Das "Haus 12" ist Schmarls Stadtteil- und Begegnungszentrum. Es entstand in den Jahren 2003 bis 2005 aus Mitteln des Programms "Die Soziale Stadt".

Die modernisierte Sporthalle bietet den Kleinsten in Schmarl optimale und moderne Bedingungen für den Schulsport.
Im Jahr 2005 wurden die völlig neu gestalteten Freiflächen der Regionalschule und der Grundschule Schmarl fertiggestellt. Sie sind auch am Wochenende zugänglich und erfreuen sich bei den Schmarler Kindern großer Beliebtheit.

Schmarler Schulcampus wurde Freizeitanlage für alle Einwohner

In Schmarl hat sich seit dem Zusammenspiel der Städtebauförderungsprogramme "Wohnumfeldverbesserung", Stadtumbau Ost und "Die Soziale Stadt" viel getan. Durch das Zusammenwirken verschiedenster Maßnahmen innerhalb der Programme wird der Stadtteil wieder attraktiver; so hat sich z. B. das "Haus 12" als Kultur- und Veranstaltungsstätte etabliert und verschiedene Vereine und die Kirchgemeinde geben Impulse für das soziokulturelle Leben. Es ist ein moderner Schulcampus mit zwei Sporthallen entstanden, der nachmittags und in den Abendstunden öffentlich genutzt wird. Die Wohnungsunternehmen haben durch die Sanierung fast aller Gebäude für modernen Wohnraum gesorgt. 

Die RGS koordiniert im Auftrag der Hansestadt Rostock die Förderprogramme und setzt in enger Abstimmung mit dem Finanzverwaltungsamt, aber auch mit Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern förderfähige Maßnahmen um.

"Die Soziale Stadt" in Schmarl

Zwischen 2001 bis Ende 2016 flossen rund 9,13 Millionen Euro des Programms "Die Soziale Stadt" nach Schmarl. Ein wesentliches Projekt war dabei die Freiflächengestaltung im Schulkomplex Stephan-Jantzen-Ring, in deren Ergebnis Spiel-, Sport- und Erholungsflächen für Schüler und Einwohner entstanden sind.

Weitere über "Die Soziale Stadt" finanzierte Projekte in Schmarl (Auswahl):

  • Stadtteil- und Begegnungszentrum "Haus 12"
    (2003-2005, rd. 476.000 Euro)
  • Freiflächengestaltung "Haus 12" (2003-2005, rd. 243.000 Euro)
  • Spiel-, Sport- und Freizeitanlage mit Skaterbahn
    (2007/08, rd. 264.000 Euro)
  • Sanierung der Sporthalle Stephan-Jantzen-Ring
    (2007-2009, rd. 2,33 Mio. Euro)
  • Modernisierung Sporthalle Grundschule Schmarl
    (2012, rd. 1,81 Mio. Euro)

Bestandteil des Programms "Die Soziale Stadt" sind außerdem Maßnahmen im Rahmen der "50.000 Euro-Bürgerprojekte" und des Verfügungsfonds.

"Wohnumfeldverbesserung" und "Stadtumbau Ost" in Schmarl

Ziel dieser beiden Programme ist eine Verbesserung des Erscheinungsbildes und der Funktionalität des öffentlichen Raumes. Nach der Erarbeitung einer Rahmenplanung für den Stadtteil folgten zahlreiche Baumaßnahmen an Straßen, Wegen und Freiflächen.

Aus den Programmen "Wohnumfeldverbesserung" und "Stadtumbau Ost" konnten bislang insgesamt rund 5,32 Millionen Euro Städtebaufördermittel im Stadtteil eingesetzt werden.

Wichtige Projekte waren z. B.

  • die Umgestaltung des Kolumbusrings in vier Bauabschnitten (2005-2007), mit der das Zentrum des Stadtteils deutlich attraktiver und funktionaler geworden ist,
  • der Bau eines Geh- und Radweges entlang des Schmarler Bachs,
  • der Abriss eines leerstehenden Schulgebäudes,
  • die Neugestaltung des Kreuzungsbereichs St.-Jantzen-Ring/R.-Amundsen-Straße in der ersten Jahreshälfte 2011. Diese Maßnahme ist als 1. Bauabschnitt ein Teil der Umgestaltung des zentralen Grünbereichs im Stadtteil, "Schmarler Landgang",
  • der Umbau der A.-J.-Krusenstern-Straße,
  • die Erneuerung des Geh- und Radwegs entlang der Hundsburgallee einschließlich der Kreuzungen zum St.-Jantzen-Ring (2015).