit innerhalb der Fachämter geprüft werden.


Bürgerprojekte Schmarl 2019

06.06.2019

Für Bürgerprojekte vergibt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und städtischen Eigenmitteln jährlich je 50.000 Euro in die drei Programmgebiete Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Diese Mittel können für Verschönerungen und kleine Baumaßnahmen des Wohnumfeldes entsprechend eingereichter Einwohnerwünsche im Stadtteil eingesetzt werden.

So können auch in diesem Jahr die Bürgerinnen und Bürger aus dem Rostocker Stadtteil Schmarl wieder die Möglichkeit nutzen und mittels Stimmzettelverfahren unter den vier eingereichten Vorschlägen ihr Wunsch-Projekt auswählen:

1. Schulwegsicherung Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße
Einbau einer Aufpflasterung im Kreuzungsbereich Kolumbusring/Vitus-Bering-Straße, Errichtung einer Leuchte am Fußweg neben „Alter Schiene“.
2. Zwischenwand im Saal SBZ „Haus 12“
Einbau einer flexiblen Trennwand im großen Saal, um zeitgleich mehrere Nutzungen zu ermöglichen.
3. Weg am Schmarler Bach
Abschnittsweise Verbesserungen am Rad- und Fußweg sowie Ausbesserung von Gehölzflächen und Aufstellen von Bänken.
4. Wendehammer im Bereich Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring
Instandsetzung der Randbefestigung und Neugestaltung der Grünfläche,

Der Vorschlag, der die meisten Stimmen erhält, soll mithilfe der 50.000 € umgesetzt werden.

Zur Veranschaulichung der Vorschläge dienen bebilderte Tafeln, die ab sofort im Stadtteil- und Begegnungszentrum „Haus 12“, Am Schmarler Bach 1 und im Stadtteilbüro, Roald-Amundsen-Straße 24 aufgestellt werden. Außerdem liegen an beiden Standorten auch die Stimmzettel aus, die bis zum 28. Juni 2019 ausgefüllt und in die bereitstehenden Zettelboxen geworfen werden können.

Das Ergebnis der Abstimmung wird in der Ortsbeiratssitzung am 2. Juli 2019 im SBZ „Haus 12“ bzw. durch Aushänge und über die Presse mitgeteilt.

Weitere Auskünfte gibt die Stadtteilmanagerin Monika Schneider gern persönlich und steht per E-Mail: m.schneider@rgs-rostock.de oder telefonisch unter Telefon 1219080 zur Verfügung.


Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht

14.05.2019

Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht
Tag der Städtebauförderung 2019: Sportplatz in der W.-Butzek-Straße eingeweiht

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat sich in diesem Jahr mit einem Fußballturnier am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligt. Austragungsort: der Sportkomplex in der Walter-Butzek-Straße in Dierkow. Hier ist in den vergangenen Monaten ein wettkampftaugliches Fußballgroßspielfeld entstanden – das einzige im Rostocker Nordosten. „In den vergangenen Jahren konnten wir im Erwachsenenbereich keine Heimspiele durchführen, da hierfür die Bedingungen fehlten. Für uns als Verein war das eine organisatorische und auch kostenintensive Herausforderung, da wir immer zu Auswärtsspielen fahren mussten“, sagt Steve Kölzow, Vereinsvorsitzender des FSV Nordost Rostock. „Insofern freuen wir uns, dass für uns nun ein neues Kapitel beginnt und wir unser Vereinsleben endlich wieder leben können“, ergänzt er. Aktuell hat der FSV Nordost 630 Mitglieder und Mitgliederinnen – von der G-Jugend bis zur Ü35-Truppe. 90 Prozent kommen aus dem Rostocker Nordosten. „Ab Herbst sind wir wunschlos glücklich. Dann bekommen wir den Schlüssel für die zweite Sporthalle in der Walter-Butzek-Straße überreicht“, so Kölzow. Seit März 2018 saniert der „Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock“ (KOE) die Sporthallen in der Walter-Butzek-Straße, wobei die zweite Halle um einen Sozialanbau erweitert wird. Dieser wird künftig die Heimstätte des FSV Nordost. In das gesamte Bauvorhaben werden rund sieben Millionen Euro investiert, 2,4 Millionen stammen dabei aus Städtebaufördermitteln. Auch der neue Sportplatz konnte dank der Unterstützung aus dem Bund, dem Land und der Kommune umgesetzt werden. 500.000 der insgesamt 1,4 Millionen aufgewendeten Euro sind Fördermittel. „Es ist schön zu sehen, dass sich in den Stadtteilen etwas bewegt“, sagt Martin Lau, Vorsitzender des Ortsbeirates Dierkow-Neu. „In den vergangenen zehn Jahren konnte in Dierkow neben der Sportanlage in der Walter-Butzek-Straße auch das Stadtteil- und Begegnungszentrum realisiert und Projekte wie die Erweiterung des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums angeschoben werden“, erklärt er.

In Bewegung waren am Tag der Städtebauförderung jedoch vor allem die Kinder. Die G-Jugend vom FSV Rühn, des Güstrower SC, des SV Warnemünde, vom Laager SV, des Rostocker FC sowie des FSV Nordost zeigten sich von ihrer sportlichsten Seite. Den ersten Treffer erzielte die Heimmannschaft – und der Erfolg setzte sich fort: der FSV Nordost konnte das Turnier am Ende sogar für sich entscheiden. „Damit durften unsere Kleinsten durften den neuen Sportplatz einweihen“, fasst Steve Kölzow zusammen. Die Siegerehrung übernahm Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD).

Der Tag der Städtebauförderung wurde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), dem KOE sowie den Quartiersmanagern der Stadtteile Dierkow, Toitenwinkel, Schmarl und Groß Klein organisiert. Neben dem Bundestagsabgeordneten Peter Stein (CDU) nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Ralf Mucha (SPD), Rainer Albrecht (SPD) und Jochen Schulte (SPD) an der Veranstaltung teil. Auch Steffen Bockhahn, Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport (Die Linke) sowie Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, Rostocks Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung (SPD), erfreuten sich an den Nachwuchskickern. Letzterer machte schließlich ein besonderes Versprechen: er will die Profis vom FC Hansa Rostock für ein offenes Training auf den neuen Sportplatz holen.


Sanierung der Ferdinandstraße beginnt ab 29. April 2019

24.04.2019

Die Ferdinandstraße, gelegen in einer gründerzeitlich geprägten Bebauung, die zum geschlossenen Vorstadtbereich vor dem Steintor gehört und deren östliche Begrenzung die ehemaligen umfangreichen Gleisanlagen des Güterbahnhofes waren, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und entspricht nicht mehr den heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen.

Daher wird die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Ferdinandstraße auf ihrer gesamten Länge von 200 Metern umfassend neu gestalten.

Die Arbeiten beginnen am 29. April 2019 und sollen Anfang Dezember 2019 beendet sein.

Mit der Sanierung der Ferdinandstraße erfolgt eine verkehrliche Neuordnung der Verkehrsanlage als Einbahnstraße mit einseitigem Längsparken. Der untere Straßenraum der Ferdinandstraße wird zu einem attraktiven verkehrsberuhigten Stadtplatz mit einem mittig angeordneten Baum umgestaltet und damit erheblich aufgewertet. Aufpflasterungen und Materialwechsel beruhigen den Verkehr auch im Interesse einer höheren Verkehrssicherheit für den in der angrenzenden Bahnhofstraße gelegenen Kindergarten. Insgesamt wird sich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessern. Die Fahrbahn erhält einen lärmmindernden Asphaltbelag und die mit rotbuntem Klinker neu zu gestaltenden barrierefreien Gehwege passen die Ferdinandstraße auch optisch zukünftig gut in die Steintorvorstadt ein.

„Mit den geplanten Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen werden wir einen lärmreduzierten, verkehrsberuhigten und vor allem verkehrssicheren Bereich schaffen, in dem sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Ferdinandstraße rundum wohlfühlen können“, so Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung).

Der Umgestaltung des Straßenraumes geht eine umfangreiche Erneuerung der unterirdischen Wasser- und Abwasserleitungen durch die Nordwasser GmbH voraus. So werden in der Ferdinandstraße der Mischwassersammler und die Trinkwasserleitungen teilweise sowie im Bereich der Bahnhofstraße bis zur Straße Am Güterbahnhof komplett erneuert. Dadurch müssen andere Medien ebenfalls umverlegt werden

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Erweiterungsgebiet Ehemaliger Güterbahnhof“ und wird treuhänderisch im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH betreut. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2,1 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Kosten: Gesamtausgaben 2.191 TEUR
davon Finanzhilfen von Bund und Land (Städtebaufördermittel) 675 TEUR
Beteiligung der Stadt Rostock 800 TEUR
Dritte (Versorger) 716 TEUR

Zum Projekt Umgestaltung Ferdinandstraße


Gehwegerneuerung im Groß Kleiner Seelotsenring Nr. 4 bis 8 wurde abgeschlossen

16.04.2019

Mit der jetzt abgeschlossenen Fertigstellung eines Gehweges im Seelotsenring Nr. 4 bis 8 – der letzten Maßnahme im Stadtteil – ist der Förderzeitraum der Städtebauförderung in Groß Klein aufgrund des erreichten Entwicklungsstandes ausgelaufen.

Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wurde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) als deren Beauftragte ein seinerzeit im Rahmen der Bürgerprojekte geäußerter Einwohner-Wunsch umgesetzt – die Erneuerung des sich in einem schlechten baulichen Zustand befindlichen Gehweges im Bereich der Häuser Seelotsenring Nr. 4 bis 8.

Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, der für die Städtebauförderung zuständige Senator der Stadt, erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass uns die letzten in Groß Klein zur Verfügung stehenden Fördermittel die Möglichkeit gegeben haben, noch ein weiteres Bürgerprojekt zu realisieren. Dieser neu hergerichtete Gehweg ist für zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner, darunter viele Kinder und Senioren, eine Erleichterung auf ihren täglichen Wegen durch den Stadtteil. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie durch Beteiligung der Menschen auch im Kleinen Verbesserungen in unserer Stadt angestoßen werden können.“.

Der Gehweg im Bereich des Seelotsenringes Nr. 4 bis 8 wurde grundhaft erneuert und in Pflasterbauweise neu verlegt. Durch eine Reduzierung der Gehwegbreite im Bereich der bereits vorhandenen Bäume haben diese mehr Raum für ihr Wurzelwachstum erhalten. Der Einmündungsbereich Signalgastweg/Seelotsenring wurde neu gestaltet und erhielt eine Aufpflasterung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Ergänzt werden die Arbeiten im Seelotsenring durch einem Teilrückbau des angrenzenden Verbindungsweges zur Hermann-Flach-Straße.

Auch wenn es aufgrund von Lieferengpässen beim Leuchten-Hersteller mit der Installation der neuen, kostensparenden LED-Beleuchtung erst im April geklappt hat, so war die Nutzung der Verkehrsflächen bereits seit Ende Dezember 2018 für alle Verkehrsteilnehmer möglich. Für die notwendige Sicherheit und räumliche Orientierung auf dem fertig gestellten barrierefreien Gehweg sorgte bis dahin eine provisorische Beleuchtung.

Die Kosten dieser Baumaßnahme betrragen insgesamt ca. 220 TEUR. Davon werden 111 TEUR aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; 109 TEUR stammen aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.


Groß Klein erfolgreich aus Städtebauförderung entlassen

16.04.2019

Groß Klein, als letztes der fünf Neubaugebiete des Rostocker Nordwestens zwischen 1979 und 1983 entstanden, hatte im Gegensatz zu den benachbarten Vierteln weder öffentliche Einrichtungen wie Bibliothek oder Kino, noch so etwas wie eine Flaniermeile. Die soziokulturelle Infrastruktur für damals nahezu 22.000 Menschen war sehr spärlich. Zudem gab es in den zuletzt entstandenen Straßenzügen keine Bürgersteige, Passanten und Pkw teilten sich die ehemaligen Baustraßen. Die zwischen den Wohnschlangen vorhandenen freien Flächen waren je nach Witterung entweder staubtrocken oder morastig. In der Folge verließen allein zwischen 1990 und 2005 nahezu 10.000 Einwohner den Stadtteil, sodass hier dringender Handlungsbedarf geboten war. Insofern wurde Groß Klein 1997 in das Bund-Länder-Programm „Förderung der Städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete“ und als erster Rostocker Stadtteil 1999 in das Programm „Die Soziale Stadt“ aufgenommen und profitierte fortan sichtbar von den Förderprogrammen.

In Laufe der vergangenen Jahre konnten mithilfe dieser Städtebaufördermittel neben der Verbesserung der Infrastruktur, der Sanierung und Schaffung von soziokulturellen Einrichtungen auch umfangreiche Gebäudesanierungen bei Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen, wie z. B. Sporthallen und Schulen realisiert werden. Insgesamt standen hierfür Städtebaufördermittel in Höhe von 18 Mio. EUR zur Verfügung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beteiligte sich mit einem Eigenanteil von 6 Mio. EUR.

Die Bürger in die Entwicklung und Gestaltung ihres Stadtteils Groß Klein aktiv einzubeziehen, ist ein wesentliches Anliegen des oben erwähnten Programms „Die Soziale Stadt“. Die Aufgaben des im Rahmen dieses Programmes wirkenden Quartiermanagers sind dabei vielfältig. Sie sind die lokale Drehscheibe und Ansprechpartner der Bürger*innen, halten Kontakt zu allen relevanten Institutionen und Trägern, geben Impulse für Bürgerengagement und koordinieren und bündeln projektbezogene Aktivitäten.

Sigrid Hecht, Geschäftsführerin der RGS, ist überzeugt, „dass auch nach dem Ende des Förderzeitraumes im Interesse einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung ein Bruch des angeschobenen positiven Prozesses verhindert werden kann. Die Fortführung der Strukturen und Netzwerke, die durch das Programm „Die Soziale Stadt“ mithilfe des Quartiermanagers entstanden sind, wird auch nach dem Ende des Förderzeitraumes gewährleistet sein“. Anfang des Jahres 2019 hat die Hanse- und Universitätsstadt Rostock eine Stadtteilmanagerin installiert, die die Aufgaben des bisherigen Quartiermanagers wahrnehmen wird.

Uwe Michaelis, Vorsitzender des Ortsbeirates Groß Klein ergänzt: „Die Gehwegsanierung im Bereich des Seelotsenrings Nr. 4 bis 8 ist ein würdiger Abschluss der Städtebauförderung in Groß Klein.“ Er schätzt ein, „dass sich Groß Klein insgesamt zu einem lebens- und liebenswerten Stadtteil entwickelt hat. Wir als Ortsbeirat haben, gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern, die Gestaltung der einzelnen Quartiere mit begleitet. Ebenso wichtig war die Aufnahme von Groß Klein in das Programm „ Die soziale Stadt“. Auch nach dem Auslaufen dieses Programms, ist es wichtig, das Erreichte zu verstetigen. Und dass es in Groß Klein weiterhin ein Stadtteilmanagement gibt, ist ein großer Erfolg für den Ortsbeirat und für die Einwohner und Einwohnerinnen des Stadtteiles."


25 Jahre Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH

08.03.2019

Ein Vierteljahrhundert ist für die Entwicklung einer Stadt eine verhältnismäßig kurze Zeitspanne. Allerdings hat sich in keiner anderen Epoche Rostock so rasant entwickelt wie in den vergangenen 25 Jahren. Nur selten hat Stadtentwicklung mit solcher Intensität stattgefunden wie in der Zeit nach der Wende. Alles, was unter gewöhnlichen Umständen Jahrzehnte benötigen würde, ist hier innerhalb dieser kurzen Zeit gelungen. Entscheidend hierfür war die umfangreiche Bereitstellung von Städtebaufördermitteln durch Bund, Land und Gemeinde.

Städtebauförderung ist Wirtschaftsförderung. Jeder Euro, der von Bund, Land und Stadt in die Städtebauförderung investiert wurde, haben einen Anstoßeffekt für private Investitionen bewirkt, sodass ein Bauvolumen in sieben- bis achtfacher Höhe ausgelöst werden konnte. Dieser wiederum sicherte und sichert viele Arbeitsplätze in unterschiedlichen Branchen.

Anfang der neunziger Jahre gab es überall – nicht nur in Rostock – einen großen städtebaulichen Nachholbedarf, dem ein jahrzehntelanger Stillstand, besonders in den Stadtzentren vorausgegangen war. Neben der behutsamen Sanierung und auch Neuentwicklung von Quartieren sowie der Modernisierung von privaten und öffentlichen Gebäuden insbesondere im per Bürgerschaftsbeschluss 1993 förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Stadtzentrum Rostock“ musste die gesamte Infrastruktur zunächst planerisch neu geordnet und nachfolgend entsprechend gestaltet wurden. Zur Vorbereitung und Durchführung dieser äußerst komplexen Vorhaben wurde durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock – zunächst mit Unterstützung aus der Partnerstadt Bremen – die RGS am 01.01.1994 gegründet und mit der treuhänderischen Durchführung der Maßnahmen betraut.

Ein Vierteljahrhundert RGS ist Anlass, Bilanz zu ziehen und allen genannten und ungenannten Weggefährten aus den unterschiedlichsten Fachämtern der Stadt, Akteuren aus Politik und Wirtschaft, den örtlichen Versorgungsunternehmen sowie allen Unternehmen der Wohnungswirtschaft für die Begleitung auf diesem langen Weg Dank und Anerkennung auszudrücken. Dieser Dank wurde den an der Festveranstaltung am 7. März 2019 zahlreich erschienenen Gästen, unter anderem dem Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes M-V, Christian Pegel, dem Finanzminister M-V, Mathias Brodkorb, dem Oberbürgermeister Roland Methling, Vertretern des Bundes- und Landtags M-V sowie weiteren langjährigen Wegbegleitern der RGS vom Aufsichtsratsvorsitzenden der RGS, Rainer Albrecht, ausdrücklich entgegengebracht.

Einen kleinen Einblick in die facettenreiche Entwicklung des Rostocker Stadtzentrums und den seinerzeit fünf Fördergebieten Evershagen, Schmarl, Groß Klein, Dierkow und Toitenwinkel, die eng mit der RGS verbunden ist, vermittelt eine Broschüre, die bei der RGS Am Vögenteich 26 abgeholt oder angefordert werden kann.


Geh- und Radweg Gutenbergstraße – Zustimmungsbescheid des Ministeriums eingetroffen

07.02.2019

Für die von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock geplante Maßnahme „Geh- und Radweg Gutenbergstraße“ ist jetzt die entsprechende Zustimmung für den Einsatz von Städtebaufördermitteln vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V eingetroffen.

Dazu Dr. Chris Müller, Senator für Finanzen, Verwaltung und Ordnung: „Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung dieses Vorhaben als zuwendungsfähig anerkannt hat. Mit dem Projekt werden wir eine wichtige fußläufige Verbindung im Stadtteil deutlich aufwerten und auch das Sicherheitsgefühl im betreffenden Bereich verbessern. Durch die nun zur Verfügung stehenden Städtebaufördermittel können wir jetzt die konkrete Umsetzung der Maßnahme in die Wege leiten.“

Das Projekt sieht vor, die Wegebeziehungen zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow-Zentrum“ und „Katerweg“ und weiterführend zur Berringerstraße zu erneuern. Außerdem werden, Hinweise der Bürgerinnen und Bürger aufgreifend, die derzeit vorhandenen Beleuchtungsanlagen modernisiert sowie zusätzliche Leuchten installiert.

Ausgehend von den Straßenbahngleisen der Haltestelle „Dierkow-Zentrum“ und weiterführend entlang der Parkflächen an der Kita vorbei und über die Spielanlage bis zum neuen Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) soll der bestehende Gehweg beleuchtet werden. Der parallel zu den Straßenbahngleisen bestehende Geh-/Radweg von der Haltestelle „Katerweg“ mit Anbindung an die Spielanlage wird ebenfalls erneuert und beleuchtet. Außerdem wird der Gehweg von der Haltestelle „Katerweg“ in Richtung Berringerstraße modernisiert und mit einer Beleuchtung ausgestattet. So können die Anwohner dann zukünftig von den Haltestellen sicher zum SBZ und in den Stadtteil gelangen.

Die Kosten dieser Maßnahme betragen ca. 450.000 €. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert; die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hansestadt Rostock.

Mit der Umsetzung der Maßnahme soll im Frühsommer 2019 begonnen werden.


Jury ermittelt besten Entwurf für Planung des Bürgerparks in Toitenwinkel

11.12.2018

Jury ermittelt besten Entwurf für Planung des Bürgerparks in Toitenwinkel
Jury ermittelt besten Entwurf für Planung des Bürgerparks in Toitenwinkel

Auf Initiative des Senators für Finanzen, Verwaltung und Ordnung, Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, soll die Freifläche zwischen dem Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel (SBZ) und dem Jugendclub „Alte Schmiede“ (JC) neu gestaltet werden.

Dabei war es Ziel der Stadt, bereits in einer frühzeitigen Planungsphase die zukünftigen Nutzer, möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Altersgruppen, mit einzubeziehen. Insofern wurde in den letzten Monaten ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren durchgeführt. In diversen Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Nutzergruppen konnten diese Wünsche und Vorstellungen zur Gestaltung des Parks äußern. Auf Grundlage dieser Anregungen wurden drei Planungsbüros mit der Erarbeitung einer Vorplanung beauftragt. Im Rahmen zweier Workshops im Oktober 2018 konnten die künftigen Nutzer ihre Vorschläge den Planungsbüros erläutern und gemeinsam diskutieren.

Die Ergebnisse dieser umfangreichen Bürgerbeteiligung liegen nun in Form von drei Vorplanungen vor. Im Rahmen der am 7. Dezember 2018 stattgefundenen Jurysitzung, in der alle Büros ihre Wettbewerbsbeiträge noch einmal detailliert vorstellten, wurde die Vorplanung des Büros Hannes Hamann Landschaftsarchitekten aus Rostock als Sieger ausgewählt. Aus Sicht der Jury ist es diesem Büro am besten gelungen, nahezu alle Wünsche und Ideen der zukünftigen Nutzer aufzunehmen und planerisch umzusetzen. Die Vorplanung fügt sich gut in die städtebauliche Struktur der umliegenden Wohnbebauung und angrenzender Areale ein. Sie zeichnet sich durch getrennte Nutzungsbereiche aus. Neben einer großen Wiesenfläche, die genügend Platz zum Spielen, Toben aber auch Entspannen bietet, schließen sich umliegend Aktiv- und Ruhebereiche an. Das Zentrum bildet ein multifunktionaler Platz für unterschiedliche Veranstaltungen und Aktivitäten, wie z. B. Tanz oder Skaten bis hin zum Freilichtkino. Die Vorplanung überzeugte das Auswahlgremium so sehr, dass das Votum einstimmig ausfiel.

Der Jury unter Vorsitz des Senators gehörten neben Vertretern der Fachämter der Stadt und der RGS, bei letzterer u. a. der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Rainer Albrecht, auch je zwei Vertreter der Nutzergruppen sowie der Toitenwinkler Quartiermanager, Herr Jens Anders, und die Leiterin des dortigen SBZ, Frau Cindy Kirschnick an.

Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski sieht in der ausgewählten Arbeit eine gute Basis für die weiteren Planungen: „Ich freue mich sehr darüber, wie überzeugend es dem Büro Hannes Hamann gelungen ist, aus den vielen Ideen einen vielseitigen Entwurf zu formen. Wir werden hier einen öffentlichen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen, der das Freiflächenangebot in Toitenwinkel deutlich verbessert. Der Jugend- und Bürgerpark wird den Stadtraum erlebbarer machen und alle Altersgruppen ansprechen. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Planer, und ganz besonders auch an alle Einwohnerinnen und Einwohner, die ihre Vorschläge für diesen neuen Begegnungsort beigesteuert haben.“

Das Büro Hannes Hamann wird in den nächsten Wochen bis Ende März 2019 an seinen Planungen intensiv weiterarbeiten, sodass im Juli 2019 die Leistungen mit voraussichtlichem Baubeginn September 2019 ausgeschrieben werden können.

Alle drei Vorplanungen werden vom 13. Dezember 2018 bis 31. Januar 2019 im SBZ Toitenwinkel, Olof-Palme-Straße 26, öffentlich ausgestellt.

Insgesamt stehen für das Projekt 715.000 € zur Verfügung. Gefördert werden soll der „Bürgerpark Toitenwinkel“ mit 396.667 € Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“, der verbleibende Betrag wird aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock getragen.


Informationen zum Sanierungserweiterungsgebiet „Ehemaliger Güterbahnhof“

08.11.2018

In der kommenden Woche finden die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtgebietes südlich der historischen Rostocker Altstadt (zwischen Mühlendamm und der Richard-Wagner-Straße) einen neuen Altstadtplan mit Informationen zur künftigen Entwicklung des Erweiterungsgebietes „Ehemaliger Güterbahnhof“ in ihrem Briefkasten.

Das Faltblatt gibt einen Überblick über die in den nächsten Jahren in diesem Bereich geplanten Vorhaben, die die Hanse- und Universitätsstadt Rostock gemeinsam mit den Grundstücks- und Hauseigentümern, aber auch Mietern vor Ort umsetzen möchte. Diese Planung ist das Ergebnis einer frühzeitig und intensiv stattgefundenen Einbindung der Eigentümer, Bewohner und Nutzer in dem Gebiet, die in Form zahlreicher Einwohnerversammlungen und Workshops zusammen diskutiert und nachfolgend entwickelt wurde.

Interessierte, welche den Altstadtplan Nr. 20 vielleicht nicht in ihrem Briefkasten gefunden haben, können sich diesen gern auf der Internetseite der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), dem städtischen Sanierungs- und Entwicklungsträger, www.rgs-rostock.de\Sanierungsgebiet herunterladen oder diesen am Sitz der RGS Am Vögenteich 26 abholen. Die Altstadtpläne werden auch im Finanzverwaltungsamt, St.-Georg-Straße 109 und im Ortsamt Mitte, Neuer Markt 1 a, ausliegen.


Die Heubastion – vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart

24.10.2018

Einheimischen Spaziergängern, aber auch Gästen der Stadt wird ab sofort vor Ort Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte der Heubastion vermittelt. Dieser Teilbereich der historischen Rostocker Befestigungsanlagen wurde in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Städtebauförderung erneuert und neu gestaltet.

Den Abschluss dieser Baumaßnahme bildet nun die heutige Enthüllung einer Informationsstele durch Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski.

Diese Stele wurde direkt auf der neu gestalteten Grünfläche der Heubastion, am oberen Wallweg aufgestellt und soll später durch weitere Informationsorte im Bereich der historischen Wallanlagen zwischen dem Kröpeliner Tor im Westen und dem Steintor im Osten ergänzt werden. Sie ist im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch den Diplom-Designer Geert Maciejewski entworfen und hergestellt worden, der auch schon mehrere andere Informationstafeln zur spannenden Stadtgeschichte Rostocks um Nikolai- und Petrikirche gestaltet hat.

Auf der Tafel wird in Wort und Bild in deutscher und englischer Sprache kurz die Entwicklung des geschichtsträchtigen Ortes von seiner Entstehung im frühen 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart dargestellt und erläutert.

Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) zeigt sich erfreut über den würdigen Schlusspunkt der Bauarbeiten: „Durch die Sanierung der Heubastion sind wir unserem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen, die Wallanlagen als grüne Oase in der City zurück in das Bewusstsein der Rostockerinnen und Rostocker zu holen. Mit seiner Entwicklung vom Festungsbollwerk zum Gartendenkmal hat dieser Bereich über die Jahrhunderte eine bemerkenswerte Wandlung vollzogen. Ich freue mich, dass wir mit der heute enthüllten Informationsstele diese Geschichte für zukünftige Besucherinnen und Besucher der Wallanlagen transparent und greifbar machen.“

Zum Projekt Freiflächengestaltung Heubastion


Sanierung der Neuen Bleicherstraße beginnt ab 15. Oktober 2018

09.10.2018

Mit der vor einiger Zeit weitestgehend abgeschlossenen Umgestaltung des südlichen Bereiches des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofes zu einem neuen Wohngebiet sollen die Bleicherstraße und auch die Neue Bleicherstraße an das neue Gebiet angeschlossen werden. Nachdem die Sanierung der Bleicherstraße beendet und am 8. Oktober 2018 mit der Öffnung in Richtung Mühlendamm für den Verkehr freigegeben wurde, steht nun die Sanierung der Neuen Bleicherstraße an.

Die Arbeiten beginnen am 15. Oktober 2018 und sollen ein Jahr später, also Ende Oktober 2019, beendet sein. Vor den eigentlichen Straßenbauarbeiten werden zunächst die Versorgungsunternehmen die Gelegenheit nutzen und mit Leitungserneuerungen starten: Die Nordwasser GmbH wird in dieser Zeit einen Regenwasserkanal inklusive Überlaufbauwerk und einen Mischwasserkanal errichten, die Stadtwerke Rostock verlegen Fernwärmeleitungen neu.

Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, beginnen dann die Arbeiten im oberen Bereich: Die Fahrbahn erhält einen den Fahrlärm mindernden Asphaltbelag; die barrierefreien Gehwege werden mit hochwertigem Betonstein sowie Seiten- und Sicherheitsstreifen aus Granitpflaster neu gestaltet. Die Gehwege werden auch etwas breiter und im Vorausblick auf eine angedachte Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Bleichergraben angelegt. Parkplätze sollen in einem in Pflasterbauweise errichteten Wendehammer am Ende der Straße eingeordnet werden. Parken bleibt aber abschnittsweise auch in der Straße möglich, um die Parksituation nicht zu verschärfen. Für optimale Lichtverhältnisse werden neue Straßenleuchten sorgen.

Um den Charakter einer Vorstadtstraße zu erhalten, wird der Querschnitt der Straße nur so breit gewählt, dass die nördlich liegenden Vorgärten weitestgehend erhalten werden können. Diese Vorgärten werden im Zuge der Umgestaltung ebenfalls erneuert.

Je nach Baufortschritt wird es abschnittsweise zu Behinderungen im Bereich der Verkehrs- und Gehwege kommen aber alle am Bau Beteiligten werden bemüht sein, diese Beeinträchtigungen für die betroffenen Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Erweiterungsgebiet Ehemaliger Güterbahnhof“ und wird treuhänderisch im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH betreut. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 1,9 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Kosten: Gesamtausgaben 1.963 TEUR
davon Finanzhilfen von Bund und Land
(Städtebaufördermittel) 468 TEUR
Eigenanteil der Stadt 513 TEUR
Dritte (Versorger) 982 TEUR

Zum Projekt Sanierung Neue Bleicherstraße


Bürgerprojekte 2018 – die Schmarler haben gewählt!

04.10.2018

Für Bürgerprojekte vergibt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und städtischen Eigenmitteln jährlich je 50.000 Euro in die drei Programmgebiete Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Diese Mittel können für Verschönerungen und kleine Baumaßnahmen entsprechend eingereichter Einwohnerwünsche im Stadtteil eingesetzt werden.

2018 standen im Stadtteil Schmarl vier Vorschläge zur Wahl, über die mittels Stimmzettelverfahren abgestimmt wurde. Die Schmarlerinnen und Schmarler haben die Chance ergriffen: 727 gültige Stimmen wurden gezählt. Damit war die Beteiligung in diesem Jahr höher als in den Jahren zuvor.

Die Auszählung durch eine Jury am 28. September 2018 ergab: 388 Einwohnerinnen und Einwohner stimmten für die Umgestaltung des Außenbereiches am „Wossidlo Club“. Da dieser Wunsch in der Rangfolge stimmenmäßig den 1. Platz bedeutet, wird er entsprechend umgesetzt. Auch für die anderen drei Vorschläge gab es eine Vielzahl von Stimmen: Platz 2 belegte mit 134 Stimmen die Verbesserung der gestalterischen Gesamtsituation des Wendehammers am Stephan-Jantzen-Ring 32. Es folgten die Aufpflasterung im Kurvenbereich Kolumbusring 49 – 50 mit 106 Stimmen und danach die Wegeverbesserung am Schmarler Bach, für die 99 Einwohnerinnen und Einwohner votierten.

Auf der Sitzung des Ortsbeirats Schmarl am 2. Oktober 2018 hatte die Quartiermanagerin, Frau Schneider von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH das Ergebnis der Auszählung verkündet.

Schmarl wird dann wieder ein Stück schöner sein!


Bürgerprojekte Schmarl 2018

16.08.2018

Auch in diesem Jahr werden für Bürgerprojekte aus dem Förderprogramm „Die Soziale Stadt“ und aus städtischen Eigenmitteln 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Stadtteil Schmarl stehen vier Bürgervorschläge zur Auswahl, für die mit Stimmzetteln die Schmarlerinnen und Schmarler für das Projekt ihrer Wahl votieren können.

Folgende Vorschläge stehen zur Abstimmung:

1. Außenbereich „Wossidlo-Klub“
Hier soll die Barrierefreiheit mit einer Rollstuhlrampe hergestellt und die Treppe mit Geländer versehen werden. Die Terrasse wird zur Nutzung als Treffpunkt für Mieter, Einwohner und Vereine erneuert.
2. Wendehammer im Bereich Haus „Mandala“ im Stephan-Jantzen-Ring
Die kleine „Grüninsel“ soll verschönert und die Randeinfassung (Bordsteine) erneuert werden.
3. Weg am Schmarler Bach
Am Rad- und Fußweg werden abschnittsweise Verbesserungen vorgenommen und durch Aufstellen von Bänken neue Aufenthaltsbereiche geschaffen.
4. „Berliner Welle“ am Kolumbusring
Zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Sicherheit sowie Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km soll am Kolumbusring hinter der Kurve nach der Zufahrt zum S-Bahnhof eine Aufpflasterung („Berliner Welle“) hergestellt werden.

Nun haben die Schmarlerinnen und Schmarler die Wahl!

Zur Information dienen bebilderte Tafeln, die im Stadtteil- und Begegnungszentrum „Haus 12“, Am Schmarler Bach 1 und im Stadtteilbüro, Roald-Amundsen-Straße 24 aufgestellt werden. Dort liegen auch die Stimmzettel aus und sind Zettelboxen vorhanden. Der Vorschlag, der die meisten Stimmen erhält, wird mit Hilfe der 50.000 € umgesetzt. Das Ergebnis der Abstimmung wird in der Ortsbeiratssitzung bzw. durch Aushänge und über die Presse mitgeteilt.

Weitere Auskünfte gibt die Stadtteilmanagerin Monika Schneider gern persönlich und steht per E-Mail: m.schneider@rgs-rostock.de oder telefonisch unter Tel. 121 90 80 zur Verfügung.

Eine rege Beteiligung wünscht sich
Monika Schneider
RGS Stadtteilbüro Schmarl


Rückbau des Schmarler Zentrums beginnt

06.07.2018

Rückbau des Schmarler Zentrums beginnt

Was lange währt, wird endlich gut! Nach Jahren vergeblicher Verhandlungen und Planungen konnte am 6. Juli 2018 im Beisein von Senator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski der symbolische „erste Hammerschlag“ zum Abriss der ehemaligen Schülerspeisung am Schmarler Landgang erfolgen. In den nächsten Wochen lässt die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) nun zunächst die Schadstoffe aus dem Objekt entfernen, bevor dann ab Oktober 2018 wirklich die Abrissbagger rollen.

„Auf diesen Tag haben viele Schmarlerinnen und Schmarler seit Jahren gewartet. Viel zu lange hat diese hässliche Ruine den zentralen Grünbereich des Stadtteils verunstaltet und zum Angstraum gemacht. Jetzt endlich kann der Abriss beginnen. Nach der Allende-Klinik in Lütten Klein macht damit der nächste Schandfleck im Nordwesten Platz für etwas Neues“, so Dr. Müller-von Wrycz Rekowski.

Beinahe zehn Jahre hat es gedauert, bis die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Eigentümerin der Immobilie werden konnte. Bereits 2009 gab es das Angebot des ehemaligen Besitzers, das Grundstück der Stadt zu übertragen. Diese wollte das darauf befindliche marode Gebäude dann abreißen, um so den städtebaulichen Missstand im Herzen von Schmarl zu beseitigen. Das Vorhaben scheiterte allerdings immer wieder daran, dass das Objekt nicht wie vorgesehen frei von Mietern und Pächtern übergeben werden konnte. Wechselnde Eigentumsverhältnisse in den vergangenen Jahren machten die Verhandlungen nicht einfacher.

Ende 2016 zog dann doch der letzte Mieter aus dem Objekt aus und so unternahmen Stadtverwaltung und RGS unter Federführung des Finanzsenators einen weiteren Versuch, das Grundstück für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock zu erwerben. Im Dezember 2017 konnten sich Stadt und Eigentümer hinsichtlich der Modalitäten zum Ankauf einigen und so wurde Anfang April 2018 der Kaufvertrag unterzeichnet.

Parallel dazu bereitete die RGS schon den Abriss des Gebäudes vor, damit dieser schnellstmöglich beginnen kann. Was nach dem Rückbau des Gebäudes auf der dortigen Fläche entstehen soll, wird derzeit geprüft. „Hier gibt es verschiedene Ansätze, die wir untersuchen. Diese gehen von einer gewerblichen Zentrumserweiterung über eine mögliche Wohnbebauung für Senioren bis hin zur Erweiterung der Grünanlage Schmarler Landgang. Wir werden hierzu auch das Gespräch mit dem Ortsbeirat und den Einwohnerinnen und Einwohnern suchen, um zu einer gemeinsam getragenen Idee für dieses zentral gelegene Grundstück zu kommen“, skizziert
Dr. Müller-von Wrycz Rekowski die nächsten Schritte.

Die Kosten für den Ankauf und Rückbau betragen rund 785 Tsd. €. Sie werden mit Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 445 Tsd. € gefördert, die restlichen 340 Tsd. € stellt die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus ihrem Haushalt zur Verfügung.


Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand

16.05.2018

Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand
Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand
Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand
Ein Stück Zeitgeschichte erhält neues Gewand

Mit der Fertigstellung der Heubastion, einem Garten-, Boden- und Baudenkmal, wurde die in den letzten Jahren schrittweise vollzogene Neugestaltung der Rostocker Wallanlagen fortgesetzt.

Von den Ergebnissen dieser Maßnahmen konnten sich im Rahmen eines Rundganges am 16. Mai 2018 unter anderem die Senatoren Dr. Müller-von Wrycz Rekowski und Holger Matthäus überzeugen.

Die Wallanlagen, ein bedeutendes Zeugnis der Zeitgeschichte, wurden im Mittelalter als Teil der Stadtbefestigung angelegt. Mit dem Rückbau der Festungsanlagen im 19. Jahrhundert wurde das Areal zu einer attraktiven Parkanlage umgestaltet. Im Laufe der Zeit breitete sich jedoch in weiten Teilen zunehmender Wildwuchs aus. Die Böschungen waren und sind teilweise noch durch Erosionsschäden gekennzeichnet. Viele Bäume (vorwiegend Ahorn) und flächendeckendes Unterholz bedrängten sich gegenseitig in Ihrer Entwicklung, was sich ebenfalls negativ auf die Vielfalt von Fauna und Flora auswirkte. Die Wahrnehmung der Wallanlage als solche war erheblich eingeschränkt.

Erste Umgestaltungsmaßnahmen an den Eingängen konnten den historisch offenen Charakter der Wallanlagen unter Beachtung eines ausgewogenen Verhältnisses von Erlebbarkeit und Naturschutz teilweise wieder herstellen. Neben der Erhaltung wertvollen Baumbestandes gibt es in den Wallanlagen aber auch Bereiche, die in ihrem jetzigen Zustand natürlich belassen werden sollen.

Mit dem Bereich um die Heubastion, einem ca. 7.500 qm großen Areal, wurde nun ein weiterer Teil der Wallanlagen neu gestaltet. Einwohner und Touristen der Stadt können die mächtige Bastion wieder hautnah erleben. So wurde die komplette Plateaufläche sowie die Böschung an der Westseite neu modelliert. Die marode Treppe auf der Westseite ist durch eine Metalltreppe ersetzt worden. Außerdem wurde die bislang oberirdisch verlaufende Fernwärmeleitung in die Erde verlegt. Wege und Bepflanzungen sind ebenfalls erneuert worden.

Auf der Heubastion selbst befanden sich zuletzt ein Wasserturm und bis zum Ende des 2. Weltkrieges eine befestigte Flak-Stellung. Die Anlagen wurden danach teilweise abgerissen bzw. verfüllt. Das in den Hohlräumen befindliche baufällige Fledermausquartier ist im Zuge der stattgefundenen Baumaßnahmen fachgerecht ersetzt worden.

Die Sanierung der Heubastion kostete rund 1,9 Mio. Euro. Etwa die Hälfte davon wird aus den Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes M-V finanziert. Die andere Hälfte stammt aus Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Heubastion


RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum

17.11.2017

RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum
RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum
RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum
RGS schafft Erholungsflächen im Zentrum

Spaziergänger flanieren die Uferzone entlang, die Ruderer der Unigruppe bereiten sich auf ihr Training vor, von ihrem Balkon aus beobachtet ein Ehepaar die Vögel: Dort, wo einst Gerber und Fischer zuhause waren und kleine Handwerksbetriebe ihrer Arbeit nachgingen, hat sich in den vergangenen Jahren ein neues innerstädtisches Wohnquartier etabliert: das Petriviertel. Industriebaracken sind modernen Wohnhäusern gewichen und (fast) ganz nebenbei ist auch eine neue grüne Oase inmitten des Rostocker Stadtzentrums entstanden. Für knapp zwei Millionen Euro hat die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) auf einer rund fünf Hektar großen Grünfläche einen öffentlichen Park angelegt – Warnowblick inklusive.

Seit Mitte der 90er-Jahre beschäftigt sich die Hansestadt Rostock mit der Beplanung des Gebietes östlich der Stadtmauer. Im Kontext der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Sanierungsgebiet Stadtzentrum Rostock" wurde innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte das Petriviertel entwickelt. Mit Unterstützung durch EU- sowie Städtebaufördermittel konnte das einstige Brachland zwischen Altstadt und Warnow wiederbelebt werden. Auf einer Fläche von rund 5,4 Hektar sind bislang nicht nur ca. 400 Wohnungen entstanden, sondern auch eine Kita, eine Sporthalle sowie der neue Uferpark.
Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) zeigt sich erfreut über die Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Hansestadt kontinuierlich wächst: „ Um dem prognostiziertem Bevölkerungswachstum gerecht zu werden, müssen wir hochwertigen Wohnraum für alle Nutzergruppen schaffen. Dies impliziert auch die Bereitstellung von Naherholungsräumen mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Im Petriviertel konnten diese Ansprüche umgesetzt werden. Der Park entlang des Warnowufers lädt nicht nur zum Entspannen und Spazieren ein, sondern ist auch ein Treffpunkt für Sportler, für Familien und für Kulturinteressierte“, so der Senator.

Mit der Gestaltung der Grünanlage konnte im Februar 2015 begonnen werden. Bis Juni 2016 wurden die Flächen zwischen den Straßen „Fischer- und Gerberbruch“ sowie „Am Haargraben" und „Beim Eislager“ erschlossen, bevor die Arbeiten aufgrund von Hochbaumaßnahmen unterbrochen werden mussten. Im November 2017 konnte das Projekt „Petripark“, das mit mehr als 1,5 Millionen Euro Städtebaufördermitteln bedacht wurde, schließlich abgeschlossen werden.
Insgesamt wurden unter anderem mehr als 70 Bäume, weit über 5.200 Ziergräser und Sträucher gepflanzt, eine Stahlbeton-Fußgängerbrücke über dem Gerberkanal errichtet, Spielbereiche für alle Altersgruppen sowie ein Volleyballfeld und mehrere Kunstobjekte in das Parkkonzept eingefügt. „Die Neugestaltung der Uferzone ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung einer neuen öffentlichen Infrastruktur“, erklärt RGS-Geschäftsführerin Sigrid Hecht. „Mit der Fertigstellung der Parkanlage ist vom Mühlendamm bis zur Holzhalbinsel ein durchgängiger Weg entstanden, der sich ideal in die Natur einfügt“, ergänzt sie.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Warnowuferkante


Rathauserweiterung: Die Wettbewerbssieger stehen fest

06.11.2017

Rathauserweiterung: Die Wettbewerbssieger stehen fest

Für die dringend erforderliche Konzentration der Ämter im Bereich des Hauptstandortes der Verwaltung am Neuen Markt sucht die Hansestadt Rostock nach der besten städtebaulichen und architektonischen Lösung einer Erweiterung des historischen Rathauses. Im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und des Eigenbetriebes „Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock“ (KOE) hat der städtische Sanierungsträger, die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), deshalb einen Realisierungswettbewerb für eine Bebauung der Grundstücke hinter dem Rathaus ausgelobt. Architekten aus ganz Deutschland und darüber hinaus waren aufgerufen, realisierbare Entwürfe für den Neubau vorzulegen. 15 Büros wurden schließlich zugelassen. „Die Aufgabe ist sehr anspruchsvoll, denn einen Zweckbau für eine Stadtverwaltung in einen hochsensiblen städtebaulichen und denkmalpflegerisch wertvollen Raum einzufügen, bedarf eines guten fachlichen Wissens und eines ausgezeichneten Gespürs für den Ort“, hebt der Finanzsenator Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski hervor.

Die abgegebenen Entwürfe der ausgewählten Büros zeigen eine Fülle verschiedenster Ideen für die Ausformung dieses wichtigen Bauvorhabens in der Rostocker Altstadt: Neben Fassadenansichten und Perspektiven wurden detaillierte Grundrisse für die sehr umfangreichen Nutzungsanforderungen eingereicht. Bewertungskriterien für das Preisgericht waren das städtebauliche Gesamtkonzept, der Nachweis der notwendigen Funktionen, ein sehr gutes Verhältnis von Baukosten zu Nutzfläche, die Berücksichtigung der Vorgaben des Quartierblattes Neuer Markt für das Doppelgiebelhaus am Platz Am Schilde, die Qualität der Gestaltung der Erdgeschossfassaden sowie die Flexibilität und Bürgerfreundlichkeit der Nutzungseinheiten.

Ein Preisgericht, bestehend aus Architekten, Vertretern der Stadtverwaltung und des Bauherrn KOE, hat heute darüber entschieden, welche eingereichten Arbeiten dem Anforderungsprofil am besten entsprechen. In einem kreativen und intensiven Arbeits- und Diskussionsprozess wurden die Entwürfe für die Neubebauung des Rathaus-Quartiers und die Wiedererrichtung des Doppelgiebelhauses an der Nordseite des Rathausanbaus bewertet. Das Preisgericht hat dabei drei Arbeiten prämiert:

Mit dem ersten Platz wurde die Arbeit des Architekturbüros BKSP aus Hannover ausgezeichnet.,die Arbeit des Büros MHB Planungs- und Ingenieursgesellschaft aus Rostock erhielt einstimmig den zweiten Platz. Das Berliner Büro der gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner wurde einstimmig auf den dritten Platz gewählt.

„Es war eine intensive und teils kontroverse Diskussion. Das muss auch so sein, denn wir waren uns alle der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst, an diesem so wichtigen Standort im historischen Zentrum ein öffentliches Bauvorhaben zu realisieren. Ohne historisierend zu sein, geht es doch darum den historischen Maßstab aufzunehmen und in eine unverwechselbare Architektursprache zu bringen. Dabei haben wir nicht aus dem Auge verloren, dass hier ein Haus für rund 500 Mitarbeiter der städtischen Verwaltung entsteht, die auch Bürger mit ihren Anliegen empfangen“, unterstreicht Prof. Hilde Léon, Vorsitzende des Preisgerichts. Sigrid Hecht, Betriebsleiterin des KOE und Bauherrin, sieht in den Entwürfen eine gute Basis für die weiteren Planungen: „Wir werden die Vertragsverhandlungen mit dem Preisträger umgehend aufnehmen, um die Maßnahme weiter voranzutreiben.“


Die RGS macht das Licht an

12.10.2017

Die RGS macht das Licht an

Wer bislang am Abend die Stadtmauer entlang spazierte, erlebte nach Sonnenuntergang düstere Zeiten. Doch damit ist nun Schluss. Im Kontext der aktuellen Sanierung der Dreiwall- und Heubastion im Rostocker Stadtzentrum hat die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbG (RGS) nun Licht ins Dunkel gebracht: Entlang des oberen Wallweges, der vom Kröpeliner Tor bis hin zur Hermannstraße führt, wurden insgesamt 15 Mastleuchten aufgestellt, ausgestattet mit energiesparsamen LED-Leuchtmitteln. Darüber hinaus setzen drei Bodenstrahler an den beiden Eingangsbereichen sowie an der Klosterpforte die Stadtmauer in Szene.
Die als Denkmal geschützten Stadtbefestigungsanlagen sind einerseits bedeutsam für die Naherholung im dicht bebauten Stadtzentrum und andererseits für die touristische Infrastruktur. So werden beispielsweise Stadtführungen wie die „Backsteinroute“ vor Ort angeboten. Zudem nutzen zahlreiche Radfahrer den oberen Wallweg als Alternative zur Kröpeliner Straße, auf der das Radfahren tagsüber untersagt ist, ebenso wie Studenten, die zum Universitätsplatz wollen.
„Die Nutzung der Wallanlagen wurde durch die barrierefreie Umgestaltung der beiden Eingangsbereiche in den vergangenen Jahren bereits befördert. Durch die Beleuchtung wird die Nutzbarkeit noch erheblich verbessert, insbesondere jetzt im Hebst und Winter, wenn es zur Hauptgeschäfts- und Vorlesungszeit bereits dunkel sein kann“, erklärt RGS-Geschäftsführerin Sigrid Hecht die Notwendigkeit der Maßnahme.
Finanzsenator Dr. Chris Müller von Wrycz Rekowski zeigt sich erfreut: „Die Sicherheit von Passanten und Radfahrern wird erhöht, das Unfallrisiko minimiert.“ Er selbst habe kürzlich bei einer Begehung der Wallanlagen angeregt, eine Beleuchtung zu realisieren. „Als Stadt sind wir grundsätzlich daran interessiert eine nachhaltige Infrastruktur zu schaffen. Das beinhaltet auch intelligente, energieeffiziente und klimaschonende Lichtlösungen. Der Einsatz von LED-Leuchtmitteln ist der richtige Weg“, sagt Müller von Wrycz Rekowski.
Geplant wurde die 73 000 Euro umfassende Maßnahme durch die beauftragte Stadtwerke Rostock AG, baulich umgesetzt durch die Tesche Elektroanlagenbau GmbH. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Städtebauförderung und aus dem Haushalt der Stadt.

Zum Projekt Freiflächengestaltung Heubastion