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Verfügungsfonds
Stärken vor Ort

Das Förderprogramm "Die Soziale Stadt" ermöglichte nicht nur bauliche Investitionen sondern auch die Unterstützung von soziokulturellen Projekten.

Das Städtebauförderprogramm "Die Soziale Stadt"

Dieses Programm ist eine Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative. Sie wurde 1999 als nationales Aktionsprogramm ins Leben gerufen und soll Stadtteilen, denen durch ihre besonderen sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Probleme eine soziale Polarisierung droht, eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Ziel ist eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur, der Situation der lokalen Wirtschaft und des Gesamtimages der Stadtteile.

Der Rostocker Stadtteil Groß Klein gehörte zu den ersten Stadtteilen, die sofort von dem Programm profitierten; Schmarl folgte 2001, Dierkow und Toitenwinkel wurden 2006 als Fördergebiete aufgenommen.

Bis Ende 2016 flossen bereits rd. 28,9 Millionen Euro in die vier Rostocker Stadtteile und ermöglichten u. a. eine Verbesserung der Infrastruktur, die Sanierung und Schaffung von soziokulturellen Einrichtungen, die Stärkung der lokalen Ökonomie und die Initiierung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten.

Folgende Wirkungen werden vom Programm "Die Soziale Stadt" erwartet:

  • soziale Impulse wie z. B. die Stärkung von Selbstverantwortung, etwa in Fragen von Gesundheit und Ernährung im Rahmen des Modellprojekts "Besser essen, mehr bewegen"
  • ökonomische Impulse wie z. B. die Stabilisierung und Gründung lokaler Unternehmen im Rahmen des Programms "Stärken vor Ort" und des Modellprojekts "Lokale Wirtschaftsförderung"
  • kulturelle Impulse wie z. B. die Einrichtung von Stadtteil- und Begegnungszentren
  • baulich-städtebauliche Impulse z. B. zur Wohnumfeldverbesserung
  • partizipatorische Impulse wie z. B. die Mitwirkung der Einwohner an der Quartiersentwicklung
  • politisch-administrative Impulse wie z. B. die Einrichtung von "50.000 Euro-Bürgerprojekten" und Verfügungsfonds