Erfahren Sie mehr zu folgenden Maßnahmen:

Aktuelle Grundstücksangebote im Sanierungsgebiet
Beispiele bereits verkaufter Grundstücke 

Privatisierung städtischer Grundstücke

Für die Grundstücke Am Schröderplatz und entlang der Straße Am Vögenteich gibt es erste Investoren.

Die RGS verkauft im Auftrag der Hansestadt Rostock diejenigen städtischen Grundstücke im Sanierungsgebiet, die privat nutzbar sind. Außerdem erwirbt die RGS Grundstücke, wenn z. B. durch Abriss und Neuordnung eine neue Nutzung bzw. Bebauung als Sanierungsziel vorgesehen ist. Anschließend werden die Grundstücke auf Basis der gutachterlich festgestellten Verkehrswerte veräußert.

Privatleute und Investoren finden bei der RGS also Häuser und Flächen in bester Zentrumslage, verbunden mit einer Sanierungs- oder Bebauungsverpflichtung des Käufers.

Initiative "Neues Wohnen in der Innenstadt"

Durch die Initiative könnte die Lücke in der Brauergasse mit attraktiven Wohnhäusern geschlossen werden.

Um privaten Interessenten die Entscheidung zum Bauen zu erleichtern und um gleichzeitig städtebaulich und architektonisch ansprechende Lösungen zu entwickeln, beteiligt sich die Hansestadt Rostock an der Landesinitiative "Neues Wohnen in der Innenstadt", die 2005 vom Bauministerium und der Architektenkammer M-V ins Leben gerufen wurde.

Baulückenbesitzer und potenzielle Grundstückskäufer erhalten seitdem auf Antrag fachliche und finanzielle Unterstützung: Im Rahmen eines für die Bauherren kostenlosen kleinen Architekturwettbewerbes werden drei Vorplanungen im Wert von je 1.500 Euro erstellt, anschließend folgt die Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Diese kann bis zu einer Höhe von 5.000 Euro ebenfalls gefördert werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass sich das künftige Wohnhaus innerhalb des Sanierungsgebietes "Stadtzentrum Rostock" befindet und durch den Antragsteller selbst genutzt wird.

Ansprechpartner für Interessenten ist die RGS. Im Auftrag der Hansestadt berät sie im Rahmen der Initiative Grundstückseigentümer zu deren Bauvorhaben und nimmt Kontakt zur Architektenkammer M-V auf. Gemeinsam mit drei Architekten - einen davon können die künftigen Bauherren selbst bestimmen, die beiden anderen werden aus einem regionalen Pool ausgelost - werden die Wünsche der künftigen Bewohner erörtert, dann machen sich die Planer ans Werk. Eine Jury entscheidet schließlich, welcher Entwurf gewinnt; dabei werden neben den Belangen des Bauherren auch städtebauliche, architektonische sowie auch genehmigungsrelevante Aspekte berücksichtigt.

Mehr zur "Initiative neues Wohnen in der Innenstadt" erfahren Sie hier.