Trampelpfade und alte Gehwegplatten beeinträchtigten über Jahre das Bild der B.-Brecht-Straße. Über das Programm "Stadtumbau Ost" konnte die Neugestaltung finanziert werden.

Neue Gehwege in der A.-Kivi-Straße.

Evershagen

In Evershagen hat sich seit dem Wirken der Städtebauförderungsprogramme "Wohnumfeldverbesserung" und "Stadtumbau Ost" viel getan. So konnten Bausubstanz und Infrastruktur vor dem Verfall bewahrt und zeitgemäßen Ansprüchen entsprechend gestaltet werden.

Da in Evershagen viele Senioren zuhause sind, wurden in den vergangenen Jahren verstärkt deren Belange berücksichtigt. Gehwege wurden erneuert, Spazierwege angelegt und Straßenbahnhaltestellen besser und sicherer erreichbar gemacht. Mit dem geplanten Naherholungsgebiet am Mühlenteich wird aber auch an junge Familien mit Kindern gedacht.

"Wohnumfeldverbesserung" in Evershagen  

Rund 2,44 Millionen Euro Fördergelder aus dem Programm zur Wohnumfeldverbesserung standen zwischen 1999 und 2005 für Evershagen bereit. Finanziert wurden v. a. neu angelegte bzw. sanierte Geh- und Radwege samt Beleuchtung sowie Spielplätze und Grünanlagen. Mit rund 365.000 Euro das größte Projekt war dabei die Freiflächengestaltung an der B.-Brecht-Straße.

"Stadtumbau Ost" in Evershagen

Insgesamt flossen aus dem Programm bislang rund 4,5 Millionen Euro nach Evershagen. Zu den größten Projekten zählt die Nachwuchstrainings-, Schul- und Freizeitsportanlage an der Maxim-Gorki-Straße, die in den Jahren 2003/04 entstand. 2009/10 erfolgte die Sanierung des Gehwegs in der A.-Kivi-Straße 3 bis 11 und eine Anbindung des Gehwegs an den benachbarten Park. Gleichzeitig wurde die Grünanlage den Bedürfnissen der v. a. älteren Spaziergänger angepasst. 2012 fand die Modernisierung der Sporthalle Maxim-Gorki-Straße 70 ihren Abschluss (rd. 2,1 Mio Euro).