Markante Giebel sind von jeher das Wahr-zeichen Evershagens. Moderne Gestaltungs-elemente und neue Grünanlagen ergänzen Dank der Förderprogramme die Bebauung.

Evershagen punktet mit Architektur und grünem Umfeld

Evershagen entstand zwischen 1971 und 1974 als zweites der Rostocker Neubaugebiete im Nordwesten der Stadt. Mit seinen damals völlig neuen Terrassen-Hochhäusern, dem "Stelzen"-Hochhaus und den 18-geschossigen Punkthochhäusern sorgte seine Architektur überregional für Aufsehen. Insgesamt entstanden über 8.700 Wohnungen für rund 22.000 Menschen.

Nach 1990 war Evershagen nicht so stark wie andere Neubaugebiete vom Bevölkerungsrückgang betroffen. Mit knapp 15.800 Einwohnern war um das Jahr 2000 der Tiefpunkt erreicht; Ende 2015 waren wieder rund 16.600 Menschen in Evershagen zuhause, ca. 14.000 von ihnen wohnten innerhalb des Fördergebiets.

Grund für die Aufnahme des Stadtteils in das Städtebauförderprogramm "Wohnumfeldverbesserung" im Jahr 1999 war das Bestreben der Hansestadt Rostock, die bereits vorhandenen Strukturen zu erhalten und auszubauen und dadurch den begonnenen Wegzug zu stoppen. Zugleich sollte die Perspektive des Stadtteils langfristig gesichert werden. Dies gelang durch zahlreiche Maßnahmen wie dem Bau von Parkplätzen, Spiel- und Freizeitplätzen und grünen Innenhöfen im Rahmen des "Wohnumfeldprogramms" und des Folgeprogramms "Stadtumbau Ost". Die RGS koordinierte im Auftrag der Hansestadt die einzelnen Maßnahmen und arbeitete wie auch in den anderen Stadtteilen eng mit den Wohnungsunternehmen zusammen.

Insgesamt flossen rund 2,44 Millionen Euro aus dem Programm zur Wohnumfeldverbesserung und bis Ende 2014 aus dem Programm "Stadtumbau Ost" 4,74 Millionen Euro nach Evershagen. Im Jahr 2014 liefen in Evershagen die Städtebauförderprogramme aus. Die Freiflächengestaltung am Mühlenteich als letzte geförderte Maßnahme im Stadtteil wurde im Juni 2014 fertig gestellt.