Die Steintor-Kreuzung heute. Zukünftig werden gesicherte Fußgängerführungen, Schutzstreifen für Radfahrer und zusätz-liche Abbiegespuren für mehr Sicherheit und besseren Verkehrsfluss sorgen.
Das Ergebnis der Umgestaltung ist hier schematisch zu erkennen.

Umgestaltung sorgt für Sicherheit und besseren Verkehrsfluss

Ab Frühjahr 2017 ist die Umgestaltung der Steintor-Kreuzung und die Sanierung der angrenzenden Einmündung der Richard-Wagner-Straße, der gesamten Ernst-Barlach-Straße sowie perspektivisch der Lindenstraße geplant. Die Umplanung des Kreuzungsbereiches und die Einteilung der Fahrbahnen, Radwege und fußläufigen Verbindungen wurden durch umfangreiche Variantenuntersuchungen und moderne Verkehrssimulationen begleitet. Im Ergebnis soll für alle Verkehrsteilnehmer die Verkehrssituation verbessert und die Sicherheit in diesen Bereichen erhöht werden. Um dies zu erreichen, wird es zum einen eine Konzentration des ÖPNV-Umsteigepunktes im Bereich vor dem IHK-Gebäude und dem Steintor geben. Um Fußgänger und Radfahrer sicherer zu führen, wird es neue signalgesteuerte Über-gangsbereiche geben. Sowohl optische als auch akustische Warnsignale sorgen zukünftig, insbesondere auch für mobilitätseingeschränkte Personen und für Kinder, in den Ein,- Aus- und Umsteigezonen für mehr Sicherheit. Zum anderen schaffen geänderte Radwegeführungen ein übersichtlicheres Überfahren des Kreuzungsbereiches.

Damit der Bereich der Östlichen Altstadt um die Viergelindenbrücke auch für mobilitätseingeschränkte Nutzer bequem erreichbar ist, wird auf Höhe des Kuhtores eine barrierefreie Rampe integriert. Die Anbindung zum Bereich "Ehemaliger Güterbahnhof" zwischen Bleicher- und Bahnhofstraße wurde ebenfalls überdacht. Wesentliche Änderung ist das Aufheben des Einrichtungsverkehrs in der Bahnhofstraße und die Installation einer Lichtsignalanlage am Knoten Bahnhofstraße. Insgesamt werden alle Lichtsignalanlagen mit einer modernen Steuerung ausgestattet, so dass Verkehrsabläufe optimal gestaltet werden können. Auch zusätzliche Abbiegespuren werden den Verkehrsfluss unterstützen.

Mit der Sanierung der Lindenstraße ist im Anschluss an die vorgenannten Arbeiten zu rechnen. Dort soll ein neuer Fußweg insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Jenaplanschule sicher führen. Der Einfahrbereich von der Richard-Wagner-Straße wird ebenfalls verkehrssicherer gestaltet. Die Versorgungsunternehmen, insbesondere die Eurawasser Nord GmbH, werden gleichzeitig zum Straßenbau die zum Teil erheblich veralteten Ver- und Entsorgungsleitungen im unterirdischen Raum sanieren und teilweise neu verlegen.

Durch eine übersichtlichere Wegeführung wird mehr Sicherheit für alle Verkehrsteil-nehmer erreicht.

Wesentliche Veränderungen auf einen Blick

Auf einigen Folien finden Sie die wesentlichen Änderungen im Detail erläutert.

Bereich Steintor-Kreuzung

  • Verlegung der Haltestelle Richard-Wagner-Straße auf Höhe Steintor
  • Neuaufteilung der Fahrbahnen Richard-Wagner-Straße - zwei Rechtsabbieger und eine Fahrbahn geradeaus und links, eigene Radspur in der Richard-Wagner-Straße
  • zusätzlicher Fahrstreifen für Rechtsabbieger in der Steinstraße 
  • zusätzliche Radschutzstreifen in der Steinstraße Richtung Richard-Wagner-Straße und stadtauswärts
  • Weiterführung des Schutzstreifens für Radfahrer in der Richard-Wagner-Straße
  • neuer Schutzstreifen in August-Bebel-Straße für linksabbiegende Radfahrer
  • gesicherte fußläufige Anbindungen im ÖPNV-Umsteigepunkt

Verlauf Ernst-Barlach-Straße

  • neuer Radweg stadteinwärts
  • Trennung des Geh- und Radweges stadtauswärts
  • verlängerter und begrünter Mittelstreifen in der Ernst-Barlach-Straße
  • neue Lichtsignalanlage auf Höhe Knoten Bahnhofstraße
  • getrennter Rad- und Fußweg bis hinter Knoten Bahnhofstraße
  • Aufhebung des Einrichtungsverkehr Bahnhofstraße und Abbiegemöglichkeiten stadtein- und auswärts
  • kein Abbiegen in Bleicherstraße stadteinwärts kommend
  • neuer barrierefreier Zugang mittels Rampe in Richtung Kuhtor
  • Gehweg von Kreuzung Mühlendamm bis Übergang Bahnhofstraße für Radfahrer frei