Die Treppenanlage ist für mobilitätseingeschränkte Personen schwer zu bewältigen.
Auszug Gestaltungsplan

Nördliche Altstadt putzt sich weiter raus

Die Sanierung der Straßen in der Nördlichen Altstadt wird fortgesetzt. Seit Ende Mai 2016 wird die Grapengießerstraße, ein Teilbereich der Straße An der Oberkante und der Fußgängerbereich der Badstüberstraße erneuert. Hier sind die Qualitätsunterschiede zu den bereits sanierten Straßen auffällig. Nicht nur der Unterbau der Gehwege und Fahrbahnen, sondern auch die Breiten entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das durch Baumwurzeln angehobene Pflaster ist eine Gefahrenquelle, Gehwege sind zu schmal, werden zugeparkt oder einfach überfahren. Da ohnehin umfangreiche Leitungssanierungen verschiedener Versorgungsunternehmen anstehen, werden die Verkehrs- und Wegeführungen neu geordnet. Die prägnante Treppenanlage in der Badstüberstraße, welche die Straße Auf der Huder mit der Straße Ab der Oberkante verbindet, wird erneuert und eine fußläufige Verbindung für mobilitätseingeschränkte Personen mittels Rampe mit Zwischenpodesten und Geländer hergestellt. Das dort stehende Kunstwerk „Kasper Ohm auf dem Voßwallach reitend“ von Jo Jastram wird wieder aufgestellt. Das Kunstwerk erhält um sich herum Ruhebänke und einen größeren Grünbereich, der bessere Bedingungen für die vorhandenen und einen zu ersetzenden Baum bietet. Der gesamte Straßenbereich wird verkehrsberuhigt angelegt. Die Pkw-Stellplätze im Bereich An der Oberkante bleiben erhalten und wildes Parken wird durch Poller unterbunden. Aufgrund der beengten Wuchsbedingungen sind mehrere Bäume bereits in ihrer Vitalität eingeschränkt. Sie werden im Stellplatzbereich An der Oberkante durch fünf neue Bäume ersetzt und erhalten mehr Wuchsraum.

Die Anwohnerinformation steht zum Download zur Verfügung.