Gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung vor allem für Kinder waren Schwerpunkt des Modellprojekts "Besser essen, mehr bewegen".

Besser essen, mehr bewegen!

In Groß Klein, Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel spüren viele Kinder die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit und nachlassender sozialer Kompetenz: ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung führen zu physischen Problemen; fehlende Anregungen in Sprache und Motorik wirken sich auf die schulischen Leistungen aus. Die Förderung von gesunder Ernährung und Bewegung war deshalb zwischen 2007 und 2010 das Ziel des Modellvorhabens "Besser essen, mehr bewegen - Netzwerk für Gesundheitsprävention im Setting Kita/Schule, Familie" im Rahmen des Programms "Die Soziale Stadt".

In jedem einzelnen Stadtteil, aber auch stadtteilübergreifend hatten sich dazu Partner aus verschiedensten Bereichen zusammen gefunden, um ganz praktisch etwas gegen falsche Ernährung und zu wenig körperliche Betätigung zu tun. Gleichzeitig wurden sie auch beratend aktiv, indem sie Wissen über die Zusammenhänge zwischen gesunder Kost, Sport und schulischem Erfolg vermittelt haben.

Zu den Partnern, die im Netzwerk aktiv waren, gehörten neben den Kitas und Schulen der Stadtteile auch verschiedene Vereine und engagierte Einzelpersonen. Ernährungsberaterinnen, Physiotherapeutinnen und (Sozial-)Pädagogen nahmen über die Schulen und Kitas direkt Kontakt zu betroffenen Familien auf oder luden zu Informationsveranstaltungen, zu Sport- oder Kochkursen ein. In Kooperation mit Sportvereinen und dem Landesturnverband wurden regelmäßige Sportveranstaltungen und Schnuppertrainings organisiert. Finanziert wurden die Angebote vorwiegend über das Modellvorhaben, sodass für die Teilnehmer kaum Kosten entstanden.

Ausführliche Informationen zum "Besser essen, mehr bewegen!" finden Sie hier.

Projekte im Rahmen des Netzwerks für Gesundheitsprävention (Auswahl)

 

  • zusätzliche Sportangebote in Kitas, Schulen und Stadtteilzentren
  • Koch- und Ernährungskurse für Kinder und Eltern in Kitas und Stadtteilzentren
  • Informationsveranstaltungen von Ernährungsberaterinnen, Physiotherapeutinnen und Sozialpädagoginnen für Eltern