Neue Spielplätze sind für ein schönes Wohnumfeld genau so wichtig wie z. B. ausreichend Parkplätze und stolperfreie Gehwege.

Die Städtebauförderprogramme "Wohnumfeldverbesserung" und "Stadtumbau Ost"

Mit dem Programm zur "Förderung der städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete" ("Wohnumfeldverbesserung") wollten der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern zur Behebung der bekannten Defizite dieser Stadtviertel insbesondere im Wohnumfeld beitragen. Seit 1993 bezuschussten sie daher kommunale und private Maßnahmen zur städtebaulichen Weiterentwicklung und Aufwertung der industriell gefertigten Großwohnsiedlungen. Ab 1995 wurde dieses Programm als reines Landesprogramm weitergeführt, bis es 2002 durch das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost" abgelöst wurde.

Die RGS koordiniert im Auftrag der Hansestadt Rostock seit 1996 das Programm zur Wohnumfeldverbesserung und in Folge das Programm "Stadtumbau Ost".

Im Rahmen des Wohnumfeldprogramms und des Folgeprogramms "Stadtumbau Ost" wurden in den Rostocker Fördergebieten bis Ende 2012 zusammen 43,2 Millionen Euro an Kassenmitteln eingesetzt.

Gefördert wurden u. a.

  • vorbereitende Untersuchungen wie z. B. Bestandsaufnahmen
  • städtebauliche und soziale Planungen wie z. B. die Aufstellung und Fortschreibung des städtebaulichen Rahmenplanes
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes wie z. B. die Umgestaltung von Wohnhöfen, Frei- und Grünflächen sowie die Schaffung von Spielplätzen für Kinder und Jugendliche
  • die Schaffung von Park- und Stellplätzen, das Anlegen oder der Ausbau von Geh- und Radwegen, die Umgestaltung von Müllstandorten.