Das begehbare Labyrinth wurde über das Programm "Die Soziale Stadt" finanziert.

Mehr Lebensqualität in Dierkow

In Dierkow hat sich seit dem Zusammenspiel der Städtebauförderungsprogramme "Wohnumfeldverbesserung""Stadtumbau Ost" und "Die Soziale Stadt" viel getan. Durch das Zusammenwirken verschiedenster Maßnahmen innerhalb der Programme wird der Stadtteil wieder attraktiver. Es wurden z. B. zahlreiche Außenanlagen und Freiflächen ansprechend gestaltet; für Kinder und Jugendliche entstanden Spiel- und Sportplätze; zwischen den einzelnen Quartieren wurden begrünte und beleuchtete Wege angelegt, sodass sich die Lebensqualität und Sicherheit deutlich erhöht hat.

Die RGS koordiniert im Auftrag der Hansestadt Rostock die Förderprogramme und setzt in enger Abstimmung mit dem Finanzverwaltungsamt, aber auch mit Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern förderfähige Maßnahmen um.

Das Dierkower Logo ist markant im Stadtteil zu finden.
Am 20. Mai 2016 eröffnete der Wirtschaftsminister Harry Glawe (2.v.r.) offiziell das neue SBZ-Gebäude.
Der Platz vor dem SBZ wird ein beliebter Treffpunkt im Stadtteil.

"Die Soziale Stadt" in Dierkow

Zwischen 2006 bis Ende 2016 flossen rund 5,61 Millionen Euro des Programms "Die Soziale Stadt" nach Dierkow. Ein besonderes Projekt war dabei die Gestaltung zweier Flächen mit bzw. in Form eines Labyrinths - dem Dierkower Stadtteillogo. Beim ersten handelt es sich um ein klassisches Labyrinth mit einem Durchmesser von 16 Metern, das einen leichten Hügel ergibt. Granitgroßpflaster bildet den Weg, Findlinge und senkrechte Granitborde markieren die Wendepunkte. Das zweite, ebenfalls begehbare Labyrinth in Form eines Irrgartens umfasst 20 x 20 Meter, ist mit 30 x 30 cm großen Betonplatten ausgelegt und von erhöhten Rasenborden begrenzt.

Weitere über "Die Soziale Stadt" finanzierte Projekte in Dierkow (Auswahl):

  • Ballspielplatz für den gesamten Nordosten (2007, rd. 27.000 Euro)
  • 1. BA Umbau und Außensanierung Grundschule W.-Butzek-Straße 23 (2007/08 und 2013, rd. 1,00 Mill. Euro)
  • Wegebeleuchtung im Stadtteil (2008, rd. 15.500 Euro)
  • "Grünes Klassenzimmer Grundschule Ostseekinder" (2011/12, rd. 20.800 Euro)
  • Wegesanierung Bruno-Taut-Straße - "Barrierefreie Wege" (2011, rd. 25.000 Euro)
  • Freiflächengestaltung Graben Dierkower Höhe, 2. BA - Vervollständigung der zentralen Wegeverbindung von der Lorenzstraße zum Dierkower Damm (2014, rd. 275.000 Euro)
  • Neubau bzw. Modernisierung eines Gebäudes als Stadtteil- und Begegnungszentrums (2014/2016, rd. 3,3 Mill. Euro).

Bestandteil des Programms "Die Soziale Stadt" sind außerdem Maßnahmen im Rahmen der "50.000 Euro-Bürgerprojekte" und der Verfügungsfonds.  

Dierkow ist ein kinderreicher Stadtteil. So war es wichtig, Freizeitflächen für alle Altersgruppen zu schaffen.

"Wohnumfeldverbesserung" und "Stadtumbau Ost" in Dierkow

Erneuerte Straßen und Gehwege, Straßenbeleuchtung, Grünanlagen und ausreichend Pkw-Stellplätze sind Ziele des zwischen 1993 und 2001 gelaufenen Programms zur Wohnumfeldverbesserung und des Folgeprogramms "Stadtumbau Ost". Die RGS koordinierte dafür die Maßnahmen und setzte sie um, vielfach mit den Rostocker Wohnungsunternehmen als Partner.

Insgesamt flossen in Dierkow rund 12 Millionen Euro in Projekte der beiden Programme. Wichtige Maßnahmen waren z. B.

  • die Freiflächengestaltung an der Neuen Hinrichsdorfer Straße zwischen den Stadtteilen Dierkow und Toitenwinkel 1999/2000. In beiden Stadtteilen mit ihren vielen Kindern und Jugendlichen war bis dahin die Versorgung mit Spiel- und Sportmöglichkeiten unzureichend. Auf einem rund 50.000 m2 großen Gelände wurde ein gut erreichbares, attraktives und öffentlich nutzbares Areal für die verschiedensten Freizeitangebote geschaffen. Es liegt weit genug von der Wohnbebauung entfernt, so dass auch eine lärmintensivere Freizeitgestaltung möglich und erwünscht ist.
  • die Freiflächengestaltung an der Dierkower Gesamtschule zu einer Spiel-, Sport- und Freizeitflächen für alle Altersgruppen.