Die Kröpeliner Straße – Boulevard zum Flanieren und Einkaufen
Der Neue Markt- Straßencafe`s und Wochenmarkt mit Blick auf das Rostocker Rathaus
Die Grubenstraße mit der Viergelindenbrücke bietet einen Blick bis in den Rostocker Stadthafen.

Rostocks City: markanter Mittelpunkt einer modernen Großstadt

1994 begann Umsetzung des hochgesteckten Ziels

Anfang der 1990er Jahre stand Rostock vor der Aufgabe, das historische Stadtzentrum den Ansprüchen einer modernen Großstadt gerecht werden zulassen. Für die Bewohner der Innenstadt sollte die Lebensqualität erhöht, für die Besucher der Aufenthalt attraktiver gestaltet werden. Dafür war es notwendig,

  • Straßen, Wege und Plätze zu sanieren, 
  • die Grundlagen für ein Integriertes Gesamtverkehrskonzept zu schaffen, 
  • private Grundstücks- und Hauseigentümern bei ihren Vorhaben zu unterstützen sowie 
  • öffentliche Gebäude zu modernisieren.

Die Rostocker Innenstadt sollte als Handels-, Dienstleistungs-, Bildungs- und Kulturzentrum und nicht zuletzt als ein politisches Zentrum des Landes ein markantes städtebauliches Profil erhalten - selbstverständlich unter Wahrung des reichen historischen Erbes. Grundlage dafür waren die Darstellung dieser Entwicklungsziele in einem ersten 1991 bestätigten Rahmenplan und dessen kontinuierliche Fortschreibung.

RGS begleitet maßgeblich die Entwicklung der Innenstadt

20 Jahre später sind große Teile dieses Ziels erreicht. Die Kröpeliner Straße wurde zu einer modernen Einkaufsstraße, deren Ausstrahlungskraft über den Neuen Markt bis in die Östliche Altstadt und die Nördliche Altstadt, zum Hafen, ins Szeneviertel "KTV" und ins schicke Bahnhofsviertel reicht. Tausende Rostocker und Touristen genießen hier täglich die Angebote des Einzelhandels, der Gastronomie und kultureller Einrichtungen. Sie halten am Universitätsplatz inne, schlendern durch die Gassen der Altstadt oder besuchen den Wochenmarkt vor dem Rathaus. Reisebusse bringen Neugierige zur Petrikirche am Alten MarktWallanlagen und Rosengarten gehören zu den schönsten innerstädtischen Grünanlagen Mecklenburgs.

Noch sind nicht alle Aufgaben gelöst. Die Nordkante des Neuen Marktes harrt seit dem Kriegsende einer Neubebauung - an den Plänen dafür wird gefeilt. Am Glatten Aal ist die geplante Bebauung mit einem Einkaufszentrum leider ins Stocken geraten, und auch in anderen Bereichen der Innenstadt ist noch Raum für ambitionierte Einkaufs- und Wohnprojekte, aber auch für die Entwicklung kultureller Projekte - insbesondere eines lange beschlossenen Theaterneubaus. Insbesondere die Debatten um die Entwicklung wichtiger innerstädtischer Vorhaben, wie zum Beispiel der Neugestaltung der Vorfläche Kröpeliner Tor zeigen, wie sehr den Rostockern ihre Heimatstadt am Herzen liegt.

Bereits deutlich fortgeschritten ist die Entwicklung des "Petriviertels" zwischen der östlichen Stadtmauer und der Warnow. Hier entsteht seit 2010 eines der innovativsten Wohnviertel des Nordens.

Die RGS ist stolz darauf, als treuhänderischer Sanierungsträger der Hansestadt Rostock in diesen richtungweisenden Jahren seit 1991 die Entwicklung der Innenstadt maßgeblich begleiten zu können!